Glasfaser für Veserde, Hinterveserde und Wörden

In Nachrodt-Wiblingwerde wird in den Ortschaften Veserde, Hinterveserde und Wörden ein modernstes Glasfasernetz entstehen. Dort baut der Kabelnetzbetreiber Unitymedia sein Netz aus und schließt 150 Haushalte direkt mit der Glasfaser bis ins Haus (Fiber-to-the-Building, FTTB) an.
Für diesen Netzausbau hatte sich Nachrodt-Wiblingwerdes Bürgermeisterin Birgit Tupat eingesetzt: „Auf Basis des leistungsstarken Glasfasernetzes erhalten wir eine zukunftssichere Netz-Infrastruktur. Die digitale Zukunft wird so für viele Bürgerinnen und Bürger sowie einzelne Gewerbetreibende nun mit schnellem Internet Realität. Dies ist eine ausgezeichnete Neuigkeit für unsere Region.“

 

Sorgen gemeinsam für den Glasfaser-Ausbau: Bürgermeisterin Birgit Tupat, Frank Schubert, Unitymedia (r.) mit Thomas Armoneit von den Stadtwerken Iserlohn (l.) und Peter Homann, Straßen und Tiefbau KG. (Foto: Unitymedia)
Unitymedia investiert rund 220.000 Euro und realisiert das Projekt gemeinsam mit den Stadtwerken Iserlohn, die dort gleichzeitig eine Gasversorgung bauen. Die Stadtwerke Iserlohn hatten 2008 einen Konzessionsvertrag für das Strom- und Gasnetz in Nachrodt-Wiblingwerde abgeschlossen. Außerdem beteiligt sich das örtliche Straßen- und Tiefbauunternehmen Peter Homann KG mit einer Eigenleistung von rund 1.600 Meter Tiefbau für die Zuführung des Glasfasernetzes zum Ort. Innerorts sorgt Unitymedia dann mit nochmals rund 1.300 Meter Tiefbau für die Möglichkeit des Hausanschlusses.

„Beispiele wir dieses sind vorbildlich“, bestätigt auch TKG-SWF Geschäftsführer Stefan Glusa, denn: „In dem Projekt ist es den Beteiligten gelungen, einen Ausbau ganz ohne Fördergelder zu erreichen.“  Der Glasfaseranschluss von Unitymedia kostet 548 Euro, den Gasanschluss der Stadtwerke gibt es zu einem Projektpreis von 3.500 Euro. Die Bürger können sich noch für den Anschluss entscheiden, so lange der Graben offen ist.

Im Januar hatte eine gut besuchte Informationsveranstaltung mit rund 130 Bürgern stattgefunden.  Der Netzausbau kann voraussichtlich schon im Juni oder Juli beginnen. 150 private Haushalte erhalten dann die Möglichkeit, mit Highspeed-Internet mit bis zu 400 Mbit/s zu surfen, der vielfachen Geschwindigkeit von VDSL. Durch den kontinuierlichen Netzausbau ist das glasfaserbasierte Kabelnetz von Unitymedia in der Lage, netzweit Download-Geschwindigkeiten von aktuell bis zu 400 Mbit/s zu erreichen. Das Unternehmen hat mit umfangreichen Investitionen sein Netz aufgerüstet und stellt für mehr als zehn Millionen Haushalte Hochleistungsinternet-Dienste zur Verfügung – in den Städten und auf dem Land. Dabei erhöht das Unternehmen auch kontinuierlich den Glasfaseranteil in seinem Breitbandnetz und bringt ohne Fördergelder Haushalte in unterversorgten Gebieten direkt ans Netz.

Deutsche Glasfaser startet in Wickede

Vermarktung für Glasfaseranschlüsse in Echthausen und im Gewerbegebiet Westerhaar beginnt

Die geringen Bandbreiten von derzeit 2 bis 6 Mbit/s in Echthausen und im Gewerbegebiet Westerhaar in der Gemeinde Wickede im Kreis Soest, könnten demnächst der Vergangenheit angehören. Am 16. Februar 2017 unterzeichneten Wickedes Bürgermeister Dr. Martin Michalzik und Markus Munkenbeck, Prokurist der Deutschen Glasfaser (DG) einen Kooperationsvertrag, in dem Gemeinde und Unternehmen Unterstützung beim Marketing und beim Bau des neuen Netzes vereinbaren.

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Bürgermeister Dr. Martin Michalzik, Ortsvorsteher Rainer Belz, Bauamtsleiter Markus Kleindopp und Breitbandkoordinator Christoph Hellmann mit Vertretern der Deutschen Glasfaser und der Rats-Fraktionen aus Wickede. (Foto: Gemeinde Wickede)

Mindestens 220 Haushalte, das sind 40 Prozent aller Haushalte in Echthausen, müssen einen zwei-Jahres-Vertrag mit dem Internetprovider Deutsche Glasfaser abschließen. Dann will das Unternehmen dort sein Netz ausbauen und den Kunden die Glasfaserkabel ins Haus legen lassen. Die „Nachfragebündelung“, beginnt am 11.03.2017. Vertriebsleiter Ingo Teimann ist optimistisch, dass die notwendigen Kunden innerhalb weniger Wochen akquiriert werden können. Für monatlich ab rund 35 Euro sollen per Glasfaserleitung bis zu 100 Mbit/s und mehr ins Haus kommen. Schnell Entschlossene sollen keine Baukosten zahlen, erst wer sich später entscheidet, muss dann mit einer Anschlusspauschale rechnen. Um den Bau der neuen Glasfaserkabel möglichst günstig zu realisieren,  will das Unternehmen eine mindertiefe Verlegung von nur etwa 30 Zentimetern einsetzen.

