Mehr Bandbreite in Arnsberg und Winterberg

Im östlichen Arnsberger Stadtgebiet hat die Deutsche Telekom mit den Vorarbeiten für einen VDSL-Ausbau begonnen. Dieser soll dank Vectoring zum Jahresende 2017 rund 8.500 Haushalten in Alt-Arnsberg eine Verdoppelung der bisherigen Download-Geschwindigkeit und eine Vervierfachung der Upload-Geschwindigkeit ermöglichen. Nach dem Ausbau stehen bis zu 100 MBit/s im Download und 40 MBit/s im Upload zur Verfügung.

Für die Deutsche Telekom werden in Alt-Arnsberg neue Kabel verlegt. (Foto: TKG Südwestfalen)

Insgesamt sollen in Alt-Arnsberg und den umliegenden Stadtteilen (Vorwahlbereich 02931) sowie Oeventrop (Vorwahlbereich 02937) rund 10.800 Haushalte von den Maßnahmen profitieren, darunter auch 90 Haushalte in Breitenbruch, 980 Haushalte in Niedereimer, sowie in Rumbeck weitere 400 Haushalte und in Uentrop 150 Haushalte ab Dezember 2017. Oeventrop soll dann im Frühjahr 2018 mit rund 1100 Haushalte folgen.

Auch im Stadtgebiet Winterberg kündigte die Deutsche Telekom an, Netze eigenwirtschaftlich zu ertüchtigen, vor allem den Nahbereich in der Kernstadt. In Niedersfeld, Siedlinghausen und Langewiese werde die vorhandene Technik aufgerüstet. Insgesamt profitieren von dem Ausbau rund 2.600 Haushalte. Die Fertigstellung ist für Mitte 2018 geplant.

Weitere Informationen:
https://www.wp.de/staedte/altkreis-brilon/haushalte-in-winterberg-profitieren-vom-breitbandausbau-id210819205.html
https://www.wp.de/staedte/arnsberg/telekom-beschleunigt-das-internet-in-arnsberg-id210772919.html

VDSL Ausbau in Kreuztal

In der Antwort auf eine nichtförmliche Markterkundung der Stadt Kreuztal informiert die Deutsche Telekom, dass sie einen FTTC-Eigenausbau ohne kommunale Eigenbeteiligung bis Ende 2016 in der Stadt Kreuztal realisieren wird.

Die im Stadtgebiet vorhandenen Kabelverzweiger sollen dann mit Glasfaser angebunden und mit Breitbandtechnik ausgebaut werden. Im Umkreis der mit Glasfaser angebundenen und mit MSAN-Technik ausgerüsteten Kabelverzweiger werden dadurch DSL-Verbindungen mit bis zu 50 Mbit/s im Download zur Verfügung stehen. Daneben wird das Netz gleichzeitig schon für den VDSL/Vectoring-Ausbau technisch vorbereitet.

Sobald hierfür die rechtlichen Voraussetzungen gegeben seien, sei beabsichtigt, das Netz schnellstmöglich mit VDSL 2/Vectoring-Technik auszustatten. Den Kreuztalern würden dann auch Produkte wie z. B. „Entertain“ mit Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s (Download) und bis zu 40 Mbit/s (Upload) zur Verfügung stehen. Mit den Arbeiten für den vordringlichen FTTC-Eigenausbau werde voraussichtlich im Herbst dieses Jahres begonnen.

NRW: Schnelles Internet noch Traum

Nordrhein-Westfalen: Wenn das schnelle Internet noch ein Traum ist

Arnsberg/Schmallenberg.  Die digitale Agenda der Bundesregierung verspricht schnelles Internet bis 2018. In manchen Regionen ist das bislang ein Traum. Wenn das Internet nicht schnell genug ist, sind Alternativen gefragt. Im Sauerland sorgen Richtfunk und Fernsehkabel für eine gute Versorgung – allerdings noch nicht überall.

