Breitbandprojekt in Düdinghausen fertiggestellt

Die Breitband-Erschließung des Ortes Düdinghausen, die bereits im Jahr 2009 ihren Anfang nahm, konnte im September 2015 zu einem guten Abschluss gebracht werden. Als 2009 die Straßen im Ort im Zuge von Bauarbeiten der RWE am Gasnetz in Düdinghausen, Medelon und Oberschledorn aufgegraben wurden, konnten gleichzeitig Leerrohre mitverlegt werden.

Landrat Dr. Karl Schneider, Bürgermeister Thomas Grosche, Muenet-Geschäftsführer Patrick Nettels und Wirtschaftsförderer Frank Linnekugel (Foto: Westfalenpost/ Rita Maurer)
Landrat Dr. Karl Schneider, Bürgermeister Thomas Grosche, Muenet-Geschäftsführer Patrick Nettels und Wirtschaftsförderer Frank Linnekugel (Foto: Westfalenpost/ Rita Maurer)

Medebachs Bürgermeister Thomas Grosche ist zufrieden: „Ein kleiner Ort wie Düdinghausen, braucht keine Angebote von der Stange, sondern pfiffige, individuelle Lösungen, die die Bürger ansprechen. Die Fa. Muenet wird im Ort zukünftig Bandbreiten zwischen 16 und 75 Mbit/s anbieten. „Der Breitbandausbau ist elementar wichtig für die Zukunft eines Dorfes, für die Bürger selbst, die Unternehmen, den Tourismus, die Vermarktung von Immobilien“, so der Bürgermeister weiter.

Auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH, Landrat Dr. Karl Schneider, freute sich, dass ein weiterer „weißer Fleck“ auf der Breitband-Landkarte als versorgt betrachtet werden kann. „Der lange Weg dahin hat gezeigt, wie arbeitsintensiv und herausfordernd der Breitbandausbau in ländlicheren Gebieten sein kann. Denn hierzu gibt es keine „Blaupause“, und kein Standardvorgehen. Vielmehr war es die Zusammenarbeit zwischen einer Vielzahl von Beteiligen wie den Bürgern und Vereinen, der Stadt Medebach, dem Hochsauerlandkreis, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft HSK, der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen, der Bezirksregierung Arnsberg und dem privaten Anbieter Muenet, der von der Stadt schließlich den Zuschlag erhielt.

Auch in Oberschledorn und Medelon könnte eine ähnliche Versorgung angeboten werden, allerdings wurden dort noch nicht genügend Interessenten gewonnen, um den Ausbau zu ermöglichen. Weitere Gespräche sollen aber nach dem Erfolg in Düdinghausen auch dort noch einmal folgen.