Die DG beginnt mit der Vermarktung des neuen Glasfasernetzes in Echthausen, dem größten Ortsteil der Gemeinde mit einem Vertriebs- und Service-Büro in der ehemaligen Westerheide-Schule, sowie im Gewerbegebiet Westerhaar. Am 16. März 2017 um 19.00 Uhr soll ein Informationsabend in der Gemeindehalle in Echthausen stattfinden. Sieben Wochen lang soll dort die Nachfragebündelung laufen, anschließend zwölf Wochen lang in Wickede.

„Es ist eine große Chance, dass schnellste Netz in kurzer Zeit zu bekommen“, so der Bürgermeister. Wenn alles optimal laufe, könnte das Netz bereits Ende 2018 in Betrieb gehen.

Weitere Informationen:
https://www.soester-anzeiger.de/lokales/wickede/wickede-echthausen-sollen-schnelles-glasfaser-internet-bekommen-7407877.html

http://www.wickedepunktruhr.de/heimat-online/Aktuelle_Meldungen/2017-02-16_Schnelles_Internet_Breitbandausbau_Gemeinde_Wickede-Ruhr_Echthausen_Gewerbegebiet_Industriegebiet_Westerhaar_Deutsche_Glasfaser_Netzausbau.php

http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/glasfaser-wickede-soest-100.html

Glasfaser-Hausanschluss für Bauherren

Nach Angaben der Deutschen Telekom prüft diese für jedes Neubaugebiet, ob dort eine Glasfaservernetzung möglich ist. Ob ein Neubaugebiet tatsächlich mit FTTH angeschlossen wird, sei aber immer eine Einzelfallentscheidung, daher solle unbedingt beim Bauträger nachgefragt werden, bevor man sich für ein Grundstück entscheidet. Außerdem wurde zu dem Thema ein neuer „Ratgeber für Planlanung und Bau zur Installation von zukunftsfähigen Glasfasernetzen“ veröffentlicht.

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Spätestens sechs Monate vor dem geplanten Einzugstermin sollten Interessenten für die Bereitstellung eines Hausanschlusses den Bauherren-Service der Telekom unter der Telefonnummer 0800 33 01903 informieren, um rechtzeitig planen zu können. Sie erfahren dort auch, welche Technik in dem Neubaugebiet zur Verfügung stehen wird. Die Angabe der genauen Straßennamen und Hausnummer beschleunigt und erleichtert die Planung. Der Preis für den Hausanschluss wird mit rund sechshundert Euro .

Es ist wichtig, dass Interessenten mit ihrem Bauträger auch gleich zu Beginn der Planung über die Verkabelung innerhalb des Neubaus sprechen. Um diese zukunftstüchtig zu machen, müssen Leerrohre verlegt werden, die Glasfaserleitungen aufnehmen und für die Verteilung im Haus sorgen können.

Für weitere Informationen zu Glasfasernetzen speziell in Südwestfalen stehen Ihnen die Breitbandkoordinatoren und Mitarbeiter der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH gern zur Verfügung.

Breitband-Agenda für Siegen-Wittgenstein

Nach dem Hochsauerlandkreis und dem Kreis Olpe hat am letzten Freitag, 27. März 2015 auch der Kreistag Siegen-Wittgenstein einstimmig beschlossen: „die Breitband-Agenda für Südwestfalen als einen sinnvollen Rahmen zur langfristigen Verbesserung der Breitband-Versorgung in Südwestfalen zustimmend zur Kenntnis“ zu nehmen.

Die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH (TKG) bleibt damit auch für seinen Gesellschafter Kreis Siegen-Wittgenstein der richtige Partner, um den Ausbau von Hochleistungsnetzen in der Region voranzubringen und den jüngsten politischen Forderungen nach 100 Mbit/s und mehr in der Fläche zu begegnen. Michael Krämer, TKG-Projektleiter im Kreis Siegen-Wittgenstein: „Das ursprüngliche Ziel einer flächendeckenden Grundversorgung von 2 Mbit/s ist zu 99% erreicht. Jetzt muss über eine Weiterentwicklung der Breitbandaktivitäten entschieden werden, für die wir konkrete Maßnahmen vorgeschlagen haben.“

Die TKG wird als kommunale Telekommunikationsgesellschaft die vom Kreistag zu beschließenden Maßnahmen direkt umsetzen. „Wir sind bestens vorbereitet, um die gewünschten politischen Ziele zur künftigen Breitbandversorgung zu erreichen, gerade in Fragen des Leerrohr- und Glasfaserausbaus und den neuen Fördermitteln von Land und EU“, so Krämer weiter. Der Kreis Siegen-Wittgenstein profitiert damit von den Erfahrungen, die die TKG bereits erfolgreich bei FTTB-Projekten (Fibre-to-the-Building, Glasfaser bis in das Gebäude) im Märkischen Kreis, im Hochsauerlandkreis und im Kreis Olpe gesammelt hat. Weitere konkrete Hilfestellung für den Ausbau der Hochleistungsnetze wird demnächst das südwestfalenweite Breitband-Infrastrukturkataster liefern.

In einigen Bereichen des Kreisgebietes ist eine Entwicklung zu flächendeckend schnellen Breitbandnetzen in ländlichen Siedlungsgebieten im Vergleich zu den dichter besiedelten Gebieten oder Gewerbegebieten noch nicht absehbar. Hier fordern die Anbieter weiterhin, dass Bund, Länder und Kommunen mit Fördermitteln einspringen, um so genannte „Wirtschaftlichkeitslücken“ zu schließen. Auch „ressortübergreifende Planung sowie höhere staatliche Förderung“ seien unerlässlich.