Michael Stratmann wechselt in die Geschäftsführung

Zum 1. August 2017 wird Michael Stratmann neuer nebenamtlicher Geschäftsführer der TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen mbH (TKG). In der letzten Aufsichtsratssitzung und Gesellschafterversammlung wurde der 42jährige aus Meschede-Wallen einstimmig gewählt. Der Diplom-Verwaltungsbetriebswirt folgt auf Dr. Klaus Drathen, der als Kreisdirektor des Hochsauerlandkreises das Amt seit 2012 mit bekleidet hatte. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Landrat Dr. Karl Schneider, dankte Herrn Dr. Drathen für seine langjährige Tätigkeit bei der TKG.

Folgt als nebenamtlicher TKG-Geschäftsführer auf Dr. Klaus Drathen: Michael Stratmann (l.) (Foto: TKG-SWF)

Unverändert verantwortet Stefan Glusa als hauptamtlicher Geschäftsführer das operative Geschäft. „Ich freue mich sehr, dass wir die zweite Geschäftsführerposition aus den eigenen Reihen besetzen konnten, denn Michael Stratmann war bereits erfolgreich als Prokurist der TKG tätig. Damit stellen wir die Kontinuität und Fachkunde unserer Arbeit für die fünf südwestfälischen Kreise unbürokratisch sicher“, so Glusa.

Für die TKG gibt es derzeit viel zu tun: Insgesamt sollen in den nächsten Jahren über 100 Mio. Euro Fördermittel in den unterversorgten Ortschaften und Gewerbegebieten in Südwestfalen investiert werden. Damit dies reibungslos geschehen kann, übernehmen fünf Breitbandkoordinatoren der Kreise und die TKG gemeinsam Schnittstellenfunktionen zwischen Verwaltungen, Netzbetreibern, Bürgern und Unternehmen sowie den Bewilligungsbehörden der Landes- und Bundesministerien. 

 

Die TKG-Geschäftsführer Stefan Glusa und Michael Stratmann mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Landrat Dr. Karl Schneider und Kreisdirektor Dr. Klaus Drathen (Foto: TKG-SWF)

Die TKG mit Sitz in Meschede arbeitet seit dem Jahr 2008 an einer nachhaltigen Verbesserung und Weiterentwicklung der Telekommunikationsinfrastruktur im Hochsauerlandkreis, im Kreis Olpe, im Kreis Soest im Kreis Siegen-Wittgenstein und im Märkischen Kreis für den Erhalt und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Region. Die Tätigkeiten reichen von Netzplanung, Beratung, Förderung und Finanzierung, bis hin zum Bau von Telekommunikationslösungen für gehobene Anforderungen an Qualität und Bandbreite, inklusive geeigneter Betriebskonzepte.
Die Arbeit der kommunalen Gesellschaft ist grundsätzlich anbieter- und technologieneutral und will für die Region Südwestfalen langfristige und marktkonforme Beiträge leisten, um die Ziele einer flächendeckenden Versorgung mit hochleistungsfähigen Telekommunikationsnetzen für die Gigabit-Gesellschaft bis 2025 zu erreichen.

 

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Die TKG auf der CeBIT 2017

Vorträge auf dem NRW-Gemeinschaftsstand
Die CeBIT, weltweit wichtigste Messe der digitalen Wirtschaft, findet vom 20. bis 24. März 2017 auf dem Messegelände in Hannover statt. Südwestfalen wird sich dort in diesem Jahr einem internationalen Fachpublikum als Best-Practice Region für den Breitbandausbau präsentieren. Dazu bietet die kommunale Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen der fünf südwestfälsichen Kreise, am Mittwoch, den 22. März auf der Bühne des Landesgemeinschaftsstandes Nordrhein-Westfalen in Halle 6, Stand E29/C30, jeweils um 10:00 Uhr und um 14:30 Uhr interessante Vorträge und Panel-Diskussionsrunden zu den Themen Breitbandkoordinatoren, Gigabitstrategie, Fördermittel und flächendeckende Glasfasernetze an.

Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Breitbandgipfel CeBIT 2017
Außerdem bringt die Deutsche Breitbandinitiative bereits am Eröffnungstag der Messe (20. März) einflussreiche Branchenakteure auf der CeBIT beim Breitbandgipfel zusammen. Unter dem Motto „Erfolgsfaktor Gigabit-Netze – Mittelstandsförderung durch Breitbandausbau“ beschäftigen sich zahlreiche Fachvorträge und Paneldiskussionen mit der Notwendigkeit digitaler Infrastrukturen. (Halle 7, Stand D68, 14:00 bis 16:30 Uhr).

