Schnelleres Internet für Friedlin

TKG-Projektleiter Tilo Deckert (2.v.l.) informierte über mögliche Erschließung   (Foto: plbg)  
TKG-Projektleiter Tilo Deckert (2.v.l.) informierte über mögliche Erschließung (Foto: plbg)  
Die TKG informierte über Möglichkeiten einer besseren Breitbandversorgung im Gewerbegebiet Herscheid Friedlin/Grünenthal (MK).

„Der Bedarf der Wirtschaft an einer schnellen Internetanbindung wächst ständig und die Unternehmen benötigen eine leistungsfähige Anbindung an das weltweite Internet.“ sagte SIHK-Vizepräsident Dietrich Alberts zu Beginn der Informationsveranstaltung für die im Gewerbegebiet Herscheid Friedlin / Grünenthal ansässigen Unternehmen.

Realisierung möglich – Unternehmen sind gefragt

Die SIHK hatte hierzu in den Präsentationsraum der Gust. Alberts GmbH & Co KG in Herscheid eingeladen. Tilo Deckert, Projektleiter der TKG für den Märkischen Kreis, stellte den Anwesenden eine mögliche Realisierungsvariante für eine Anbindung des Gebietes einschließlich eines Finanzierungsvorschlages vor. In der angeregten Diskussion der Teilnehmer mit Deckert und den Vertretern der Gemeinde zeigte sich, dass die Nachfrage und marktübliche Zahlungsbereitschaft für eine leistungsfähigere Internetanbindung bei den meisten Unternehmen vorhanden ist.

Finanzierungs- und Anbindungsvarianten erarbeitet

Nach dieser Gesprächsrunde entstand der Wunsch, dass noch mindestens eine weitere Variante zur Finanzierung der notwendigen Investitionen für die Anbindung entwickelt werden sollte. Zwischenzeitlich erklärte auch die Deutschen Telekom ihr Interesse an der Versorgung des Gewerbegebietes Friedlin, so dass mit einer Lösung bei einem weiteren Treffen Ende März zu rechnen ist.

Lesen sie den vollständigen Artikel hier: http://www.plbg.de/zeitung/2014/027-2014/internet.htm

Glasfaser in Wibschla

Die TelekommunikationsGesellschaft Südwestfalen konnte mit ihrem ersten Glasfaseranschluss das schnelle Internet in das Lüdenscheider Gewerbegebiet Wibschla bringen. Jetzt ging die Verbindung offiziell “online”. „Großer Bahnhof“ im Lüdenscheider Gewerbegebiet Wibschla, denn es gab etwas zu feiern. Landrat Thomas Gemke, Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas, Vertreter der Iserlohner Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH sowie der TelekommunikationsGesellschaft Südwestfalen nahmen den schnellen Internet-Breitbandanschluss für das Gewerbegebiet offiziell in Betrieb.

„Ich bin froh, dass die TKG so schnell die Partner gefunden hat und wir heute Vollzug melden können. Alle Beteiligte haben an einem Strang gezogen“, meinte Landrat Thomas Gemke. Mit einer Investitionssumme von 40.000 Euro sei nach Landemert in Plettenberg jetzt innerhalb weniger Tage das zweite Gebiet angeschlossen. Der Landrat wies darauf hin, dass der Märkische Kreis neben den anderen vier Kreisen in Südwestfalen Mitgesellschafter der TKG Südwestfalen ist.´

