Mehr Breitband für Briloner und Schmallenberger Ortsteile

Der Breitbandausbau im Hochsauerlandkreis geht in zahlreichen Ortschaften der Städte Schmallenberg und Brilon weiter voran.

Mit Fördergeldern von 536.000 Euro von EU, Bund, Land und 179.000 Euro von der Stadt Schmallenberg wird die Deutsche Telekom die Schmallenberger Ortschaften Arpe, Niederberndorf, Bracht, Brabecke, Nordenau und Westfeld mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde ausbauen.

Mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde soll ab Februar 2016 der Ausbau in der Briloner Kernstadt und in den Ortschaften Brilon-Wald, Altenbüren, Gudenhagen, Petersborn, Scharfenberg und Wülfte erreicht werden. Die Kosten für diesen Ausbau trägt allein die Telekom.

Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch: „Das ist ein Zugewinn und eine Aufwertung für alle Unternehmen und natürlich auch für die Bürger.“

Schmallenbergs Bürgermeister Bernhard Halbe: „Der Breitbandausbau im ländlichen Raum muss vorangetrieben werden. Bei der jüngsten Darstellung des HSK habe Schmallenberg noch deutlich im unteren Drittel gelegen. Immerhin seien rund 2500 Einwohner jetzt besser versorgt. Das ist eine Riesenleistung.“

Breitbandausbau in Herzhausen gefördert

Herzhausen Breitbandausbau

Am 16. April 2015 wurde die Fertigstellung des Breitbandanschlusses in Herzhausen von den Verantwortlichen des Projektes angemessen gefeiert.

Im Dirlenbacher Weg versammelten sich alle, die sich für die Herzhausener „Datenautobahn“ eingesetzt hatten: Bürgermeister Paul Wagener, Torsten Häuser von der Stadt Netphen, Ortsbürgermeisterin Bettina Oehm und Ehemann Alfred Oehm, Herzhäuser Mitglieder des Arbeitskreises „Breitbandanschluss“, die stv. Bürgermeisterin Annette Scholl, Michael Krämer, Projektleiter der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH und Breitbandkoordinator des Kreises Siegen-Wittgenstein sowie Reinhard Rohleder, kommunaler Ansprechpartner für den Breitbandausbau der Telekom.

Bürgermeister Paul Wagener betonte, dass eine schnelle Internetverbindung und eine hochwertige Breitbandinfrastruktur unverzichtbar für die wirtschaftliche Entwicklung der Region seien und der neu eingerichtete Anschluss einen entscheidenden Standortfaktor und Bildungszugang für die Kommune darstelle. Er erinnerte jedoch auch daran, dass ein vernünftiger Internetzugang für die Herzhäuser Bürgerinnen und Bürger bisher nicht möglich war, sogar viele Telefonanschlüsse – darunter der Anschluss der örtlichen Arztpraxis – konnten aufgrund der schlechten IT-Infrastruktur bisweilen nicht erreicht werden.

Da ein Netzausbau durch ein Telekommunikationsunternehmen auf Kosten der Stadt Netphen aus wirtschaftlichen Gründen bisher nicht möglich war, haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, im Rahmen des Förderprogrammes „Entwicklung ländlicher Räume“ Finanzmittel zur Schließung der Wirtschaftlichkeitslücke beim Land zu beantragen.

Dass die Telekom den Ausbau mit kommunaler Kostenbeteiligung durchgeführt hat, freue alle Beteiligten sehr, so Wagener. Er richtete seinen Dank ebenfalls an die Bezirksregierung Arnsberg, Herrn Opitz, die engagierten Bürgerinnen und Bürger Herzhausens und Herrn Krämer für die sehr gute Beratung und Zusammenarbeit.

TKG-Projektleiter Michael Krämer lobte die Beharrlichkeit der Anwohner sowie der Verwaltung der Stadt Netphen im Zusammenhang mit dem Breitbandausbau. Die Ausdauer hat sich ausgezahlt – Herzhausens Bürgerinnen und Bürger surfen jetzt nicht mit mageren drei, sondern gleich mit bis zu 50 Megabit Download-Geschwindigkeit. Auch telefonieren sollte nun kein Problem mehr sein, so Rohleder. Für die Breitbandmaßnahme flossen insgesamt 151.000 Euro Fördermittel, die Gesamtkosten beliefen sich auf 300.000 Euro.