Kostenloses Fachbesucherticket anfordern
Als TKG laden wir unsere Kreistagsmitglieder, Gremienvertreter aus Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat, sowie den Verwaltungen aus dem Hochsauerlandkreis, Kreis Olpe, Kreis Soest, Kreis Siegen-Wittgenstein oder dem Märkischen Kreis wie in jedem Jahr wieder herzlich ein, die CeBIT als wichtigstes Event für die Digitalisierung der Wirtschaft und des öffentlichen Sektors zu besuchen. Nutzen Sie die CeBIT 2017 in Hannover zum Knüpfen wertvoller Kontakte und zum gezielten Wissenstransfer .

Ihr persönliches Fachbesucher-Ticket senden wir Ihnen auf Anfrage gerne kostenlos zu. Bitte füllen Sie dazu einfach das nachfolgende Formular aus.

Regionales Breitbandgespräch in Südwestfalen

Beim „Regionalen Breitbandgespräch Südwestfalen“ am Freitag, 3. Februar 2017 in Soest, hat sich NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin mit den Landräten Eva Irrgang (Soest), Andreas Müller (Siegen-Wittgenstein), Dr. Karl Schneider (Hochsauerlandkreis), Bürgermeistern, Breitbandkoordinatoren und anderen kommunalen Entscheidungsträgern in Südwestfalen, getroffen.

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Minister Duin begrüßt die Teilnehmer beim Breitbandgespräch Südwestfalen. (Foto: TKG-SWF)

Vor sechs Monaten hatte Minister Duin die Gigabit-Strategie des Landes für den Breitbandausbau vorgestellt und am 23. Januar 2017 mit Vertretern von Telekommunikationsunternehmen, Branchen- und kommunalen Spitzenverbänden in Düsseldorf das „Aktionsbündnis Gigabit“ gegründet.

Der Minister verwies auf die Bedeutung der digitalen Transformation für die Wettbewerbsfähigkeit der südwestfälischen Wirtschaft und die Lebensqualität in ländlichen Regionen und hob die Bedeutung eines schnelleren Ausbaus hervor.

Er betonte die Notwendigkeit, bis zum Jahr 2026 gigabitfähige Anschlussnetze flächendeckend auszurollen und tauschte sich mit den Verantwortlichen in Südwestfalen über die Digitalisierung und den Ausbau der Telekommunikationsnetze vor Ort aus. Duin begrüßte die Aktivitäten der Gemeinden, insbesondere die Beantragung von Fördermitteln aus den Bundes- und Landesförderprogrammen, die in naher Zukunft zu einer deutlichen Verbesserung führen werden.

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Darüber hinaus bot das regionale Breitbandgespräch eine Plattform, auf der die kommunalen Entscheider mit den Breitbandkoordinatoren der südwestfälischen Kreise, der kreiseigenen Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen, Breitband.NRW und dem Minister über Ausbaustrategien und Umsetzung sprechen konnten.

Eingeladen waren politische Entscheidungsträger aus den Städten und Gemeinden der Kreise Soest, Olpe, Siegen-Wittgenstein, Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, sowie Unna und des Ennepe-Ruhr-Kreises. Bei den Regionalen Breitbandgesprächen handelt sich um eine Veranstaltungsreihe, die auf Initiative des Ministers in verschiedenen Regionen in NRW durchgeführt werden. Minister Duin möchte hierdurch persönlich über die Gigabit-Strategie, sowie Fördermöglichkeiten des Landes und Bundes informieren.

Breitbandkoordinatoren mit 450.000 Euro gefördert

Das Land NRW fördert die Arbeit der südwestfälischen Breitbandkoordinatoren für schnelle Breitbandverbindungen und will Kreise und kreisfreie Städte bei der Planung und Koordination unterstützen.

Dazu hat Wirtschaftsminister Garrelt Duin am 30.09.2016 den Kreisen Olpe, Siegen-Wittgenstein, und Soest als erste von bislang 13 Kreisen und kreisfreien Städten, die Zuwendungsbescheide für die Arbeit der Breitbandkoordinatoren übergeben. Der Hochsauerlandkreis und der Märkische Kreis haben die Mittel ebenfalls bereits beantragt und werden die Bescheide in Kürze erhalten.

