Neue Mobilfunkkoordinatorin im Kreis Olpe

Damit auch im Kreis Olpe der Handyempfang verbessert und Funklöcher schnellstmöglich beseitigt werden, kümmert sich Melanie Oczipka als neue Mobilfunkkoordinatorin des Kreises Olpe zukünftig um alle Fragen rund um den Mobilfunkausbau. „Wir gehören mit zu den ersten Kreisen in Nordrhein-Westfalen, die diese Stelle besetzt haben“, freut sich Landrat Theo Melcher. „Das hilft uns sehr, um nicht nur beim Glasfaserausbau weiter voranzukommen, sondern auch um die Mobilfunkversorgung weiter zu verbessern.“ Zum Jahresbeginn 2022 hatten der Märkische Kreis und der Kreis Soest die vom Land NRW geförderten Stellen der Mobilfunkkoordination besetzt (wir berichteten).

Theo Melcher, Landrat des Kreises Olpe und Mitglied der Gesellschafterversammlung der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen, freut sich über Verstärkung: Melanie Oczipka und Markus Luke (r.) kümmern sich zukünftig gemeinsam um den Mobilfunk- und Glasfaserausbau im Kreis Olpe (Foto: Kreis Olpe).

Der Mobilfunkausbau gerade in den ländlichen Regionen kommt nur langsam voran. „Die Investitionskosten für die privaten Netzbetreiber sind sehr hoch, weil Wege oftmals weit sind und damit die teuren Zuleitungen lang“, erläutert Melanie Oczipka. Ihre Aufgabe wird unter anderem darin bestehen, als Bindeglied zwischen Kommunen, Politik, Bürgerinnen und Bürgern zu fungieren, die Schnittstelle zu Mobilfunknetz- oder Funkmastbetreibern zu bilden und sie beispielsweise bei der Standortsuche zu unterstützen. Ziel dabei ist, eine möglichst flächendeckende Versorgung mit dem neuen 5G-Mobilfunkstandard zu erreichen. Dazu wird sie eng mit dem Gigabitkoordinator Markus Luke zusammenarbeiten, der auch einen Teil der Mobilfunkkoordination übernimmt.

Fachliche Unterstützung erhalten der Kreis Olpe und alle Mobilfunkkoordinatoren in Südwestfalen weiterhin von ihrer Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH. Die kreiseigene Gesellschaft hat bereits seit 2017 das Thema Mobilfunk im Auftrag ihrer fünf Gesellschafter begleitet: „Die zentrale Koordinierung mit allen Akteuren hat sich schon bei der Breitbandförderung bewährt. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit werden wir auch beim Mobilfunkausbau im Kreis Olpe weiterführen und die Kompetenzen der Mitarbeitenden in einem Team bündeln“, so Landrat Theo Melcher.

Außerdem können Bürgerinnen und Bürger den Kreis Olpe dabei unterstützen, Funklöcher zu identifizieren. Dazu stellt der Bund eine App zur Verfügung, sodass alle aktiv mit in die Funklochsuche einsteigen können. „Wir haben zwar bereits jetzt einen guten Überblick über die Mobilfunklücken im Kreis Olpe, aber mit den Ergebnissen aus der App können wir diese noch genauer lokalisieren“, hofft Melanie Oczipka auf eine hohe Beteiligung. Die Funkloch-App ist unter www.breitbandmessung.de zu finden und kann dort heruntergeladen werden. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.kreis-olpe.de/mobilfunk.de.

Hintergrund:
Finanziert wird die Stelle der Mobilfunkkoordinatorin aus dem Mobilfunkpakt des Landes NRW. Das NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) stellt den Kreisen und kreisfreien Städten zur Besetzung dieser Positionen Fördermitteln in Höhe von maximal 210.000 Euro für drei Jahre zur Verfügung.

Ausschreibung der MIG für Funkmast und weitere Markterkundungen in Südwestfalen

Die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes (MIG) hat den Förderaufruf für einen neuen Funkmasten in Neuhaus, Gemeinde Möhnesee (Kreis Soest) veröffentlicht. Es ist der erste Aufruf in Nordrhein-Westfalen und erst der zweite bundesweit.

Außerdem hat die MIG in Südwestfalen sieben weitere Markterkundungsverfahren (MEV) für Gebiete ohne Mobilfunkversorgung im Hochsauerlandkreis (Meschede, Sundern, Schmallenberg), Kreis Olpe (Kirchhundem), Kreis Siegen-Wittgenstein (Bad Berleburg, Erndtebrück, Hilchenbach, Netphen Sohlbach) gestartet.

