Weitere 43 Schulen sollen ans Gigabitnetz

Für weitere 43 Schulen in 12 Städten und Gemeinden der Region hat die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen zusammen mit der Vergabestelle des Kreises Siegen-Wittgenstein am 26.11.2019 die europaweite Ausschreibung gestartet. Nachdem bereits im Sommer eine erste Ausschreibung für 91 Schulen überwiegend im Märkischen Kreis und im Hochsauerlandkreis erfolgte, umfasst die neue Ausschreibung nun vor allem Kommunen aus den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Soest.
Auf Grundlage der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen für die Glasfaseranbindung der öffentlichen Schulen und der genehmigten Ersatzschulen, soll die Breitbandversorgung und Digitalisierung von Schulen in den Gemeinden Burbach, Wilnsdorf, Möhnesee, Welver und Bestwig, sowie den Städten Bad Berleburg, Bad Laasphe, Freundenberg, Hilchenbach, Kreuztal, Netphen, und Siegen verbessert werden.
Zu diesem Zweck werden geeignete Bieter für die Anbindung von Schulgebäuden an ein gigabitfähiges Telekommunikationsnetz gesucht, um eine leistungs- und zukunftsfähige Versorgung der Schulstandorte sicherzustellen. Eine Breitbandversorgung von mindestens 1 GBit/s symmetrisch am Schulgebäude ist gemäß den Bestimmungen der Förderrichtlinie zu gewährleisten. Der Bieter soll die notwendige Netzinfrastruktur errichten und entsprechende Dienste erbringen.

 

Angebotsfrist ist der 09.01.2020. Die laufende Ausschreibung ist unter folgenden Links abrufbar:

 

 

 

 

EU fördert freies WLAN in weiteren Kommunen in Südwestfalen

Die Städte Bad Berleburg, Meschede, Medebach und Siegen gehören zu den glücklichen 142 Gewinnern in Deutschland, denen die EU wieder kostenlose Internet-Hotspots finanziert.

Bei dem dritten Aufruf der EU-Kommission für kostenlose drahtlose Internet-Hotspots, der im September 2019 stattfand, haben sich rund 11.000 Gemeinden aus der ganzen EU beworben. Als Ergebnis dieser dritten Runde erhalten 1.700 Gemeinden in der EU Gutscheine im Wert von je 15.000 Euro.

Für diese Aufforderung zum Aufbau kostenloser Wi-Fi-Netze im öffentlichen Raum, einschließlich Rathäuser, öffentliche Bibliotheken, Museen, öffentliche Parks oder Plätze, standen insgesamt 26,7 Mio. Euro zur Verfügung. In den beiden vorangegangenen Aufrufen erhielten 6.200 Gemeinden Gutscheine, die mit 42 Mio. Euro für die erste Aufforderung (2.800 Gewinner, davon rund 220 deutsche Gemeinden) und 51 Mio. Euro für die zweite Aufforderung (3.400 Gewinner, davon rund 500 deutsche Gemeinden) ausgestattet waren.

Die nächste WiFi4EU-Aufforderung wird vor Ende 2020 veröffentlicht. Die Kommission wählt die Kommunen nach dem Prinzip „first-come, first-served“ aus und sorgt gleichzeitig für ein ausgewogenes geografisches Gleichgewicht.

WDR Lokalzeit berichtet über Glasfaserausbau in Südwestfalen

Der WDR berichtet am Donnerstag, 10.10.2019 in der Lokalzeit Südwestfalen wieder einmal über den Breitbandausbau in Südwestfalen.
Im Beitrag von wird anhand von zwei Unternehmen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein anschaulich gezeigt, welchen Unterschied eine schnelle Glasfaseranbindung für die Firmen bedeutet.  Anschließend erklärt TKG-Geschäftsführer Stefan Glusa im Interview,  warum es beim Ausbau-Tempo der Glasfaserleitungen nicht schneller geht, obwohl viel Fördergeld fließt.
Denn der Breitbandausbau braucht Zeit: Aktuell werden rund 35.500 Anschlüsse mit Fördermitteln ausgebaut, was noch etwa zwei Jahre dauert. Deshalb empfiehlt die TKG auch den Einsatz alternativer Methoden, um Glasfaserkabel zu verlegen: Beispiele sind oberirdische Leitungen oder schmale Schlitze in Straßen oder Banketten, das so genannte Trenching.
Weitere Informationen:

Aktuelle Meldungen aus September 2019

Allen, die gerne unser Blog lesen, aber uns leider (noch) nicht auf Twitter folgen (warum?) stellen wir heute die folgende Frage:
Was haben Olpe, Wuppertal, Hattingen, Hannover, Berlin und Brüssel gemeinsam?