NRW Wirtschaftsminister Garrelt Duin überreicht Bewilligungsbescheide zum Breitbandausbau an Vertreter des Kreises Soest in Düsseldorf am Freitag, 30. September 2016.
NRW Wirtschaftsminister Garrelt Duin überreicht Bewilligungsbescheide zum Breitbandausbau. (Foto: MWEIMH)

Das Land unterstützt die Kommunen in den nächsten drei Jahren bei der Koordination und Planung ihrer Netzausbauaktivitäten mit jeweils 150.000 Euro. Nach den guten Erfahrungen mit der Arbeitsweise der Projektleiter ihrer kreiseigenen Telekommunikationsgesellschaft, hatten sich alle südwestfälischen Kreise  dafür entschieden, Breitbandkoordinatoren einzustellen, damit die Versorgung mit schnellem Internet aus einer Hand organisiert werden kann.

„Ein zentraler Ansprechpartner im Kreis oder in der Stadt ist aus Sicht des Landes für ein planvolles Vorgehen beim Netzausbau unverzichtbar. Es kommt auf die lokalen Akteure an, wenn es darum geht, den Breitbandausbau voranzutreiben und dafür die Fördermittel aus Bund und Land optimal zu nutzen“, sagte Wirtschaftsminister Duin bei der Übergabe der Bescheide.

Der Einsatz eines Breitbandkoordinators macht es für die Kommunen einfacher, Fördermittel aus den verschiedenen Fördertöpfen zu erhalten, um dann konkrete Ausbauprojekte zu finanzieren. Akteure, die die Bedingungen und den Bedarf vor Ort kennen und die lokalen Möglichkeiten einschätzen können, sollen den Netzausbau überall dort vorantreiben, wo ein Ausbau für die Telekommunikationsunternehmen wegen zu geringer Renditeaussichten unattraktiv ist. Mit der Übergabe der ersten Bescheide für Breitband-Koordinatoren kommt das Land seiner Ankündigung nach, die Kreise und kreisfreien Städte bei der Umsetzung der notwendigen Ausbauvorhaben auch mit Fördermitteln tatkräftig zu unterstützen.

Neben den Kreisen aus Südwestfalen erhielten auch die Städteregion Aachen, die Stadt Bielefeld, der Kreis Borken, die Stadt Dortmund, die Stadt Hamm und die Kreise Euskirchen, Höxter, Kleve, Oberberg und Steinfurt Förderbescheide.

Weitere Infos:

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-olpe-wenden-und-drolshagen/150-000-euro-fuer-versorgung-mit-schnellem-internet-aimp-id12242337.html

http://www.kreis-soest.de/pressemitteilungen/presseservice/945113.php

6,4 Millionen für Breitbandausbau im Kreis Siegen-Wittgenstein bewilligt

Am 23.08.2016 erreichte die Region Südwestfalen eine weitere gute Nachricht zum Thema Breitbandausbau aus dem BMVI in Berlin: Der Förderantrag des Kreises Siegen-Wittgenstein im Rahmen des Bundesförderprogramms zum Ausbau der Breitbandversorgung mit mindestens 50 Mbit/s, wurde positiv beschieden.

Am 6. September 2016 wird Bundesminister Alexander Dobrindt insgesamt 116 Förderbescheide überreichen. Im zweiten Förderaufruf werden 904 Millionen Euro Fördermittel an Kommunen und Landkreise ausgeschüttet und damit Gesamtinvestitionen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro ermöglicht. Je Ausbauprojekt können die Kommunen und Landkreise bis zu 15 Millionen Euro erhalten, um unterversorgte Gebiete anzuschließen.

Der Kreis Siegen-Wittgenstein erhält dazu vom Bund bis zu 6.464.945,00 Euro. Damit wird nach dem Kreis Olpe schon der zweite südwestfälische Kreis erhebliche Mittel aus dem mit vier Milliarden Euro ausgestatteten Fördertopf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur bekommen.