Die Förderverfahren der MIG sind mehrstufig und beginnen mit Markterkundungsverfahren. Ist nach dessen Ergebnis ein Gebiet förderfähig, erfolgt im nächsten Schritt die Standortsuche und -vorbereitung. Um diese zu vereinfachen und zu beschleunigen, vereinbart die MIG Musterverträge mit Akteuren, die an vielen Orten Grundstücke für geförderte Standorte bereitstellen können. Erst wenn das Grundstück vorvertraglich gebunden und die Abstimmungen mit den örtlichen Behörden sowie die technische Vorplanung des Ausbaus dieser Standorte erfolgt ist, kann ein Förderaufruf veröffentlicht werden. Die Standortvorbereitung hat die MIG nun für die Gemeinde Möhnesee abgeschlossen. Der Förderaufruf für die Errichtung eines Mobilfunkmasts ist bereits veröffentlicht. Mit dem Mobilfunkmast sollen zukünftig ca. 60 Haushalte und ein großer Ferienpark mindestens mit 4G-Empfang versorgt werden.

Mitte April 2021 hatte die kreiseigene Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen die Zusammenarbeit mit der MIG in den fünf Kreisen der Region Südwestfalen gestartet und die ersten Ortstermine im Kreis Soest und im Hochsauerlandkreis mit den beteiligten Kommunen koordiniert. Die gute Zusammenarbeit vor Ort weiß der Geschäftsführer der MIG, Ernst Ferdinand Wilmsmann, zu schätzen: „Den Standort haben wir mit Hilfe engagierter Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen im örtlichen Landratsamt und in der Gemeinde gefunden. Das Beispiel zeigt, wie wichtig gute Kontakte vor Ort sind. Wir werden unser Netzwerk regionaler Teams daher erweitern, um den Mobilfunkausbau in schwierig zu erschließenden Gebieten direkt vor Ort zu unterstützen.“

Ab sofort können sich klassische Tower Companies oder Unternehmen, die über die erforderliche Sach- und Fachkunde sowie die Zuverlässigkeit für den Bau und den Betrieb eines Mobilfunkmasts verfügen, um eine Förderung bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 27.06.2022.

Die laufenden Markterkundungen enden am 29.06.2022.

Verträge für geförderten Ausbau (6.Call) im Kreis Siegen-Wittgenstein unterzeichnet

Die Verträge sind unterschrieben: Die letzten weißen Flecken auf der Breitbandkarte des Kreises Siegen-Wittgenstein können nun getilgt werden. Das Unternehmen Greenfiber hat vom Kreis den Auftrag erhalten, innerhalb der nächsten drei Jahre insgesamt 4.125 Adressen mit Glasfaserhausanschlüssen zu versorgen. Landrat Andreas Müller und Paul Gummert, Geschäftsführer der Firma Greenfiber Internet & Dienste, haben jetzt die entsprechende Vereinbarung im Kreishaus unterzeichnet.

Landrat Andreas Müller (l.) und Paul Gummert, Geschäftsführer der Firma Greenfiber Internet & Dienste, haben jetzt die Vereinbarung zum Anschluss von 4.125 Adressen per Glasfaserhausanschluss ans Breitbandnetz unterzeichnet. Nach Abschluss der Arbeiten werden alle Adressen in Siegen-Wittgenstein einen Zugang zum schnellen Internet haben.

„Bis auf acht Anschlüsse haben wir unser bisheriges Etappenziel, 98 Prozent aller Adressen in Siegen-Wittgenstein mit schnellem Internet zu versorgen, bereits erreicht“, erläutert Landrat Andreas Müller: „Jetzt visieren wir das 100-Prozent-Ziel an und starten mit dem Anschluss der letzten beiden Prozent. Dazu gehören nicht nur hunderte Privathäuser, sondern auch 62 Schulen, zwölf Krankenhäuser und 120 Gewerbegebiete. Für all diese rückt das Gigabit-Zeitalter jetzt in greifbare Nähe. Das wird auch dem Wirtschaftsstandort Siegen-Wittgenstein einen großen Schub geben!“, ist Andreas Müller überzeugt.

Ausbaustart noch im 1. Halbjahr 2022
„Um diese Aufgabe meistern zu können, müssen ca. 850 km Glasfaser im Kreisgebiet in den Boden verlegt werden“, erläutert Paul Gummert: „Die Verlegung der Glasfasertrasse wird überwiegend in herkömmlicher Tiefbauweise ausgeführt werden. Dabei werden auch bereits vorhandene Leerrohre, so weit möglich, genutzt. Daneben werden Verfahren wie ‚Spülbohren‘ und das ‚Pflugverfahren‘ angewandt. Das ungeliebte ‚Trenching‘ – eine Fuge in die Straße fräsen – kommt nur dann zum Einsatz, wenn die örtlichen Gegebenheiten keine vernünftige Alternative zulassen.“ Die Arbeiten werden noch im ersten Halbjahr 2022 beginnen.

Sämtliche Adressen werden mit einem Glasfaserhausanschluss (FTTH-Anschluss „Fiber to the Home“) versorgt. Dieser erlaubt Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1000 MBit/s und mehr, abhängig vom jeweiligen Provider und Vertrag. Die Ausbau-Förderrichtlinien schreiben vor, dass der Anschluss bis hinter die erste Gebäudewand verlegt wird. Eine Inhouse-Verkabelung erfolgt nicht. Die muss, wenn erforderlich und gewünscht, vom Eigentümer, sprich Vermieter, durchgeführt werden. Tiefbauschäden, die auf einem Grundstück entstehen, werden von Greenfiber beseitigt.