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Alle Beteiligten freuten sich über das schnelle Internet im Lüdenscheider Gewerbegebiet Wibschla. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas dankte vor allem Unternehmer Matthias Gutberlet. „Er hat mit seinem Anruf bei mir Druck gemacht.“ Modellbauer Gutberlet freute sich: „Es funktioniert jetzt alles tadellos. Der schnelle Internet-Anschluss ist für uns sehr wichtig, weil wir mit großen Datensätzen arbeiten. Ich kann mich nur bei allen Beteiligten bedanken.“ TKG-Projektleiter Tilo Deckert konnte vor Ort verraten: „Die nächsten Vorhaben stehen schon an.“ Für die TKG war dieses Projekt eine besondere Herausforderung, da es sich hier um die erste Glasfaserversorgung eines unterversorgten Gebietes handelt, die die TKG gemeinsam mit einem Kooperationspartner umgesetzt hat.
Für die beteiligten Unternehmen ist der weitere Breitbandausbau eine lohnende Aufgabe, wie Andreas Griehl, Geschäftsführer der Iserlohner Telekommunikationsgesellellschaft Mark mbH, eine Tochtergesellschaft der Iserlohner Stadtwerke, erläuterte: „Wir müssen zwar auch Ergebnisse liefern, kleine Lösungen wie hier sind für uns auch ein Erfolg. Wir suchen dafür auch Nischen.“
Die ungünstige Versorgung des Gewerbegebietes mit schnellem Internet gehört jetzt der Vergangenheit an. Die Stadt Lüdenscheid hatte nach einer zügigen und günstigen Lösung mit ver-schiedenen Anbietern im Telekommunikationsbereich gesucht und war fündig geworden. In wenigen Wochen wurden lösungsorientierte und pragmatische Partner gefunden, um auch die neuen, kurz vor dem Einzug stehenden Firmen im Gebiet schnell zu versorgen. Die ersten Gespräche hatten Ende Mai stattgefunden, jetzt konnte das Gebiet „online“ gehen.

Gute Resonanz in Landemert

Gute Resonanz in Landemert

Bald hat das Warten auf schnelles Internet im Plettenberger Ortsteil Landemert ein Ende. Wer dort wohnt, surfte bisher entweder gar nicht oder nur mit ziemlich langsamer Verbindung im Internet. Per Richtfunk kann der Ortsteil Landemert früher als erhofft mit schnellen Internet-Anschlüssen versorgt werden. Die notwendige Zahl an Bestellungen wurde bereits übertroffen.

Umsetzung in Rekordzeit

Erst Ende Juli wurde das Konzept zur Versorgung der Landemerter vorgestellt. Die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen hat den Kontakt zum Netzbetreiber vermittelt und das Projekt von Beginn an mit begleitet: „Wir sind sehr zufrieden, dass wir mit der Fa. Muenet einen Anbieter gefunden haben, der die Versorgung der Landemerter Bürger übernimmt“ freut sich Tilo Deckert, Projektleiter der TKG im Märkischen Kreis.

Funkanbieter übernimmt Versorgung

Patrick Nettels, Geschäftsführer der Firma Muenet GmbH aus Rosendahl bei Coesfeld stellt für Landemert Internetanschlüsse zwischen 16 und 25 Mbit/s in Aussicht  – also schnellere Leitungen, als sie in vielen größeren Orten vorhanden sind. „Die TKG hat uns angesprochen, ob wir uns ein Projekt wie die Versorgung von Landemert vorstellen können. Wir haben uns das angeschaut, eine Lösung skizziert und sind dann an Bürgermeister Klaus Müller herangetreten. Der hat unsere Ideen sofort positiv aufgenommen.“ Nach der ersten gemeinsamen Infoveranstaltung im Ort ging alles sehr schnell. „Der Einsatz und die gute Resonanz der Landemerter auf das Angebot sind beispielhaft“, lobt Deckert. Wenn das erste Netz erfolgreich online geht, sollen weitere Projekte mit der Fa. Muenet folgen.

Auftrag und Ziel erfüllt

Aufgabe der TKG ist die Verbesserung der Telekommunikation im Märkischen Kreis und den anderen südwestfälischen Kreisen. Dazu sucht die TKG technologieneutral mit allen Anbietern am Markt die passenden Lösungen zur Herstellung einer möglichst flächendeckenden Breitbandversorgung. Ziel ist es unter anderem, dass wie im Fall Landemert, private Unternehmen die Versorgung übernehmen. So gelingt ein Netzausbau  auch ohne den Einsatz von Fördermitteln oder Steuergeldern, und es kann trotzdem erstmals eine leistungsfähige Breitbandanbindung gewährleistet werden.