Manchmal gibt Burkhard Tigges einfach auf. „Wenn ich hier mittags mal online-Banking machen will, geht nichts“, sagt der Geschäftsführer des Maschinenbau-Unternehmens Transfluid aus Schmallenberg. Dann seien Alternativen gefragt. „Wir müssen halt improvisieren.“ Daten-intensive Downloads mache so mancher Mitarbeiter lieber mal zu Hause, und manchmal seien auch Daten nach Feierabend von privaten Rechnern zu Kunden geschickt worden.

So offen wie die Schmallenberger Firma spricht kaum ein Unternehmen über den Frust mit dem langsamen Internet. „Es ist zwar besser geworden. Aber es gibt immer noch viele Firmen mit Problemen“, sagt der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Arnsberg, Ralf Huess. Die wollten damit aber nicht an die Öffentlichkeit. „Das ist ja auch Negativ-Werbung.“

Insgesamt Versorgung im Hochsauerlandkreis über NRW-Schnitt

Bis zum Jahresende will die Telekom das Problem gelöst haben. Dann soll auch das Gewerbegebiet am Rande Schmallenbergs an einer Leitung mit 50 Megabit pro Sekunde hängen. Damit die Telekom die Bagger anrücken lässt und einen Glasfaser-Knotenpunkt errichtet, mussten Transfluid und etwa 70 weitere Unternehmen Überzeugungsarbeit leisten. Mit Barem: „Wir haben letztlich jeder zwischen 100 und 3000 Euro als einmaligen Baukosten-Zuschuss gezahlt, damit das losgeht“, berichtet Tigges.

Insgesamt liegt die Breitband-Versorgung des Hochsauerlandkreises über dem NRW-Landesschnitt. Mehr als 80 Prozent der Orte haben bereits einen 50 Megabit-Internet-Zugang. „Es gibt aber immer noch weiße Flecken“, sagt Michael Stratmann von der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen.

Die von fünf Kreisen finanzierte Gesellschaft hat mit Richtfunk abgelegene Orte ans weltweite Netz angeschlossen. „Wir haben unseren Richtfunk gebaut, wenn es 20 Kunden gab“, sagt Stratmann. Dass der Hochsauerlandkreis bei der Breitband-Versorgung so gut dastehe, habe auch mit der in den 1990-er Jahren gelegten Kabel-TV-Struktur zu tun. „Da kann jetzt Internet mit bis zu 150 Megabit angeboten werden“.

Wie wichtig das Kabelnetz ist, zeigt der Nachbarkreis Olpe, der hat nur eine Versorgungsquote von rund 44 Prozent erreicht. „Da waren die Kabelfernseh-Anbieter damals nicht so aktiv“, sagt Hellmann. Gleiches gelte für die Kreise Borken oder Coesfeld im Münsterland. Viel Fläche, wenig Menschen und viele Höfe in Alleinlage. „Da hat keiner Kabel hingelegt.“

Die Breitband-Versorgung schwankt oft von Ort zu Ort – auch in der Eifel. In Tondorf (Kreis Euskirchen) läuft es prima, im Örtchen Hecken ist das Internet dagegen „vom Winde verweht“, wie Karl-Heinz Monowski berichtet. Er betreibt dort ein Internetradio. Nur wenige Wolken genügten, um die zerbrechliche Funkverbindung einfach weg zu fegen.

„Ich bin auf meine Sponsoren angewiesen, doch sobald es etwas mehr Regen gibt, fällt die Sendung aus.“ Weil Bitten und Beschwerden nichts genutzt hätten, ziehen Monowski und seine Partnerin Patricia Konsequenzen: „Wir ziehen jetzt um. Nach Wuppertal.“

Quelle: dpa/das

Remmeswiese bald versorgt

Winterberg – Gut ausgebaute, leistungsfähige Breitbandnetze sind für die Entwicklung einer Stadt von entscheidender Bedeutung. Wirtschaftliches Wachstum, Zuzug und Erhalt der Bevölkerungszahlen hängen davon ab. Umso mehr freuen sich die die Stadt Winterberg und die Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH (WTW), dass im Gewerbegebiet Remmeswiese bald „schnelleres Internet“ verfügbar ist.