115 Millionen Euro Fördervolumen
Dieses immense Tiefbauvolumen ist mit einem hohen Finanzbedarf verbunden: Insgesamt geht der Kreis von annähernd 115 Millionen Euro aus. Diese Summe wird ganz überwiegend vom Bund und vom Land getragen. Entsprechende Förderbescheide liegen vor. Kommunen, die keinem Haushaltssicherungskonzept unterliegen, müssen einen zehnprozentigen Eigenanteil aufbringen.

Vor der Vertragsunterzeichnung gab es ein aufwendiges und langwieriges Antragsverfahren. Der vorläufige Antrag wurde im Mai 2019 beim Bundesfördergeber eingereicht. Die vorläufigen Bescheide, die Grundlage für die Ausschreibung waren, lagen schon im Juni 2019 vor. Es folgte das Ausschreibungsverfahren (wir berichteten), das im Februar 2021 zu Gunsten der Fa. Greenfiber Internet & Dienste GmbH erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Der finale Antrag wurde im Juni 2021 beim Bundesfördergeber eingereicht und im März 2022 positiv beschieden.

Glasfaserausbau in Menden und Iserlohn abgeschlossen

In Menden und Iserlohn hat der Netzbetreiber Telemark den geförderten Glasfaserausbau erfolgreich abgeschlossen. 51 Trassenkilometer Glasfaserkabel und 1.032 Hausanschlüsse wurden im Bundesförderprogramm (3. Call) fertig gestellt.

„Der Glasfaserausbau ist nicht nur die Basis dafür, dass die Menschen digital arbeiten können, sondern auch ein wichtiger Standortfaktor. Im gesamten Märkischen Kreis kommen wir beim Breitbandausbau gut voran. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten im „3. Call“ in Iserlohn und Menden haben weitere 1.500 Adressen Zugriff auf das schnelle Internet. Das ist eine gute Nachricht. Auch bei weiteren Ausbauschritten und Förderprogrammen bleiben wir am Ball“, sagt Marco Voge, Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender der TKG Südwestfalen.
Bürgermeister Michael Joithe (Iserlohn) und Bürgermeister Roland Schröder (Menden) freuen sich ebenfalls über den Abschluss der Ausbauarbeiten: „Die Bürgerinnen und Bürger der ausgebauten Adressen können nun mit bis zu 1.000 Mbit/s im Internet surfen und digitale Angebote nutzen.“

Die Telemark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH wurde 1998 als Tochter der Stadtwerke Lüdenscheid, der Stadtwerke Iserlohn und der Stadtwerke Menden gegründet. „‚Als verbindendes Element‘ sieht Telemark seine Aufgabe darin, Wohn- und Gewerbegebiete in der Region an das Glasfasernetz anzuschließen, um damit die Voraussetzung für die digitale Zukunft im ländlichen Raum zu schaffen“, berichtet Telemark-Geschäftsführer Andreas Griehl.
Stefan Döbbe, Projektleiter der Telemark, und Matthias Pohl, Gigabitkoordinator des Märkischen Kreises, blicken zufrieden auf eine gelungene Projektumsetzung zurück. Gerade im ländlichen Raum bieten sich für die Glasfaserverlegung alternative Verlege-Methoden an. Etwa 15 Kilometer der Glasfasertrassen wurden im Bohrspülverfahren, mit einem Kabelpflug oder einer Kabelfräse verlegt.

Matthias Pohl (Gigabitkoordinator / Mobilfunkkoordinator MK), Frank Wagenbach (Baudezernent Stadt Menden), Svenja Tschorn (Breitbandverantwortliche Stadt Menden), Roland Schröder (Bürgermeister Menden), Stefan Döbbe (Projektleiter Telemark), Andreas Griehl (Geschäftsführer Telemark), Marco Voge (Landrat) und Thomas Hoheisel (Gigabitkoordinator / Mobilfunkkoordinator MK). (Foto: Bange / MK)
v.l. Michael Joithe (Bürgermeister Iserlohn), Uwe Ziemann-Breuninger (Breitbandverantwortlicher Stadt Iserlohn), Andreas Griehl (Geschäftsführer Telemark), Stefan Döbbe (Projektleiter Telemark), Thomas Hoheisel (Gigabitkoordinator / Mobilfunkkoordinator MK), Matthias Pohl (Gigabitkoordinator / Mobilfunkkoordinator MK) und Landrat Marco Voge. (Foto: Bange / MK)

Spatenstich: Glasfaser für 23 Gewerbegebiete

Die letzten unterversorgten Gewerbegebiete im Kreis Soest bekommen geförderte Glasfaser-Anschlüsse. Dazu gaben am 17. März 2022 der Bürgermeister der Stadt Rüthen, Peter Weiken, Christoph Hellmann Breitbandkoordinator für den Kreis Soest und Dennis Schiefke, verantwortlicher Projektmanager bei Vodafone Deutschland, mit einem symbolischen Spatenstich den Startschuss im Gewerbegebiet Meiste. Insgesamt sollen 23 Gewerbegebiete mit bis zu 750 Unternehmen in den kommenden Monaten eine zukunftssichere Glasfaser-Infrastruktur erhalten. Die Tiefbau-Arbeiten beginnen im Gewerbegebiet Meiste in Rüthen, weiteren Gebiete u.a. in Werl, Ense, Möhnesee, Soest, Bad Sassendorf, Lippstadt, Erwitte und Warstein folgen dann Schritt für Schritt. Schon Ende dieses Jahres soll die gesamte Netzinfrastruktur-Maßnahme voraussichtlich abgeschlossen sein.