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Die Bundestagsabgeordneten aus Siegen-Wittgenstein, Willi Brase (SPD) und Volkmar Klein (CDU), nahmen den Bescheid von Bundesminister Alexander Dobrindt über 6,4 Mio. Euro entgegen. (Foto: BMVI)

Flächendeckendes Internet mit mindestens 50 Mbit/s – diesem Ziel ist der Kreis Siegen-Wittgenstein nun einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Der Kreis hatte im April diesen Jahres einen Förderantrag an den Bund gerichtet (wir berichteten). Dieser stellte die Übernahme von 50 % der Ausbaukosten in Aussicht. Doch ob tatsächlich Geld fließen würde, blieb lange Zeit offen, da der vom Kreis gestellte Antrag erst in einem komplexen Wettbewerbsverfahren mit anderen Antragstellern beurteilt werden musste.

Gute Nachrichten verkündete nun Landrat Andreas Müller: „Die umfangreichen Planungsarbeiten des Kreises werden Früchte tragen, das zuständige Ministerium in Berlin hat die beantragten Mittel in Millionenhöhe bewilligt! Damit ist es uns möglich, die Breitbandversorgung entscheidend voran zu bringen“, bekräftigt Müller weiter. Der offizielle Förderbescheid wird Anfang September vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, in Berlin übergeben.

Als nächster Schritt erfolgt nun die Beantragung von ergänzenden Mitteln des Landes NRW. Dieses hatte vorab angekündigt, die Bundesförderung um weitere 40 bis 50 % aufzustocken, so dass für viele Kommunen annähernd eine 100 %-Förderung erreicht werden kann.

Mit dem bewilligten Geld können alle unterversorgten Bereiche im Kreisgebiet mit schnellem Internet versorgt werden. Um dem gestellten Förderantrag einen möglichst hohen Nachdruck zu verleihen, hatten sich vorab der Kreis Siegen-Wittgenstein und alle Städte und Gemeinden des Kreisgebietes auf einen gemeinsamen Antrag verständigt. Auch in den anderen südwestfälischen Kreisen sind derzeit kreisweite Förderanträge für die Bundesförderung in Vorbereitung und Abstimmung mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden.

Weitere Informationen:

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-siegen-kreuztal-netphen-hilchenbach-und-freudenberg/breitband-berlin-gibt-gruenes-licht-aimp-id12138925.html

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2016/141-dobrindt-gigabit-deutschland.html

Meschede, Marsberg, Arnsberg und Netphen erhalten 2,3 Mio. Euro für Breitbandausbau

Weitere Fördermittel für schnelles Internet im ländlichen Raum gehen nach Südwestfalen. Die rund 2,3 Mio. Euro Fördergelder aus dem Programm „Breitbandversorgung ländlicher Räume“ sorgen bald für schnellere Internetverbindungen in Ortsteilen der Städte Marsberg, Meschede, Arnsberg und Netphen. Mehr Bandbreite erhalten dort rund 3.500 private und gewerbliche Anschlüsse.

Am 25. Juli 2016 übergab Regierungspräsidentin Diana Ewert in Arnsberg die Förderbescheide an die Bürgermeister Paul Wagener (Netphen), Christoph Weber (Meschede) und Klaus Hülsenbeck (Marsberg). „Eine leistungsstarke Breitbandversorgung ist auch und gerade im ländlichen Raum ein ganz wichtiger Standortfaktor für Unternehmen und Familien. Deshalb ist es gut, dass wir jetzt mit neuerlichen Fördermitteln Versorgungslücken in weiteren südwestfälischen Kommunen schließen können“, sagte die Regierungspräsidentin bei der Bescheidübergabe.

v.l.: Bürgermeister Christoph Weber (Meschede), Bürgermeister Paul Wagener (Netphen), Regierungspräsidentin Diana Ewert, Bürgermeister Klaus Hülsenbeck und Werner Besche (Marsberg) (Foto: Bezirksregierung Arnsberg)
v.l.: Bürgermeister Christoph Weber (Meschede), Bürgermeister Paul Wagener (Netphen), Regierungspräsidentin Diana Ewert, Bürgermeister Klaus Hülsenbeck und Werner Besche (Marsberg) (Foto: Bezirksregierung Arnsberg)

Zur Vorbereitung der Förderanträge erfolgte im Hochsauerlandkreis eine Koordination durch den Breitbandbeauftragten des HSK und die kreiseigene Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen (TKG-SWF). „Dank der engen und routinierten Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und dem Kreis, konnten die neuen GAK-Förderanträge schnell gestellt und bewilligt werden“, lobt TKG-SWF Geschäftsführer Stefan Glusa das gemeinsame Vorgehen aller Beteiligten und die rasche Bewilligung durch die Bezirksregierung. Weitere Kommunen aus dem Hochsauerlandkreis werden in Kürze mit ihren Förderanträgen folgen. Im HSK war ein kreisweites Markterkundungsverfahren für alle Städte und Gemeinden durchgeführt worden (wir berichteten), das die Antragstellung erheblich vereinfachte. Die jeweiligen Ausbaugebiete bestimmten die Kommunen, abhängig von ihrer Haushaltssituation, anschließend selbst.