Breitband ist ein wesentlicher Standortfaktor und echte Wirtschaftsförderung. Nicht nur große Firmen machen ihre Standortentscheidungen von einer funktionierenden „Datenautobahn“ abhängig. Handwerker, Architekten, viele weitere Mittelständler und Freiberufler, Kunden und Lieferanten, Unternehmen, die gemeinsam an einem Projekt arbeiten, Entwürfe oder komplexe Kommunikationsvorgänge, die es zu übermitteln gilt – alle sind auf die Übertragung großer Datenpakete angewiesen. Oftmals hängen sogar Standortentscheidungen davon ab.

Stand bisher eine Bandbreite von nur rund 3 MB bereit, stehen zukünftig bis zu 50 MB zur Verfügung. Möglich macht dies eine Kooperation zwischen der Stadt Winterberg und der Telekom. Finanzierbar wurde die Maßnahme, weil der Landal Ferienpark seinen Gästen schnellere Breitbandverbindungen bieten möchte. Daher legt die Telekom auf Kosten des Ferienparks durch das Gewerbegebiet bis zur Büre ein Breitbandkabel.

Nach diversen Gesprächen und Verhandlungen präsentieren Stadt Winterberg, WTW und Telekom nun das Ergebnis: Noch in diesem Jahr hat die Telekom zugesagt, soll die „Datenautobahn“ sowohl dem Ferienpark als auch den im Gewerbegebiet ansässigen Unternehmen zur Verfügung stehen. Je nach Wunsch können nun interessierte Unternehmen ihren individuellen Anschluss und die Bandbreiten der Anschlüsse mit der Telekom abstimmen.

„In der Remmeswiese sitzen innovative Unternehmen, die große Datendurchflüsse haben“, weiß WTW-Geschäftsführer Michael Beckmann. „An dieser Stelle zeigt sich ein Mal mehr, dass sich Wirtschaft und Tourismus gegenseitig befruchten“, so Bürgermeister Werner Eickler. Er betont zudem die enormen Chancen der schnelleren Datenautobahn: „Der Anschluss ans Breitbandnetz ist klassische Wirtschaftsförderung mit dem Ziel, vorhandene Unternehmen zu stützen und neue Betriebe anzusiedeln.“

Lesen sie mehr auf: http://www.standort-winterberg.de/Wirtschaft-Aktuelles/Schnelles-Internet-fuer-das-Gewerbegebiet

Versorgung in Lippetal

Breitbandversorgung in der Gemeinde Lippetal gesichert

Lippetal. Der Wirtschaftsförderer der Gemeinde Lippetal Hans-Joachim Hobrock teilt mit, dass der Ausbau der Breitbandversorgung in der Gemeinde Lippetal weiter vorangeht.

Aktuell hat die Deutsche Telekom mitgeteilt, dass ihr LTE-Netz nunmehr flächendeckend  in der Gemeinde Lippetal verfügbar ist. Damit können auch Haushalte außerhalb der Ortskerne das Internet mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit pro Sekunde (DSL 50.000) nutzen.

Innerhalb der Ortsteile können die Haushalte, welche über einen Kabelanschluss verfügen, dass Internet über das Netz von Unitymedia mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 Mbit pro Sekunde nutzen. Damit verfügt die Gemeinde Lippetal schon heute über die von der Bundesregierung geforderte flächendeckende Bandbreite von 50 MBit pro Sekunde.