Peter Weiken (Bürgermeister Stadt Rüthen), Christoph Hellmann (Kreis Soest), Francesco Friedrichs und Dennis Schiefke (Vodafone), Hubert Betten (Stadt Rüthen) und Hajro Jusufovic (H-J Tiefbau) beim symbolischen Spatenstich im Gewerbegebiet Meiste (Foto: Vodafone).

„Wichtig war es, mit Hilfe der Förderung durch Bund und Land die restlichen Gewerbegebiete, in denen der privatwirtschaftliche Ausbau nicht funktioniert hat, auch mit der zukunftssicheren Glasfaser zu versorgen. Mit der Vodafone haben wir einen Partner gefunden, der sich jetzt der Aufgabe stellt und diese Lücke im Kreis Soest schließt“, sagt Christoph Hellmann, Breitbandkoordinator des Kreises Soest.

Dennis Schiefke, Projektleiter bei Vodafone Deutschland: „Mit dem Start des Glasfaser-Ausbaus nehmen wir eine ganz wichtige Hürde für die Digitalisierung des Industriestandorts Soest. Insbesondere durch Corona und dem damit einhergehenden Digitalisierungsschub wird schnelles Internet für die hier ansässigen Unternehmen noch wichtiger.“ Und weiter: „Aktuelle Studien zeigen: Mehr als zwei Drittel der befragten Arbeitnehmer erwarten von Ihrem Arbeitgeber eine Home-Office Lösung. Und Home-Office ist produktiv, sobald Unternehmen über eine schnelle Datenanbindung verfügen. Genau dafür sorgen wir und starten jetzt mit dem Glasfaser-Ausbau.“

Alle Informationen zum Baufortschritt und zu den Tarif-Angeboten veröffentlicht Vodafone unter www.vodafone.de/soest-business. Hier können interessierte Unternehmen auch prüfen, ob ihr Standort im geförderten Glasfaser-Ausbaugebiet liegt. Auf der Website des Kreises Soest gibt es außerdem eine vollständige Übersicht über das Förderverfahren im 6. Call des Bundesförderprogramms.

Gefördert wird der Ausbau von Bund, Land NRW und den Kommunen des Kreises Soest im 6. Call der Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland. (Foto: Vodafone)

Der Kreis Soest hatte gemeinsam mit seinen 14 Kommunen einen kreisweiten Förderantrag gestellt, der ein Ausbauvolumen von über 114 Mio. Euro umfasst. Zwei Firmen hatten den Zuschlag in dem europaweiten Ausschreibungsverfahren erhalten (wir berichteten). Die privaten Haushalte in Einzellagen, Schulen und Krankenhäuser werden durch die Westenergie Breitband GmbH und die Gewerbegebiete durch die Vodafone GmbH mit Glasfaser versorgt. Fachlich begleitet wird das gesamte Förderverfahren von der kreiseigenen Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen.

Funkloch-App im Kreis Soest im Einsatz

Alle Bürgerinnen und Bürger können dazu beitragen, Versorgungslücken in den Mobilfunknetzen zu schließen.

Mobilfunkkoordinator Philipp Bußmann macht auf die kostenfreie Funkloch-App aufmerksam und bittet um ihren Einsatz durch die Bürgerinnen und Bürger. (Foto: Weinstock/Kreis Soest)

Noch immer gibt es deutschlandweit Funklöcher, auch wenn große Teile des Landes bereits mit 4G unterwegs sind. Um diese Versorgungslücken flächendeckend aufspüren zu können, bietet die Bundesnetzagentur eine kostenfreie App an, mit der deutschlandweit und standortgenau Funklöcher gemeldet werden können.

Die gemeldeten Funklöcher werden zusätzlich von der Bundesnetzagentur mit der Mobilfunkversorgungskarte des Anbieters verglichen und auf Plausibilität geprüft. Weiter werden stichprobenartig eigene Messungen des Prüf- und Messdienstes der Bundesnetzagentur durchgeführt, um mit all diesen Daten die Versorgungsauflagen der Anbieter zu überprüfen.

„Durch den Einsatz der Funkloch-App können Bürgerinnen und Bürger deutschlandweit dazu beitragen, bestehende Versorgungslücken schneller zu schließen“, bittet Philipp Bußmann, Mobilfunkkoordinator bei der Kreisverwaltung Soest, die App im Apple App Store oder Google Play Store kostenfrei herunterzuladen und ausgiebig zu nutzen. So dienen die Daten für den Kreis Soest als weitere Grundlage für die Gespräche mit den Anbietern, um die Versorgungslücken vor Ort schnellstmöglich schließen zu lassen.