Drei Bescheide über insgesamt 890.937 Euro (90 % der Gesamtkosten von 989.930 Euro) erhält die Stadt Meschede. Die Mittel kommen 938 privaten und gewerblichen Einzelanschlüssen in den Ortsteilen Bergerhammer, Blüggelscheid, Brumlingsen, Enkhausen, Erflinghausen, Frenkhausen, Klause, Mosebolle, Schüren und (teilweise) Mielinghausen zugute.

Die Stadt Marsberg erhält im Rahmen der „Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume“ mit zwei Bescheiden 626.670 Euro – das sind 90 Prozent der Gesamtkosten (696.300 Euro). Davon profitieren die Ortsteile Borntosten, Heddinghausen, Helminghausen, Leitmar, Obermarsberg und Udorf – insgesamt 1.857 private und gewerbliche Einzelanschlüsse.

Und in der Stadt Netphen dürfen sich die Nutzerinnen und Nutzer von 159 privaten und gewerblichen Einzelanschlüssen in den Ortsteilen Afholderbach und Sohlbach über eine bessere Breitbandversorgung freuen. Fördermittel über 58.653 Euro (90 % der Gesamtkosten von 65.170 Euro) machen es möglich.

Die von der Regierungspräsidentin übergebenen Bescheide für Marsberg, Meschede und Netphen sind Teil eines Förderpakets in Höhe von insgesamt 2,8 Mio. Euro für Kommunen im Regierungsbezirk, davon entfallen rund 2,3 Mio. auf Südwestfalen. Darunter sind dann ebenfalls zahlreiche Dörfer im Stadtgebiet Arnsberg wie Holzen, Ainkhausen, Albringen, Wettmarsen, Dahlsen, Deinstrop, Dreisporn, Gut Stiepel, Kirchlinde, Möhringen, Retringen und Wenningen. Die Mittel stammen  aus dem Programm „Breitbandversorgung ländlicher Räume“ und werden vom Bund und vom Land NRW zur Verfügung gestellt.

Die übrigen Gebiete, die für eine Förderung nach diesem Programm nicht in Frage kommen, werden vom Hochsauerlandkreis in einen kreisweiten Förderantrag nach dem Bundesförderprogramm gebündelt. Dieser soll bis spätestens Ende Oktober auf den Weg nach Berlin gebracht werden.

Siehe auch: http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/foerderbescheide-schnelles-internet-100.html

Breitband-Dialog der Breitbandkoordinatoren NRWs

Breitbandkoordinatoren sind bekanntlich die ersten Ansprechpartner auf regionaler Ebene für ihren Kreis bzw. ihre kreisfreie Stadt und wichtige Multiplikatoren für das Land, um den Breitbandausbau in NRW voranzutreiben.

Im Rahmen einer ersten „Breitband Dialog“ Veranstaltung, wurde auf Einladung von Breitband.NRW am 14. Juni 2016 in Essen über aktuelle Themen zum Breitbandausbau in NRW informiert und diskutiert. Insbesondere wurde den Breitbandkoordinatoren erstmals eine Plattform für eine kreis‐ und bezirksübergreifende Vernetzung geboten. Im Fokus standen Fragen und der Austausch zu den Förderangeboten von Bund und Land, aber auch Best‐Practice‐Ansätze, wie der Breitbandausbau auch – oder gerade – marktgetrieben gelingen kann.

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Karl-Uwe Bütof, Abteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen begrüßte die Breitbandkoordinatorinnen und Breitbandkoordinatoren NRWs

Das neue Breitband.NRW steht dabei als zentraler Ansprechpartner bei Fragen rund um den Breitbandausbau in NRW zur Verfügung und unterstützt die Kreise und Kommunen in NRW bei der Initiierung, Konzeption und Organisation von Breitbandprojekten. Gemeinsam mit den Breitbandkoordinatoren soll das Ziel einer landesweit flächendeckenden, leistungsfähigen Breitband‐Infrastruktur in NRW erreicht werden, vor allem aber durch die Investitionen der Telekommunikationsunternehmen, wie Abteilungsleiter Karl-Uwe Bütof aus dem MWEIMH in seinem Grußwort betonte.

