Erste Markterkundungen für bessere Mobilfunkversorgung in Südwestfalen laufen

Die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes (MIG) führt derzeit bundesweit die ersten Markterkundungsverfahren durch, um eigenwirtschaftliche Ausbaubekundungen der Mobilfunknetzbetreiber und Standortbetreiber abzufragen.
Die Markterkundungen laufen vom 04.05.2021 bis 30.06.2021 und richten sich auch an Unternehmen, die über geeignete Glasfaserinfrastrukturen zur Anbindung der geförderten Mobilfunkstandorte verfügen oder den Bau solcher Glasfaserinfrastrukturen planen.

Die beiden aktuellen Markterkundungen betreffen Gebiete im Arnsberger Wald (Hochsauerlandkreis, Kreis Soest) und in Bad Laasphe, Hesselbach (Kreis Siegen-Wittgenstein) (Quelle: MIG)

Ausbaubekundungen zu den veröffentlichten Gebieten sind innerhalb der Stellungnahmefrist von acht Wochen elektronisch an die MIG zu senden. Weitere Infos unter: https://netzda-mig.de/markterkundung

Mit dem Förderprogramm wird das Ziel der flächendeckenden Versorgung mit Sprach- und breitbandigen Datendiensten des öffentlichen Mobilfunks mit mindestens 4G verfolgt.
In einem Open-Access-Modell werden der Bau, die Erschließung und die laufenden Ausgaben für die Bereitstellung von Mobilfunkstandorten in solchen Gebieten gefördert, in denen dies bislang und auch zukünftig nicht durch die privatwirtschaftlichen Mobilfunknetzbetreiber erfolgt.

Die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft mbH (MIG) wurde zum 12.01.2021 mit Sitz in Naumburg (Saale) gegründet. Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur setzt sie die Förderrichtlinie „Mobilfunkförderung“ um.
Die kommunale TelekommunikationsGesellschaft Südwestfalen mbH (TKG-SWF) sorgt im Auftrag der fünf südwestfälischen Kreise unter anderem für die Mobilfunkkoordination und Unterstützung von 5G-Ausbau und 5G-Anwendungen in der Region.