„In allen fünf südwestfälischen Kreisen wird die Funkloch-App seit ihrer Einführung im Oktober 2018 regelmäßig genutzt, um die Netzverfügbarkeit der Mobilfunknetze zu erfassen und so vorhandene Funklöcher zu ermitteln“, erklärt Stefan Glusa, Geschäftsführer der kreiseigenen Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen.

Die individuell erfassten Netzverfügbarkeiten (kein Netz, 2G, 3G, 4G, 5G) werden auf dem Endgerät gespeichert und in einer Karte dargestellt. Zudem werden die Daten an die Breitbandmessung übermittelt und fließen in aggregierter Form in die Funkloch-Karte.

Auf der Funkloch-Karte werden die Messergebnisse dargestellt. (Screenshot: TKG-SWF, Quelle: Bundesnetzagentur/Zafaco)

Zusammen mit der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes (MIG), allen Netzbetreibern und Tower-Companies arbeiten die Mobilfunkkoordinatoren in Südwestfalen an der flächendeckenden Mobilfunkversorgung und der Errichtung neuer Standorte im Hochsauerlandkreis, Kreis Olpe, Kreis Soest, Kreis Siegen-Wittgenstein und dem Märkischen Kreis. Aktuell laufen in der Region mehrere Markterkundungen für Gebiete, in denen neue Funkmasten entstehen sollen.

Vodafone schließt 24 Schulen mit Glasfaser an

Schnelles Internet ist die Voraussetzung für digitales Lehren und Lernen. Vielen Schulen in Deutschland fehlt es aber noch an einem Zugang mit Gigabit-Tempo, besser ist die Situation in Südwestfalen. Vodafone hat nun mehrere Ausbauprojekte vollendet, bei denen insgesamt 24 Schulen mit Glasfaser erschlossen wurden. Das Gros der Bildungsstätten befindet sich im Hochsauerlandkreis. Dort hat Vodafone in Arnsberg 13 Schulen und in Meschede drei Schulen per Glasfaser angebunden. Weitere Schulen befinden sich in Lennestadt, Olpe, Winterberg und Soest. Der Anschluss erfolgte im Rahmen des vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Netzausbaus, koordiniert durch die kreiseigene TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen mbH (wir berichteten).

So wie hier die „Schule unter dem Regenbogen“ in Meschede, haben insgesamt 24 Schulen im Hochsauerlandkreis, Kreis Olpe und Kreis Soest einen geförderten Glasfaseranschluss erhalten (Foto: TKG-SWF)

Für den Anschluss der Schulen an das Vodafone Glasfasernetz setzt das Unternehmen auf verschiedenste Verlege-Techniken. Dort, wo längere Strecken schnell überwunden werden müssen, setzt Vodafone das moderne Horizontal-Spülbohrverfahren ein. Begonnen haben die Arbeiten an den 24 Schulen im vergangenen Frühjahr. Viele der Glasfaseranschlüsse sind bereits in Betrieb genommen worden, mancherorts wird noch die Inhaus-Verkabelung gelegt. An den neu erschlossenen Schulen sind nun Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde möglich.

Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland: „Leistungsfähige Netze sind die Grundlage für die Digitalisierung unserer Schulen. Ein Gigabit-Anschluss liefert die benötigte Leistung für Home-Schooling und digitales Lernen.“

Die Anbindung wird aus Mitteln des Landes NRW gefördert. “Noch bis Ende 2022 können öffentliche Schulen und genehmigte Ersatzschulen entsprechende Förderanträge bei der Bezirksregierung stellen. Wir unterstützen die Schulträger dabei von der Ausschreibung bis zur Inbetriebnahme der Glasfaseranschlüsse”, erklärt Stefan Glusa, Geschäftsführer der TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen mbH.

Überblick der von Vodafone mit Glasfaser erschlossenen Schulen

Im Hochsauerlandkreis:
Ruth-Cohn-Schule, Arnsberg
Grundschulverbund „Regenbogen“, Arnsberg
Grundschule Moosfelde, Arnsberg
Grundschule „Mühlenberg“, Arnsberg
Grundschule „Norbertusschule“, Arnsberg
Grundschule „Müggenberg/Rusch“, Arnsberg
Grundschule „Röhrschule“, Arnsberg
Grundschule „Graf-Gottfried-Schule“, Arnsberg
Grundschule „Rodentelgenschule“, Arnsberg
Grundschule „Adolf-Sauer-Schule“, Arnsberg
Grundschule „Johannesschule“, Arnsberg
Grundschule „St. Michael“, Arnsberg
Schule unter dem Regenbogen, Meschede
St. Walburga-Schule, Meschede
Marienschule, Meschede
Kath. Grundschule am Postteich, Winterberg

Im Kreis Olpe:
Janusz-Korczak-Schule, Lennestadt
Franziskus-Schule, Hauptstandort Meggen, Lennestadt
Franziskus-Schule,Teilstandort Maumke, Lennestadt
St. Nikolaus-Schule, Grevenbrück Lennestadt
Kath. Grundschule Düringer Hauptstandort, Olpe
Kath. Grundschule Auf dem Gallenberg, Olpe

Im Kreis Soest:
Wiesegrundschule, Soest
Bruno-Grundschule, Soest

Bund fördert Planung und Beratung beim Glasfaser-Ausbau in „grauen Flecken“ im HSK

Um den Glasfaserausbau weiter voran zu treiben, hat der Hochsauerlandkreis im Januar 2022 einen Zuwendungsbescheid über 200.000 Euro vom Bundesministerium für Digitalisierung und Verkehr aus Berlin erhalten. „Damit können jetzt die notwendigen Vorbereitungen zur Durchführung von weiteren Förderanträgen beginnen“, freut sich Landrat Dr. Karl Schneider.

