Glasfaser-Hausanschluss für Bauherren

Nach Angaben der Deutschen Telekom prüft diese für jedes Neubaugebiet, ob dort eine Glasfaservernetzung möglich ist. Ob ein Neubaugebiet tatsächlich mit FTTH angeschlossen wird, sei aber immer eine Einzelfallentscheidung, daher solle unbedingt beim Bauträger nachgefragt werden, bevor man sich für ein Grundstück entscheidet. Außerdem wurde zu dem Thema ein neuer „Ratgeber für Planlanung und Bau zur Installation von zukunftsfähigen Glasfasernetzen“ veröffentlicht.

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Spätestens sechs Monate vor dem geplanten Einzugstermin sollten Interessenten für die Bereitstellung eines Hausanschlusses den Bauherren-Service der Telekom unter der Telefonnummer 0800 33 01903 informieren, um rechtzeitig planen zu können. Sie erfahren dort auch, welche Technik in dem Neubaugebiet zur Verfügung stehen wird. Die Angabe der genauen Straßennamen und Hausnummer beschleunigt und erleichtert die Planung. Der Preis für den Hausanschluss wird mit rund sechshundert Euro .

Es ist wichtig, dass Interessenten mit ihrem Bauträger auch gleich zu Beginn der Planung über die Verkabelung innerhalb des Neubaus sprechen. Um diese zukunftstüchtig zu machen, müssen Leerrohre verlegt werden, die Glasfaserleitungen aufnehmen und für die Verteilung im Haus sorgen können.

Für weitere Informationen zu Glasfasernetzen speziell in Südwestfalen stehen Ihnen die Breitbandkoordinatoren und Mitarbeiter der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH gern zur Verfügung.

Breitband-Agenda für Siegen-Wittgenstein

Nach dem Hochsauerlandkreis und dem Kreis Olpe hat am letzten Freitag, 27. März 2015 auch der Kreistag Siegen-Wittgenstein einstimmig beschlossen: „die Breitband-Agenda für Südwestfalen als einen sinnvollen Rahmen zur langfristigen Verbesserung der Breitband-Versorgung in Südwestfalen zustimmend zur Kenntnis“ zu nehmen.

Die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH (TKG) bleibt damit auch für seinen Gesellschafter Kreis Siegen-Wittgenstein der richtige Partner, um den Ausbau von Hochleistungsnetzen in der Region voranzubringen und den jüngsten politischen Forderungen nach 100 Mbit/s und mehr in der Fläche zu begegnen. Michael Krämer, TKG-Projektleiter im Kreis Siegen-Wittgenstein: „Das ursprüngliche Ziel einer flächendeckenden Grundversorgung von 2 Mbit/s ist zu 99% erreicht. Jetzt muss über eine Weiterentwicklung der Breitbandaktivitäten entschieden werden, für die wir konkrete Maßnahmen vorgeschlagen haben.“

Die TKG wird als kommunale Telekommunikationsgesellschaft die vom Kreistag zu beschließenden Maßnahmen direkt umsetzen. „Wir sind bestens vorbereitet, um die gewünschten politischen Ziele zur künftigen Breitbandversorgung zu erreichen, gerade in Fragen des Leerrohr- und Glasfaserausbaus und den neuen Fördermitteln von Land und EU“, so Krämer weiter. Der Kreis Siegen-Wittgenstein profitiert damit von den Erfahrungen, die die TKG bereits erfolgreich bei FTTB-Projekten (Fibre-to-the-Building, Glasfaser bis in das Gebäude) im Märkischen Kreis, im Hochsauerlandkreis und im Kreis Olpe gesammelt hat. Weitere konkrete Hilfestellung für den Ausbau der Hochleistungsnetze wird demnächst das südwestfalenweite Breitband-Infrastrukturkataster liefern.

In einigen Bereichen des Kreisgebietes ist eine Entwicklung zu flächendeckend schnellen Breitbandnetzen in ländlichen Siedlungsgebieten im Vergleich zu den dichter besiedelten Gebieten oder Gewerbegebieten noch nicht absehbar. Hier fordern die Anbieter weiterhin, dass Bund, Länder und Kommunen mit Fördermitteln einspringen, um so genannte „Wirtschaftlichkeitslücken“ zu schließen. Auch „ressortübergreifende Planung sowie höhere staatliche Förderung“ seien unerlässlich.