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Martin Dornseifer stellte beim „Ersten Breitband Dialog NRW“ den Kreis Olpe als Best-Practice Beispiel vor.

Praxisbeispiele kamen aus dem Ennepe‐Ruhr‐Kreis (Marktwirtschaftlicher Ausbau), der Stadt Hamminkeln (Bürgerinitiative), dem Kreis Olpe (Erfolgreich im Bundesförderprogramm). Außerdem berichtete ein Vertreter des Breitbandbüros des Bundes zum Thema „Bundesförderprogramm – Lehren aus der ersten Tranche“ und ermunterte die Kommunen weiterhin zu einer Antragstellung im nächsten Förderaufruf, der voraussichtlich am 1.7.2016 gestartet werden soll.

Auch die neue Website von Breitband.NRW ging an diesem Tag offiziell in Betrieb.

Breitband.NRW besucht TKG-SWF und Bezirksregierung

Am 21. April und 10. Mai 2016 konnte die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen (TKG-SWF) in ihren Geschäftsräumen in Arnsberg die neuen Verantwortlichen des Breitbandbüros des Landes Nordrhein-Westfalen, Breitband.NRW, begrüßen.

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Projektleiter Klaus Stratmann und Dr. Jürgen Kaack von Breitband.NRW lobten bei dem gemeinsamen Treffen mit der TKG-SWF, den Breitbandkoordinatoren Südwestfalens und der Bezirksregierung Arnsberg im April, die vielfältigen Aktivitäten, die in der Region aktuell beim Breitbandausbau stattfinden.

TKG-SWF Geschäftsführer Stefan Glusa wünschte dem neuen Team auf Landesebene in den nächsten Jahren gutes Gelingen. „Ein früher Austausch über die neuen Ziele und Aufgaben von Breitband.NRW ist wichtig für uns. Mit dem neuen Auftrag des Breitbandbüros: „Informieren, Vernetzen. Voranbringen“ freuen wir uns auf eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung und dem Land NRW“, so Glusa.

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Sven Butler, Breitband.NRW und Stefan Glusa, Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH

Seit Mai 2016 ist Sven Butler künftig bei Breitband.NRW für die Region Südwestfalen zuständig. Butler, der bisher beim Breitbandbüro des Bundes tätig war und daher schon mit den Breitband-Experten der südwestfälischen Kreise zusammengearbeitet hat, kennt die hiesigen Strukturen gut und wird wichtige Informationen und Unterstützung zu den Aktivitäten von Bund und Land und den Förderprogrammen im Breitbandausbau bereitstellen.

Weiter geht es dann mit dem ersten Breitbanddialog NRW am 14. Juni 2016 in Essen, bei dem landesweit die Breitbandverantwortlichen über aktuelle Themen zum Breitbandausbau in NRW diskutieren werden. Im Fokus steht der Austausch zu den Förderangeboten, aber auch Best-Practice-Ansätze, wie der Breitbandausbau auch – oder gerade – marktgetrieben gelingen kann.

Planung für Breitband in Südwestfalen mit fast 500.000 Euro gefördert

Schon fast eine halbe Million Euro Fördergelder des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fließen nach Südwestfalen. Bundesminister Alexander Dobrindt hat am 26. April 2016 weitere 106 Förderbescheide für Mittel aus dem milliardenschweren Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau übergeben. Die Region Südwestfalen kann sich damit über Förderbescheide in Höhe von insgesamt 470.000 Euro freuen, darunter sind alle fünf südwestfälischen Kreise und auch einzelne Kommunen.

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Kommunen und Landkreise mit unterversorgten Gebieten erhalten jeweils bis zu 50.000 Euro. Mit dem Geld können sie Ausbauprojekte für schnelles Internet planen und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung dieser Projekte erstellen lassen. In einem zweiten Schritt vergibt das BMVI bis zu 15 Millionen Euro je Projekt, um die Umsetzung von Ausbauprojekten zu fördern.