Schnelles Internet für Erndtebrück

Nicht nur für Bürgermeister Karl Ludwig Völkel ist eine bessere Anbindung Erndtebrücks eines der wichtigsten Themen überhaupt – und ausnahmsweise geht es dabei nicht um die „Route 57“, sondern um die Datenautobahn. Schnelles Internet ist im Gebiet der Edergemeinde noch immer nicht überall verfügbar. Gerade in den Ortschaften lahmt es massiv, deshalb war Michael Krämer zu Gast im Bauausschuss. Krämer ist Projektleiter der Telekommunikationsgesellschaft (TKG) Südwestfalen mbH und gleichzeitig Breitbandkoordinator des Kreises, der der TKG beigetreten ist. Und in der Funktion habe er eines feststellen müssen, wie er im Ausschuss berichtete: „Erndtebrück ist zusammen mit Freudenberg die Kommune hier im Kreis, in der die Versorgung mit schnellem Internet besonders schlecht ist“, sagte Krämer, der auf Antrag der CDU zu Gast war.

Wie aber kann die Edergemeinde an die Datenautobahn angeschlossen werden? In Aussicht steht ein neues Förderprogramm, das den Anschluss ans Breitbandnetz unterstützen soll. Förderanträge könnten gestellt werden für den Anschluss von Ortschaften, in denen nur 6000 kbit/s oder weniger angeboten werden können. Gefördert wird die Wirtschaftlichkeitslücke, die für die Telekom hier besteht. Städte im Haushaltssicherungskonzept erhalten 90 Prozent Fördermittel, allerdings beträgt der Höchstbetrag 500.000 Euro. „Und das kann durchaus teuer werden“, meinte Michael Krämer, der Finanzbedarf sei enorm. Für Zinse sah der Breitbandkoordinator so keine Chance, da eine sehr lange Leitung notwendig wäre für wenige Häuser. Dagegen sei sehr gut möglich, dass Erndtebrück für den Anschluss eines Paket mit den Ortsteilen Birkelbach, Womelsdorf, auch Birkefehl, Schameder und Leimstruth eine Förderung erhalten könnte. Deshalb kam von Michael Krämer die klare Empfehlung an die Gemeinde, jetzt zu handeln.

Kein Handeln bedeute kein Breitband und deshalb auch kein Wachstum – und keine rosige Zukunft. Aus einem Gespräch mit der Bezirksregierung hatte Bürgermeister Karl Ludwig Völkel ebenfalls von den Förderverfahren erfahren und kündigte deshalb an, dass die Gemeinde sich um diese Mittel bemühen werde. „Wir wollen bei den Ersten sein“, so der Verwaltungschef, „wir müssen das für uns nutzen, denn das ist auch Wirtschaftsförderung.“ Von Seiten der Ausschussmitglieder gab es – trotz der Finanznotlage der Gemeinde – dafür klare Zustimmung.

Quelle:
Björn Weyand, Siegener Zeitung

Südwestfalen surft hybrid mit DSL+LTE

Seit März 2015 ist das DSL+LTE-Kombi-Produkt der Telekom nun auch im Hochsauerlandkreis, im Kreis Olpe, Kreis Soest, Kreis Siegen-Wittgenstein und im Märkischen Kreis verfügbar.

Die neuen Tarife bieten im Zusammenspiel mit einem speziellen Router sofort schnelleres Internet für zuhause. Dieser Router bündelt die Übertragungsgeschwindigkeiten von Festnetz und Mobilfunk miteinander. Insbesondere Kunden in Gebieten mit geringen Festnetzgeschwindigkeiten profitieren von der Hybrid-Technik.

Der neue Anschluss vereint die Stärken aus dem DSL/VDSL-Festnetz und aus dem LTE-Mobilfunknetz. Während der Internetnutzung werden die Daten mit erster Priorität über die DSL/VDSL-Leitung transportiert. Wird die Festnetzverbindung dabei ausgelastet schaltet der Router automatisch das LTE-Mobilfunknetz dazu. Damit können Kunden mit kleinen Festnetz-Bandbreiten einen erheblichen Geschwindigkeitsschub erreichen und zum Beispiel Online-Videos ohne lange Wartezeit genießen.

Der Leistungsgewinn hat dabei keinen Tarifaufpreis: Das Preisniveau der neuen Tarife orientiert sich am „MagentaZuhause“ Portfolio der Telekom und ist in den Tarifvarianten S, M und L verfügbar.

MagentaZuhause S Hybrid ist ab 29,95 Euro/Monat erhältlich und beschleunigt einen Festnetzanschluss von bis zu 16 Mbit/s mit einem zusätzlichen Hybrid-Turbo von ebenfalls bis zu 16 Mbit/s. Der MagentaZuhause M Hybrid wird ab 34,95 Euro/Monat angeboten und kombiniert einen Festnetzanschluss von bis zu 50 Mbit/s mit einem Hybrid-Turbo von bis zu 50 Mbit/s. Die Maximalleistung bietet der MagentaZuhause L Hybrid ab 39,95 Euro/Monat mit einer Kombination aus Festnetz von bis zu 100 Mbit/s und einem zusätzlichen Hybrid-Turbo von bis zu 100 Mbit/s. Die individuelle Bandbreite ist hierbei abhängig von der Festnetz- und LTE-Verfügbarkeit sowie der jeweiligen Signalstärke.

