Glasfaser für Holtum

Für das Dorf Holtum, einen Ortsteil der Stadt Werl mit rund 1.000-Einwohnern und westlichstes Dorf im Kreis Soest, stehen die Chancen auf einen baldigen Glasfaser-Ausbau gut. Da neue Gasleitungen verlegt werden, könnten diese Erdarbeiten genutzt werden, um Glasfaserkabel direkt bis in die Gebäude mitzuverlegen. Der WDR berichtet in der Lokalzeit Südwestfalen über das Projekt: „Es geht um die Zukunft des Ortes.“

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Auch die WDR Lokalzeit berichtet über das Projekt. (Foto: WDR)

Die Stadtwerke Werl und der regionale TK-Netzbetreiber HeLiNET bieten den Glasfaser-Anschluss bis ins Haus (FTTH) derzeit an. Wenn bis zum 17. Februar mindestens vierzig Prozent der Haushalte mitmachen, bekommt auch Holtum endlich schnelles Internet.

Wer sich aktuell für einen Anschluss an das schnelle Internet entscheidet, zahlt den Vorzugspreis von einmalig 1.900 Euro und hat die Möglichkeit, während der nächsten drei Jahre auch den Erdgasanschluss ohne zusätzliche Hausanschlusskosten zu erhalten. Damit beträgt der Kostenvorteil in Holtum gegenüber einem Gebiet, das bereits endausgebaut ist, rund 500 Euro gegenüber den normalerweise üblichen rund 2.400 Euro.

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Die Bauarbeiten für Glasfaserkabel und Gasleitungen in Werl Holtum beginnen. (Foto: WDR)

Sorgen um den immer weiter steigenden Bandbreitenbedarf müssen sich die Holtumer mit einem Glasfaseranschluss dann nicht mehr machen. Mit deutlich höheren Übertragungsraten und nahezu unbegrenzten Bandbreiten sind die Anschlüsse nachhaltiger und leistungsfähiger als das bekannte Kupferkabel.

Am 14. und 16. Februar wird von 16:00 bis 20:00 Uhr eine Beratung vor Ort stattfinden im Kaminzimmer der Schützenhalle Holtum, Agathastraße 8, 59457 Werl.

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Schnelles Internet für Werl

Bei einer Besichtigung des Richtfunkmastes im Werler Stadtwald am Montag, 28. Mai, drückten Landrätin Eva Irrgang (5. v. l.) Werls Bürgermeister Michael Grossmann (r.) und Wickedes Bürgermeister Hermann Arndt (3. v. l.) gemeinsam den symbolischen Startknopf für den TKG-Netzbetrieb. Zudem nahmen teil (v. l.): Geschäftsführer Stefan Glusa (TKG-SWF), Wirtschaftsförderin Ruth Hornkamp (Gemeinde Wickede), Daniel Stender (Vertrieb Innofactory), Wirtschaftsförderer Ulrich Canisius (Stadt Werl) und Christoph Hellmann (TKG-Projektleiter Breitbandausbau Kreis Soest). Foto: Paul Knierbein/ Kreis Soest

Startsignal für TKG-Sendestandort im Stadtwald

Die kommunale TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen (TKG-SWF) setzt ihren Netzausbau im Kreis Soest fort. So drückten am Montag, 28. April 2014, Landrätin Eva Irrgang, Werls Bürgermeister Michael Grossmann und Wickedes Bürgermeister Hermann Arndt symbolisch den Startknopf für die Sendeanlage im Werler Stadtwald. Es ist der sechste Funkstandort der TKG-SWF im Kreis Soest.

Vom Werler Stadtwald aus sollen alle Haushalte ohne eine ausreichende Internetversorgung mit einem Internetanschluss versorgt werden. Besonders schlecht versorgte Ortschaften wie Holtum, Budberg, Echthausen und Schlückingen sind nun erstmals mit bis zu 6.000 kBit/s im Download und bis zu 1.500 kBit/s im Upload versorgbar. Bisher wurden nur Bandbreiten mit bis zu 2.000 kBit/s im Download und bis zu 786 kBit/s im Upload zur Verfügung gestellt.

Industriekunden in den Werler und Wickeder (Ruhr) Gewerbegebieten KonWerl, Maifeld, Zur Mersch, Unionstraße, Westhaar und Erlenstraße können jetzt individuelle symmetrische Bandbreiten von 2 Mbit/s bis 100 Mbit/s angeboten werden. „Die einzige Voraussetzung für Privat- und Gewerbekunden ist eine Sichtverbindung von der Sendeanlage im Stadtwald bis zur Empfangsantenne beim Endkunden“, erklärte Christoph Hellmann, Projektleiter für den Kreis Soest. Eine Prüfung der Sichtverbindung fände vor Vertragsbeginn statt.

Interessenten können sich beim Netzbetreiber, der Firma Innofactory aus Lennestadt, unter www.lnet.net über die passenden Produkte informieren und diese bestellen. Weitere Informationen werden den Bürgern und Unternehmen bei Informationsveranstaltungen geboten, deren genauen Termine noch veröffentlicht werden.

Die TKG-SWF hat vom Kreis Soest, der gemeinsam mit allen fünf südwestfälischen Kreisen Gesellschafter der TKG-SWF ist, in Übereinstimmung mit den Bürgermeistern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden den Auftrag bekommen, sich um die „weißen Flecken“ der Internetversorgung in Südwestfalen zu kümmern. In Gebieten, die bislang von keinem anderen Anbieter versorgt werden, schafft die TKG eine Grundversorgung mit dem Ziel der langfristigen Weiterentwicklung der Telekommunikationsinfrastruktur zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Region.

 

Ausbau Kreis Soest fortgesetzt

TKG Südwestfalen setzt den Netzausbau im Kreis Soest fort

Soest. Die kommunale TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen (TKG-SWF) setzt ihren Netzausbau im Kreis Soest fort. Geschäftsführer Stefan Glusa und Christoph Hellmann, Projektleiter für den Kreis Soest, stellten den aktuellen Zeitplan zur Umsetzung der Internetgrundversorgung in Werl vor. Hellmann: „Ende April wird der Sendestandort im Werler Stadtwald betriebsbereit sein.“

Von diesem Standort sollen alle Haushalte ohne eine ausreichende Internetversorgung mit einem Internetanschluss versorgt werden können. Besonders schlecht versorgte Ortschaften wie Holtum und Budberg werden dann erstmals mit bis zu 6000 kBit/s im Download und bis zu 1500 kBit/s im Upload versorgbar. Für Industriekunden in den Gewerbegebieten KonWerl, Maifeld, Zur Mersch und Unionstraße können individuelle symmetrische Bandbreiten von 2 Mbit/s bis 100 Mbit/s angeboten werden. Weiterhin versorgt der Standort auch die Gewerbegebiete Westerhaar und Erlenstraße sowie Echthausen und Schlückingen in Wickede (Ruhr). Interessenten können sich beim Netzbetreiber, der Frima Innofactory aus Lennestadt, unter http://www.lnet.net über die passenden Produkte informieren und diese bestellen. Weitere Informationen werden Bürgern und Unternehmen bei Infoveranstaltungen geboten, deren genauen Termine noch veröffentlicht werden. Die TKG-SWF hat vom Kreis Soest, der mit allen fünf südwestfälischen Kreisen Gesellschafter der TKG-SWF ist, in Übereinstimmung mit den Bürgermeistern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden den Auftrag bekommen, sich um die „weißen Flecken“ der Internetversorgung in Südwestfalen zu kümmern. Dort schafft die TKG eine Grundversorgung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

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