Letzte Sitzung der „großen“ TKG Gremien

Nach der Wahl Verkleinerung von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung

Anfang Mai tagten Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH (TKG) in einer gemeinsamen Sitzung und zogen eine insgesamt positive Bilanz zur Breitbandversorgung in der Region. Nach den Wahlen am 25. Mai werden die Gremien der TKG von jeweils 33 auf 19 Mitglieder verkleinert.

Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Dr. Karl Schneider dankte daher den bisherigen Vertretern aus Kommunen und Kreistagen für Ihre aktive und konstruktive Mitarbeit in Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat: „Wir stellen fest, dass das Thema Breitband immer mehr an Bedeutung zunimmt und zu einem echten Produktionsfaktor für die heimische Wirtschaft wird. Die Kreise haben dies frühzeitig erkannt und das Heft des Handelns selbst in die Hand genommen.“

In den fünf südwestfälischen Kreisen hat die Gesellschaft in den letzten Jahren viel bewegt: So konnten schon über 300 ehemals „weiße Flecken“ einen Zugang zum schnellen Internet erhalten. Das bedeutet, dass flächendeckend bereits mindestens 6 Mbit/s für über 90 Prozent der Haushalte erreicht werden, und damit die Ziele der fünf südwestfälischen Kreistage erfolgreich umgesetzt wurden.

Auch um die letzten noch bestehenden Lücken wird sich die TKG in Zusammenarbeit mit privaten Netzbetreibern, den Kommunen und unter Nutzung von Synergien bei Tiefbaumaßnahmen und den Fördermöglichkeiten von Bund und Land in den nächsten Monaten weiter kümmern.

Gesellschafter und Aufsichtsrat der TKG tagten im Mai zum 17. Mal                     (Foto: Uhl)
Gesellschafter und Aufsichtsrat der TKG tagten im Mai zum 17. Mal (Foto: Uhl)

Fleckentferner im MK

Von Thomas Pütter

Der Ortsteil Kalthof, dessen Bewohner klagen seit Jahren über Surf-Geschwindigkeiten wie zu Tagen des Internet-Anfangs. Am Donnerstagabend informierte die TKG interessierte Kalthofer Bürger gemeinsam mit dem Anbieter Unitymedia über den Stand der Dinge in Sachen Infrastruktur und sich hieraus ergebende Möglichkeiten zum Anschluss an die technische Gegenwart.

Sieben „weiße Flecken“ mit unzureichender Internet-Versorgung sind auf dem Iserlohner Stadtplan verzeichnet, den die Verwaltung der TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen (TKG) zur Verfügung gestellt hat. Das erste Zielgebiet der professionellen Fleckentferner auf Waldstadt-Boden: Der Ortsteil Kalthof, dessen Bewohner seit Jahren über Surf-Geschwindigkeiten wie zu Tagen des Internet-Anfangs klagen. Am Donnerstagabend informierte die TKG interessierte Kalthofer gemeinsam mit dem Anbieter Unitymedia über den Stand der Dinge in Sachen Infrastruktur und sich hieraus ergebende Möglichkeiten zum Anschluss an die technische Gegenwart.

Dass Verteter von Unitymedia bei der Informationsveranstaltung anwesend waren, war einem einzigen Umstand geschuldet, wie Tilo Deckert, Projektmanager bei der TKG, erläuterte: Unitymedia habe in Kalthof neben der Telekom ebenfalls ein gut ausgebautes Netz und sei daher erster Ansprechpartner der TeleKommunikationsGesellschaft gewesen. Denn bevor die TKG als Unternehmen der öffentlichen Hand Steuergeld für Investitionen ausgibt, bemühe sie sich darum, bereits vorhandene Netz-Infrastruktur zu optimieren. Im Kalthofer Fall ein vergleichsweise einfaches Unterfangen, zumal die Klagen über die Internet-Steinzeit wohl zu einem guten Teil auf Informationsdefiziten im Zusammenhang mit Unitymedia beruhen.

„In Kalthof sind wir nur die Vermittler“, erklärt Tilo Deckert die Rolle der TKG. Für die Gesellschaft letztlich die problemloseste Aufgabenstellung. Deckert: „Es gibt keinen Grund für Investitionen unsererseits, wenn Infrastruktur bereits vorhanden ist und Betreiber zudem die Bereitschaft zeigen, auf potenzielle Kunden zuzugehen.“

In anderen Fällen trete die Telekommunikationsgesellschaft allerdings durchaus investiv auf. Dabei werde dann im Gegensatz zu privaten Anbietern ein sehr langer Amortisationszeitaum gewählt, um das neue Netz dann an einen potenziellen Betreiber verpachten zu können. Deckert: „Unsere politische Aufgabe ist es, die Standortentwicklung voranzutreiben und damit auch Wirtschaftsförderung zu betreiben.“

Iserlohn sei für die in fünf Kreisen aktive TKG ein ausgesprochen interessantes Pflaster, da mit der Stadtwerke-Tochter Telemark ein kommunaler Kooperationspartner zur Verfügung stehe. „Mitte Mai werden wir uns mit den dort Verantwortlichen zusammensetzen, um über die weitere Projektlage im Stadtgebiet zu sprechen.“ Nicht jeder weiße Fleck werde jedoch so einfach so beseitigen sein wie Kalthof, ist sich der Diplom-Verwaltungswirt sicher. „es gibt sicherlich auch Bereiche, in denen wir über Funklösungen nachdenken müssen, weil Kabelverlegung dort wirtschaftlich nicht darstellbar wäre.“ Zeitliche Wunderdinge will Projektmanager Deckert ebenfalls nicht versprechen: „Auch Funklösungen sind nicht von heute auf morgen zu realisieren. Man muss damit rechnen, dass nur das Verfahren zur Anbringung von Antennen auf vorhandenen Masten der Deutsche Funkturm GmbH gut und gerne sechs Monate dauern kann.“

Quelle: http://www.derwesten.de/wp/staedte/iserlohn/fleckentferner-auf-der-internet-landkarte-id7884584.html

TKG auf der CeBIT

Auch in diesem Jahr informierten sich Vertreter der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH und des neu gegründeten Zentrums für Innovation und Entwicklung im Hochsauerlandkreis (ZIEH) auf der der weltweit größten Leitmesse der digitalen Industrie, der CeBIT in Hannover.

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Besonderes Highlight bildete die „Broadband-World“, der Gemeinschaftsstand von BITKOM in Partnerschaft mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden erstmals in Halle 13. Hier konnten die Vertreter der TKG und des HSK unter anderem mit Staatssekretär Dr. Bernd Pfaffenbach vom BMWi und Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, diskutieren.

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Auch das nordrhein-westfälische Cluster Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT.NRW) war wieder vertreten, (Halle 6 / Stand F16) und  präsentierte mit dem Themanetzwerk „Breitband“ die Breitbandstrategie in NRW.