Das Datenvolumen ist in allen MagentaZuhause Hybrid Tarifen unlimitiert. Voraussetzungen für die Nutzung von MagentaZuhause Hybrid sind ein IP-fähiger Festnetzanschluss, LTE-Verfügbarkeit sowie ein hybridfähiger Router.
Die Telekom empfiehlt den „Speedport Hybrid“ als Endgeräte-Service-Paket für 9,95 Euro/Monat. Die Mindestvertragslaufzeit für MagentaZuhause Hybrid beträgt 24 Monate und für das Endgeräte-Service-Paket 12 Monate.

Für eine ausführliche Beratung zu „MagentaZuhause Hybrid“ sprechen Sie uns an oder bestellen Sie direkt hier.

50 Mbit/s in Finnentrop

Reinhard Rohleder von der Deutschen Telekom und TKG-Aufsichtsratsmitglied Bürgermeister Dietmar Heß informierten sich über den Fortschritt der Tiefbauarbeiten in Weringhausen. (Foto: Finnentrop)

Bamenohl, Weringhausen, Heggen und Hülschotten sollen bis Juli 2015 schnelles Internet mit bis zu 50 MBit/s erhalten und auch der Portmangel soll dann behoben sein.

Die Arbeiten sollen Anfang 3. Quartal 2015 abgeschlossen und die neuen Anschlüsse mit bis zu 50 MBit/s voraussichtlich im 3. Quartal 2015 gebucht werden können.

Nachdem bereits in Fretter und Lenhausen die Versorgung verbessert wurde, werden demnächst auch die Ausbaumöglichkeiten für die Orte Schönholthausen, Ostentrop, Frettermühle, Deutmecke, Gierschlade und Müllen geprüft. Vielleicht ergeben sich hier neue Perspektiven auf Grund verbesserter Fördermöglichkeiten.

In Finnentrop werden rund 32 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 26 Multifunktionsgehäuse neu aufgestellt oder mit Glasfaser angeschlossen.

Schnelles Internet in Westfeld

Ab Januar 2015 können rund 400 Haushalte in Westfeld mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Netz surfen.

Von Laura Nowicki

Westfeld. Die Arbeiten für die neuen schnellen Internet-Anschlüsse in Westfeld sind fast abgeschlossen. „Wir freuen uns, dass es so weit ist: Westfeld hat bald eine schnelle Auffahrt zur Datenautobahn“, sagt Bürgermeister Bernhard Halbe. „Unsere Gemeinde wird damit als Wohn- und Arbeitsort noch attraktiver.“Das neue Netz sei so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig funktioniere. Die Bürger können also jetzt alles aus einer Hand bekommen, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung. „Die schnellen Internetanschlüsse sind ab Januar buchbar“, sagt Reinhard Rohleder, kommunaler Ansprechpartner für den Breitbandausbau der Telekom. „Hohes Tempo im Internet ist ein Standortvorteil – für die gesamte Gemeinde, aber auch für jede einzelne Immobilie.“Fünf weitere OrtschaftenDer Breitbandausbau in weiteren fünf Ortschaften im Stadtgebiet Schmallenberg schreitet voran. Auch Arpe, Niederberndorf, Bracht, Brabecke und Nordenau sollen ab Frühjahr 2015 – voraussichtlich April – vom schnellen Internet profitieren. „Die technische Erschließung ist weit fortgeschritten“, erklärt Bernhard Halbe.Die Unterversorgung der mit Westfeld insgesamt sechs Ortsteile hatte die Verwaltung bereits im Frühjahr 2013 mit dem Breitbandatlas des Bundes und einer Befragung der Bevölkerung ermittelt. Daraufhin folgten zahlreiche Gespräche und intensive Verhandlungen. Insgesamt wird der Breitbandausbau für die sechs Dörfer rund 715 000 Euro kosten. 75 Prozent, also 536 000 Euro, werden über die Landesförderung finanziert, der Eigenanteil der Stadt beträgt 179 000 Euro.

In Arpe, Niederberndorf, Westfeld und Nordenau müssen die Kabel unterirdisch, in Bracht und Brabecke oberirdisch verlegt werden. Anschließend stehen allen Kunden mindestens 16 und bis zu 50 MBit/s zur Verfügung.Weitere Ausbaupläne gebe es aktuell für Schmallenberg aber nicht. Für einen städtischen Ansatz würden entsprechende Förderprogramme benötigt, so Halbe. Die gibt es aktuell nicht. „Ich will da eine gewisse Frustration nicht verhehlen“, sagt er. Es gebe viele Versprechungen und Pläne, aber keine konkreten Ansätze zur Umsetzung.

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