Über den Zuwendungsbescheid von 200.000 Euro für den Glasfaserausbau im HSK freuen sich (v.l.n.r.) Stefan Glusa, Geschäftsführer TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen mbH, Landrat Dr. Karl Schneider und Ludger Laufer, Gigabitkoordinator. (Foto: Fisch/HSK)

Insgesamt werden im Kreis bereits über 100 Millionen Euro in den von Bund und Land geförderten Netzausbau investiert. „Auch für den Glasfaserausbau in so genannten „grauen Flecken“, kann sich der HSK und sein Gigabitkoordinator Ludger Laufer auf die bewährte Unterstützung durch die kreiseigene TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen verlassen“, versicherte TKG-Geschäftsführer Stefan Glusa.

In diesem Zusammenhang weist der Hochsauerlandkreis nochmals auf den laufenden Glasfaserausbau für über 3.300 Adressen hin: Im Oktober 2021 wurden alle berechtigten Eigentümer in den Fördergebieten angeschrieben. Bis zum 31. März 2022 können diese noch einen „Antrag für einen kostenfreien Glasfaserausbau“ stellen. Erst dann dürfen die geförderten Glasfaser-Hausanschlüsse dort kostenlos bis ins Haus gelegt werden. Ab dem 31. März 2022 werden für eine nachträgliche Herstellung des Glasfaser-Anschlusses einmalig 799,95 Euro fällig.

Informationen zu den Ausbaugebieten sind auf der Homepage des Hochsauerlandkreises unter www.hochsauerlandkreis.de/breitband verfügbar. Dort besteht die Möglichkeit, die Adressen und Ausbaugebiete über eine Karte einzusehen. Sollten Adressen im Ausbaugebiet liegen und kein Anschreiben bekommen haben, werden die Eigentümer gebeten, sich direkt an den Gigabitkoordinator des Hochsauerlandkreises zu wenden.

Erste Mobilfunkkoordinatoren in Südwestfalen nehmen Arbeit auf

Zum Jahresbeginn 2022 haben der Märkische Kreis und der Kreis Soest die vom Land NRW geförderten Stellen der Mobilfunkkoordination besetzt. Im MK teilen sich Matthias Pohl und Thomas Hoheisel die Aufgabe. Im Kreis Soest verstärkt Philipp Bußmann das Team der Breitbandkoordination.

Landrat Marco Voge, die Mobilfunkkoordinatoren Thomas Hoheisel und Matthias Pohl sowie Stefan Glusa, Geschäftsführer der TKG-Südwestfalen freuen sich über den Zuwendungsbescheid des Landes. (Foto: Erkens/MK)

„Der Märkische Kreis gehört mit zu den Ersten, die diese Stelle mit finanzieller Förderung des Landes NRW eingerichtet haben“ freut sich Landrat Marco Voge. „Für den Wirtschaftsstandort Märkischer Kreis ist der Ausbau der Mobilfunknetze von immenser Bedeutung. Auch in der privaten Kommunikation gehört ein stabiles Mobilfunknetz ohne Funklöcher zur Lebensqualität“, weiß Voge auch aus seiner Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender der kreiseigenen Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH (TKG-SWF).
Der Zuwendungsbescheid in Höhe von 210.000 Euro wurde dem Märkischen Kreis von der Bezirksregierung Arnsberg – Geschäftsstelle Gigabit.NRW für drei Jahre überreicht.
Ziel der Mobilfunkkoordination ist es, den gesamten Kreis bei der Umsetzung des Ausbaus mit flächendeckenden Mobilfunknetzen in allen Belangen zu unterstützen und als zentraler Ansprechpartner für Mobilfunkfragen zur Verfügung zu stehen. Demnach ist die Mobilfunkkoordination auch die erste Ansprechstelle für alle Beteiligten wie Mobilfunknetz- oder Funkmastbetreiber, Kommunen sowie sämtliche öffentliche Stellen und natürlich der Bürger.
Die maßgeblichen Herausforderungen für den künftigen Mobilfunkausbau sind die Identifizierung geeigneter Standorte, langwierige Genehmigungsverfahren, eine leistungsfähige Anbindung der Sendestandorte an das Glasfasernetz und Bedenken von Anwohnern insbesondere mit Blick auf die Mobilfunkstrahlung.
Die Mobilfunkkoordinatoren des Kreises sollen bei der Lösung dieser Fragen konkrete Hilfestellungen geben und – wie es der Name schon sagt – koordinieren. Dafür ist eine Vernetzung der Ansprechpartner bei Mobilfunkunternehmen, Kommunen, Bezirksregierungen und dem Land sinnvoll. Vor Ort helfen die Koordinatoren, Verfahren zu beschleunigen und beispielsweise schneller kommunale Liegenschaften für Sendemasten finden. Zudem werden Matthias Pohl und Thomas Hoheisel das Antrags- und Genehmigungsverfahren fachlich begleiten und den Kreis und die Städte und Gemeinden zu allen Belangen des Mobilfunkausbaus beraten. „Durch die Verzahnung der beiden Themen Gigabitkoordination und Mobilfunkkoordination können wir ideal die Synergieeffekte nutzen um Ausbauplanungen zu beschleunigen“ sind sich Matthias Pohl und Thomas Hoheisel einig.