Quelle: Gemeinde Lippetal

BREKO besucht Telemark und TKG

Im Hause der Telemark in Lüdenscheid tauschten sich Mitte Mai die Geschäftsführer von Telemark, TKG und dem Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) über die aktuelle Marktentwicklung, Unternehmensstrategien und Fortschritte bei der Netzausbaukooperation im Märkischen Kreis aus. Der BREKO repräsentiert den Großteil der Festnetzwettbewerber der Telekom. Infos unter http://www.brekoverband.de

Andreas Griehl (Telemark), Stefan Glusa (TKG), Dr. Stephan Albers (BREKO) (Foto: Kalus)
Andreas Griehl (Telemark), Stefan Glusa (TKG), Dr. Stephan Albers (BREKO) (Foto: Kalus)

 

Schnelleres Internet für Friedlin

TKG-Projektleiter Tilo Deckert (2.v.l.) informierte über mögliche Erschließung   (Foto: plbg)  
TKG-Projektleiter Tilo Deckert (2.v.l.) informierte über mögliche Erschließung (Foto: plbg)  
Die TKG informierte über Möglichkeiten einer besseren Breitbandversorgung im Gewerbegebiet Herscheid Friedlin/Grünenthal (MK).

„Der Bedarf der Wirtschaft an einer schnellen Internetanbindung wächst ständig und die Unternehmen benötigen eine leistungsfähige Anbindung an das weltweite Internet.“ sagte SIHK-Vizepräsident Dietrich Alberts zu Beginn der Informationsveranstaltung für die im Gewerbegebiet Herscheid Friedlin / Grünenthal ansässigen Unternehmen.

Realisierung möglich – Unternehmen sind gefragt

Die SIHK hatte hierzu in den Präsentationsraum der Gust. Alberts GmbH & Co KG in Herscheid eingeladen. Tilo Deckert, Projektleiter der TKG für den Märkischen Kreis, stellte den Anwesenden eine mögliche Realisierungsvariante für eine Anbindung des Gebietes einschließlich eines Finanzierungsvorschlages vor. In der angeregten Diskussion der Teilnehmer mit Deckert und den Vertretern der Gemeinde zeigte sich, dass die Nachfrage und marktübliche Zahlungsbereitschaft für eine leistungsfähigere Internetanbindung bei den meisten Unternehmen vorhanden ist.

Finanzierungs- und Anbindungsvarianten erarbeitet

Nach dieser Gesprächsrunde entstand der Wunsch, dass noch mindestens eine weitere Variante zur Finanzierung der notwendigen Investitionen für die Anbindung entwickelt werden sollte. Zwischenzeitlich erklärte auch die Deutschen Telekom ihr Interesse an der Versorgung des Gewerbegebietes Friedlin, so dass mit einer Lösung bei einem weiteren Treffen Ende März zu rechnen ist.

Lesen sie den vollständigen Artikel hier: http://www.plbg.de/zeitung/2014/027-2014/internet.htm

Assinghausen erhält neuen Funkmasten

Oberhalb des Gewerbegebietes in Assinghausen (HSK) ist ein neuer Funkmast installiert worden. Dieser wird künftig einen großen Teil des Ortes mit schnellem Internet per Richtfunktechnik versorgen.

Während kabelgebunden in weiten Bereichen von Assinghausen nur bis maximal 300 kbit/s angeboten werden, liefert das Netz der TKG stabile 6.000 kbit/s. Diese Leistung bekommen die Kunden als „echte“ Flatrate, ohne die problematische Drosselung nach einem definierten Datenvolumen, wie bei LTE-Anschlüssen üblich.

Seit 2 Jahren versorgt die TKG schon mit einem ersten Funkmast im Bereich des Späne-Bunkers der Fa. Pieper-Holz eine kleinere Zahl von Kunden. Nun ist eine weitaus größere Zahl von Haushalten erreichbar. Ortsvorsteher Ingo Hanfland und Daniel Hoffmann, von Hoffmann IT-Service freuen sich über die Inbetriebnahme: „Ab sofort kann jeder in Assinghausen, der Sichtverbindung zum installierten Turm hat, schnelles Internet bekommen.“

Die Technik am neuen Masten in Assinghausen (HSK) ist in Betrieb                                         (Foto: TKG)
Die Technik am neuen Masten in Assinghausen (HSK) ist in Betrieb
(Foto: TKG)

Siehe auch: http://www.assinghausen-live.de/Aktuelles-Seitenansicht.36+M55a5058fe46.0.html