Minister Pinkwart über Breitbandausbau in Südwestfalen informiert

Am 28.9.2017 fand in Düsseldorf der 4. Breitbanddialog des Kompetenzzentrums Breitband.NRW und dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes NRW statt. Die Agenda stand unter der Überschrift „Landespolitik trifft Breitbandkoordinatoren“. Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart nahm an dem Breitbanddialog teil, um die Ziele und Schwerpunkte der Breitbandpolitik der neuen Landesregierung vorzustellen und über Erfahrungen und Erwartungen an die neue Landesregierung zu diskutieren.

Gemeinsam mit den Breitbandkoordinatoren der Kreise und kreisfreien Städte Nordrhein-Westfalens hat Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart über die Breitbandpolitik des Landes diskutiert. Foto: MWIDE/Stößel

In seiner Begrüßung sagte Minister Pinkwart: „Unser Ziel ist es, Nordrhein-Westfalen bis 2025 flächendeckend mit Gigabit-Netzen auszustatten. Priorität haben dabei Gewerbegebiete, aber auch Schulen und andere öffentliche Einrichtungen. Dazu werden wir einen Gigabit-Masterplan des Landes erstellen.“ Anschließend diskutierte mit den Breitbandkoordinatoren über die aktuellen zentralen Hemmnisse und Erfolgsfaktoren zum Ausbau von Gigabit-Netzen.

In Kurz-Vorträgen wurden drei Praxisbeispiele auf dem Weg zur Gigabit-Region vorgestellt, die unterschiedlichen Ausbauszenarien in verschiedenen Regionen in NRW widerspiegeln. Eines dieser Beispiele lieferte Stefan Glusa von der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen, die seit 2008 als regionale Breitbandkoordination tätig ist und die vielen Aktivitäten in den fünf Kreisen unterstützt und begleitet. Im Anschluss wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion die Fragen und Erfahrungen der Referenten mit dem Minister diskutiert. Am Nachmittag wurden im Rahmen von Themeninseln die Schwerpunkte Glasfaserausbau in Gewerbegebieten und Anwendung alternativer Verlegemethoden thematisiert.

Minister Pinkwart nahm im Rahmen einer Podiumsdiskussion viele Anregungen und Hinweise zur Breitbandpolitik und Förderung entgegen, darunter von TKG-SWF Geschäftsführer Stefan Glusa aus Südwestfalen. Foto: Wirtz

„Ich habe aus der Diskussion wertvolle Anregungen mitgenommen, wie es uns gemeinsam gelingen kann, in den kommenden Jahren in NRW gigabitfähige Netze aufzubauen. Insbesondere die schnelle Anbindung von Unternehmen ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Aktuell sind nur knapp sechs Prozent der Gewerbeflächen an Glasfasernetze angebunden. Das müssen wir schnellstmöglich – auch durch Intervention auf EU- und Bundesebene – ändern“, sagte der Minister.