Im Kreis Soest verstärkt Philipp Bußmann das Team der Breitbandkoordination, um nicht nur beim Glasfaser-Ausbau weiter Tempo zu machen, sondern auch um die Mobilfunkversorgung voranzutreiben. „Das ist wichtig, weil sich gut ausgebaute Mobilfunknetze zu einem enormen Standortfaktor entwickelt haben“, erklärt Landrätin Eva Irrgang, die Mobilfunkkoordinator Philipp Bußmann im Kreishaus begrüßte.

Landrätin Eva Irrgang (2. v. l.) begrüßte im Beisein von Gigabitkoordinator Christoph Hellmann (r.) und Sonja Claus (Öffentlichkeitsarbeit Breitband, l.) den neuen Mobilfunkkoordinator Philipp Bußmann. (Foto: Kalle/SO)

„Gerade in den ländlichen Regionen ist der marktgetriebene Ausbau schwierig“, erläutert Bußmann, warum es immer noch Funklöcher gibt. Seine Aufgabe wird unter anderem darin bestehen, als Bindeglied zwischen Kommunen, Politik und Bürgern zu fungieren, die Schnittstelle zu Mobilfunknetz- oder Funkmastbetreibern zu bilden und sie beispielsweise bei der Standortsuche zu unterstützen. Ziel ist eine möglichst flächendeckende Versorgung mit dem neuen 5G-Mobilfunkstandard. Bußmann wird eng mit Gigabitkoordinator Christoph Hellmann zusammenarbeiten. „Die zentrale Koordinierung mit allen Akteuren hat sich schon bei der Breitbandförderung bewährt. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit werden wir beim Mobilfunkausbau im Kreis Soest weiterführen“, berichtet Landrätin Eva Irrgang. Das Team Breitbandkoordination hat auch ein offenes Ohr für die Fragen der Bürgerinnen und Bürger. „Wir wissen, dass die Zusammenhänge komplex sind. Deshalb wollen wir mit den Menschen über die Themen 5G und Glasfaser ins Gespräch kommen“, unterstreicht Sonja Claus, die das Team Breitbandkoordination im Kreis Soest bei der Öffentlichkeitsarbeit ergänzt.
Die aktuelle und geplante Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen liegt im Kreis Soest mit 35 Prozent über die zukunftsfähige Glasfaser-Technologie und mit 61 Prozent über das TV-Kabel schon weit über dem Landesdurchschnitt. Doch bei der Mobilfunkversorgung müssten die vier Mobilfunkversorger im Kreis Soest noch erheblich nachlegen: „Wenn man die langen Bauzeiten zur Anbindung aller bisherigen und noch zusätzlich benötigten Standorte mit Glasfaser betrachtet, ist ein aktives koordiniertes Handeln aller Akteure unumgänglich“, berichtet Gigabitkoordinator Christoph Hellmann.

Unterstützung erhalten alle Mobilfunkkoordinatoren in Südwestfalen weiterhin von der kreiseigenen Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH: „Die TKG-Südwestfalen hat bereits in den vergangenen zwei Jahren das Thema Mobilfunk im Auftrag aller fünf Kreise betreut und wird Ansprechpartnerin für die Mobilfunkkoordinatoren bleiben“, versichert Geschäftsführer Stefan Glusa.

Die Förderung der Mobilfunkkoordinatorinnen und Mobilfunkkoordinatoren erfolgt auf Grundlage der „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen an Kreise und kreisfreie Städte zur Förderung von Mobilfunkkoordinatorinnen und Mobilfunkkoordinatoren für den flächendeckenden Ausbau von Mobilfunknetzen“ des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) vom 8. Juli 2021.