Minister Dobrindt: „Das Bundesförderprogramm für schnelles Internet ist ein Riesenerfolg. Die große Nachfrage hält unvermindert an: Täglich erreichen uns neue Förderanträge, die wir schnell und unbürokratisch entschieden. Wir machen allen Kommunen und Landkreisen ein Angebot, das Bundesprogramm zu nutzen, damit es bis 2018 auf der Landkarte keine weißen Flecken mehr gibt.“

Seit Beginn des Bundesprogramms am 18. November 2015 konnten bereits 336 Förderanträge von Kommunen und Landkreisen aus ganz Deutschland positiv beschieden werden. Mit dem Bundesförderprogramm sollen unterversorgte Gebiete einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. Der Netzausbau wird technologieneutral gefördert. Der Fördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen der Länder kombinierbar ist, kann der Förderanteil auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden. Insgesamt stehen für die Breitbandförderung aus Bundesmitteln rund 2,7 Milliarden Euro bereit.

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Unterstützung bei der Antragsstellung für Beratungs- und Ausbauleistungen und in dem weiteren Verfahren erhalten die südwestfälischen Kreise, Städte und Gemeinden von der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen (TKG-SWF) und den Breitbandkoordinatoren. „Als kreiseigene Telekommunikationsgesellschaft sind wir grundsätzlich anbieter- und technologieneutral“, erklärt TKG-SWF Geschäftsführer Stefan Glusa. „Seit 2008 stellen wir unseren Kreisen und Kommunen beim Thema Breitband wichtige Infrastruktur-Informationen bereit und haben die richtigen Ansprechpartner und Experten für die komplexen technischen, rechtlichen und finanziellen Fragen.“ Dank der Fördermittel aus Berlin kann die Arbeit am Ausbau von Breitbandnetzen in Südwestfalen nun konsequent fortgesetzt werden.

ANGA COM 2016 mit Thementag Breitband

Die ANGA COM Fachmesse und Kongress für Breitband, Kabel & Satellit ist seit mehr als 15 Jahren Europas führende Business-Plattform für Breitband- und Contentanbieter. Die Veranstaltung bietet Netzbetreibern, Ausrüstern und Inhalteanbietern einen auf Breitband fokussierten Marktplatz für ganz Europa. Die Fachmesse adressiert Netzbetreiber, Ausrüster, Dienstleister, Programmanbieter, Beratungsunternehmen, Behörden und andere Institutionen der Telekommunikations- und Medienbranche. Im Jahr 2015 verzeichnete die Fachmesse 450 Aussteller aus 35 Ländern, 17.000 Fachbesucher, davon 51 % international auf 27.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

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Der dritte Kongresstag der ANGA COM, der 9. Juni 2016, wird in diesem Jahr zum Thementag Breitband. Kooperationspartner des Thementags sind alle führenden Breitbandverbände Deutschlands:
• ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V.
• Bitkom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
• BREKO Bundesverband Breitbandkommunikation e.V.
• BUGLAS Bundesverband Glasfaseranschluss e.V.
• FTTH Council Europe
• VATM Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V.
• ZVEI Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie e.V.

Das Programm adressiert gleichermaßen die etablierten Breitbandunternehmen und die wachsende Zahl neuer, lokaler Glasfasernetzbetreiber.
Die Themen der 8 Strategie- und Technikpanels des Breitbandtags sind:
• Der deutsche TK-Markt in 2020: Anbieterstrukturen und Zugangsregulierung
• G.fast, Supervectoring, Glasfaser und Koax – Access-Technologien im Leistungsvergleich
• Best Practice Breitbandnetze: Glasfaserausbau, Fernsehen und Mobilfunk
• FTTX – Stepping into the Gigabit Society
• Internet of Things – Handling of Million Devices in a Connected World
• Smart Home & Smart Meter
• From Cloud to Consumer: TV Everywhere Business Realities
• PNM – High Performance Network Management 24/7

Zum Thema Breitband wird ebenfalls Günther H. Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, in seiner Rede am zweiten Veranstaltungstag zu Breitbandinvestitionen und Konnektivität in der Gigabit-Gesellschaft sprechen.

Als kommunale Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH laden wir unsere Kreistagsmitglieder, Gremienvertreter aus Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat sowie den Verwaltungen aus dem Hochsauerlandkreis, Kreis Olpe, Kreis Soest, Kreis Siegen-Wittgenstein oder Märkischen Kreis auch in diesem Jahr wieder herzlich ein, gemeinsam mit uns die ANGACOM zu besuchen. Gerne stellen wir Ihnen dazu kostenlos ein Ticket zur Verfügung.  Bitte sprechen Sie uns oder Ihren Breitbandkoordinator an!