Interessierte Landemerter Bürger bei der Informationsveranstaltung
Interessierte Landemerter Bürger bei der Informationsveranstaltung

Fleckentferner im MK

Von Thomas Pütter

Der Ortsteil Kalthof, dessen Bewohner klagen seit Jahren über Surf-Geschwindigkeiten wie zu Tagen des Internet-Anfangs. Am Donnerstagabend informierte die TKG interessierte Kalthofer Bürger gemeinsam mit dem Anbieter Unitymedia über den Stand der Dinge in Sachen Infrastruktur und sich hieraus ergebende Möglichkeiten zum Anschluss an die technische Gegenwart.

Sieben „weiße Flecken“ mit unzureichender Internet-Versorgung sind auf dem Iserlohner Stadtplan verzeichnet, den die Verwaltung der TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen (TKG) zur Verfügung gestellt hat. Das erste Zielgebiet der professionellen Fleckentferner auf Waldstadt-Boden: Der Ortsteil Kalthof, dessen Bewohner seit Jahren über Surf-Geschwindigkeiten wie zu Tagen des Internet-Anfangs klagen. Am Donnerstagabend informierte die TKG interessierte Kalthofer gemeinsam mit dem Anbieter Unitymedia über den Stand der Dinge in Sachen Infrastruktur und sich hieraus ergebende Möglichkeiten zum Anschluss an die technische Gegenwart.

Dass Verteter von Unitymedia bei der Informationsveranstaltung anwesend waren, war einem einzigen Umstand geschuldet, wie Tilo Deckert, Projektmanager bei der TKG, erläuterte: Unitymedia habe in Kalthof neben der Telekom ebenfalls ein gut ausgebautes Netz und sei daher erster Ansprechpartner der TeleKommunikationsGesellschaft gewesen. Denn bevor die TKG als Unternehmen der öffentlichen Hand Steuergeld für Investitionen ausgibt, bemühe sie sich darum, bereits vorhandene Netz-Infrastruktur zu optimieren. Im Kalthofer Fall ein vergleichsweise einfaches Unterfangen, zumal die Klagen über die Internet-Steinzeit wohl zu einem guten Teil auf Informationsdefiziten im Zusammenhang mit Unitymedia beruhen.

„In Kalthof sind wir nur die Vermittler“, erklärt Tilo Deckert die Rolle der TKG. Für die Gesellschaft letztlich die problemloseste Aufgabenstellung. Deckert: „Es gibt keinen Grund für Investitionen unsererseits, wenn Infrastruktur bereits vorhanden ist und Betreiber zudem die Bereitschaft zeigen, auf potenzielle Kunden zuzugehen.“

In anderen Fällen trete die Telekommunikationsgesellschaft allerdings durchaus investiv auf. Dabei werde dann im Gegensatz zu privaten Anbietern ein sehr langer Amortisationszeitaum gewählt, um das neue Netz dann an einen potenziellen Betreiber verpachten zu können. Deckert: „Unsere politische Aufgabe ist es, die Standortentwicklung voranzutreiben und damit auch Wirtschaftsförderung zu betreiben.“

Iserlohn sei für die in fünf Kreisen aktive TKG ein ausgesprochen interessantes Pflaster, da mit der Stadtwerke-Tochter Telemark ein kommunaler Kooperationspartner zur Verfügung stehe. „Mitte Mai werden wir uns mit den dort Verantwortlichen zusammensetzen, um über die weitere Projektlage im Stadtgebiet zu sprechen.“ Nicht jeder weiße Fleck werde jedoch so einfach so beseitigen sein wie Kalthof, ist sich der Diplom-Verwaltungswirt sicher. „es gibt sicherlich auch Bereiche, in denen wir über Funklösungen nachdenken müssen, weil Kabelverlegung dort wirtschaftlich nicht darstellbar wäre.“ Zeitliche Wunderdinge will Projektmanager Deckert ebenfalls nicht versprechen: „Auch Funklösungen sind nicht von heute auf morgen zu realisieren. Man muss damit rechnen, dass nur das Verfahren zur Anbringung von Antennen auf vorhandenen Masten der Deutsche Funkturm GmbH gut und gerne sechs Monate dauern kann.“

Quelle: http://www.derwesten.de/wp/staedte/iserlohn/fleckentferner-auf-der-internet-landkarte-id7884584.html