5G für die Region Südwestfalen: Vodafone baut Infrastruktur aus

Vodafone hat in Südwestfalen mehrere neue 5G-Mobilfunkstationen in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen mitteilte, versorgt Vodafone bereits an

  • 20 Orten im Hochsauerlandkreis (HSK)
  • 5 Orten im Kreis Olpe (OE)
  • 12 Orten im Kreis Soest (SO)
  • 10 Orten im Kreis Siegen Wittgenstein (SI)
  • 19 Orten im Märkischen Kreis (MK)

die Bevölkerung mit 5G, u.a. an folgenden Standorten:

  • HSK: Marsberg, Meschede (2x), Schmallenberg, Eslohe (2x), Hallenberg, Arnsberg (3x)
  • OE: Lennestadt, Drolshagen, Wenden, Kirchhundem und Olpe
  • SO: Möhnesee (2x), Werl, Erwitte, Bad Sassendorf, Soest (2x), Rüthen (2x), Geseke und Lippstadt
  • SI: Bad Laasphe, Burbach, Erndtebrück, Kreuztal (3x), Bad Berleburg, Hilchenbach und Siegen (2x)
  • MK: Altena, Kierspe, Iserlohn (3x), Werdohl (2x), Balve, Herscheid, Hemer, Halver, Plettenberg (3x), Menden (Sauerland), Lüdenscheid und Schalksmühle
Karte der Netzabdeckung von Vodafone in Südwestfalen (Quelle: Bundesnetzagentur, Letzte Datenaktualisierung: 10/2021, GeoBasis-DE / BKG)

Mittelfristiges Ziel sei es, möglichst die gesamte Bevölkerung im Kreis an das 5G-Netz anzubinden – so, wie es bei der Mobilfunkversorgung mit Sprache (GSM =2G) und bei der mobilen Breitbandtechnologie LTE (=4G) bereits heute nahezu der Fall sei. Um ein flächendeckendes 5G-Netz herzustellen, werde Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine 5G-Antennen, wo immer es möglich ist, an den bestehenden Standorten in Südwestfalen in Betrieb nehmen.

Von den bestehenden Mobilfunkstationen werden

  • 127 im Hochauerlandkreis
  • 49 im Kreis Olpe
  • 92 im Kreis Soest
  • 92 im Kreis Siege-Wittenstein
  • 108 im Märkischen Kreis

nach und nach aufgewertet, indem dort zusätzlich 5G-Technologie installiert wird – zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von Rathäusern, Bürogebäuden und Wohnhäusern. Dieses geschieht Station für Station im Laufe der nächsten Jahre.

Aktuell versorgt das Vodafone-Mobilfunknetz

  • 99,8 Prozent (HSK)
  • 99,6 Prozent (OE)
  • 99,9 Prozent (SO)
  • 99,8 Prozent (SI)
  • 99,9 Prozent (MK)

der Bevölkerung, und mit LTE

  • 96,6 Prozent (HSK)
  • 93,8 Prozent (OE)
  • 99,8 Prozent (SO)
  • 97,3 Prozent (SI)
  • 99,3 Prozent (MK)

Weitere LTE-Bauprojekte:

  • 14 im HSK, davon 8 neue in: Schmallenberg (2x), Olsberg (2x), Brilon, Hallenberg, Arnsberg und Bestwig, um bestehende LTE-Funklöcher zu beseitigen. An 3 vorhandenen Standorten in Schmallenberg (2x) und Arnsberg werden zusätzliche LTE-Antennen angebracht, um die Kapazitäten und Geschwindigkeiten im Einzugsbereich dieser LTE-Stationen zu steigern. 3 Neubaustandorte sind in Schmallenberg, Arnsberg und Meschede geplant.
  • 9 in OE, davon 3 neue in Olpe, um bestehende LTE-Funklöcher zu beseitigen. An 2 vorhandenen LTE-Stationen in Attendorn und Olpe werden zusätzliche LTE-Antennen angebracht, um die Kapazitäten und Geschwindigkeiten im Einzugsbereich dieser LTE-Stationen zu steigern. 4 Neubaustandorte sind in Wenden, Drolshagen (2x) und Kirchhundem geplant.
  • 7 in SO, davon 2 in Wickede (Ruhr) und Rüthen, um bestehende LTE-Funklöcher zu beseitigen. An 4 vorhandenen LTE-Stationen in Möhnesee, Geseke und Lippstadt (2x) werden zusätzliche LTE-Antennen angebracht, um die Kapazitäten und Geschwindigkeiten im Einzugsbereich dieser LTE-Stationen zu steigern. Ein LTE-Neubaustandort ist in Ense geplant.
  • 13 in SI, davon 4 neue in Bad Laasphe, Siegen, Bad Berleburg und Kreuztal, um bestehende LTE-Funklöcher zu beseitigen. An 8 vorhandenen LTE-Stationen in Kreuztal (2x), Siegen (4x), Freudenberg und Hilchenbach werden zusätzliche LTE-Antennen angebracht, um die Kapazitäten und Geschwindigkeiten im Einzugsbereich dieser LTE-Stationen zu steigern. Ein LTE-Neubaustandort ist in Kreuztal geplant.
  • 15 im MK, davon 2 neue in Lüdenscheid und Menden, um bestehende LTE-Funklöcher zu beseitigen. An 10 vorhandenen LTE-Stationen in Iserlohn (3x), Werdohl, Balve, Herscheid (2x), Halver und Plettenberg (2x) werden zusätzliche LTE-Antennen angebracht. 3 LTE-Neubaustandorte sind in Werdohl, Hemer und Kierspe geplant.