 

Die Antwort: Überall war die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen in den letzten Wochen ein gefragter Gesprächspartner. Ob in Sachen Digitalisierung, Breitbandausbau, Mobilfunk, Smart City, oder den neuesten Trends im Telekommunikationssektor. Im Folgenden haben wir für Sie einige Meldungen zusammengefasst und unsere entsprechenden Tweets dazu verlinkt.

 

Olpe. Gesellschafter der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH sind fünf Kreise. Da lag es nahe, dass die TKG bei der großen Mitgliederversammlung des Landkreistags NRW zu Gast war. Vor allem, weil es dort im Vortrag von Professor Klemens Skibicki um das Thema „Kommunen und Digitalisierung“ ging. Anschließend lobte NRW Ministerpräsident Armin Laschet in seiner Rede auch die langjährigen Aktivitäten der Kreise beim Breitbandausbau.

 

Wuppertal. Am 17. September 2019 fand wieder eine gemeinsame Infothek von ateneKOM, BUGLAS, Gigabit.NRW und SIKoM / Bergische Universität Wuppertal unter dem Titel: „Gigabit für NRW: Ziele, Lösungen, Erfolgskonzepte“

Es ging dabei um Fragen wie: Wo steht Nordrhein-Westfalen bezogen auf den notwendigen Ausbau mit gigabit-schnellem Internet? Welche Maßnahmen und Instrumente können den Glasfaserausbau beschleunigen? Und welche Konzepte wurden bereits erfolgreich umgesetzt?
Zum Auftakt stellte Staatssekretär Christoph Dammermann (MWIDE) das Engagement und die Ziele der Landesregierung vor. Referenten vom Kompetenzzentrum Gigabit.NRW und der atene KOM GmbH gaben einen vertieften Einblick in den Diskussionsstand zur Weiterentwicklung der Beratungs- und Förderungsmaßnahmen auf Landes- sowie Bundesebene.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde von verschiedenen Best-Practice-Ansätzen im eigenwirtschaftlichen und geförderten Ausbau, zu digitalen Modellregionen, 5G und weiteren aktuellen Themenstellungen berichtet. Beiträge dazu kamen natürlich auch wieder aus Südwestfalen.

 

Hattingen. Vor allem im Umfeld den neuen Mobilfunkgeneration 5G ist die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen in den letzten Wochen verstäkt aktiv und Gründungsmitglied der neuen Arbeitsgemeinschaft 5G der Breitbandbeauftragen in NRW. Die konstituierende Sitzung fand in Hattingen, im Ennepe-Ruhr Kreis auf Initiative der EN Agentur statt.

 

Hannover. Weiter ging es zum Thema 5G auf der 5G CMM EXPO. Dort wurde 2019 zum ersten Mal die ganze Anwendungsbreite des 5G-Standards für alle vernetzen mobilen Dinge (Maschinen & Devices) im öffentlichen Raum,  sowie in unterschiedlichen Anwender-Branchen mit zahlreichen live-Demonstrationen gezeigt.

 

Berlin. 5G war für die TKG in diesem Jahr natürlich auch das bestimmende Thema auf der der Internationalen Funkausstellung IFA, wo die neuesten Geräte, Trends und Anwendungen präsentiert wurden und viele spannende Start-ups innovative Lösungen präsentierten.

 

Brüssel. Schließlich nahm die TKG als regionales Breitbandkompetenzzentrum wie in jedem Jahr an der Tagung der europäischen Breitbandbüros in Brüssel teil. Die guten Verbindungen zur Kommission tragen nicht zuletzt mit dazu bei, dass u.a. das Programm WiFi4EU in Südwestfalen sehr erfolgreich genutzt wird.

Sie wollen ab sofort direkt und umfassend über diese und viele weitere aktuelle Neuigkeiten der TKG Südwestfalen informiert werden?
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2. GigabitGipfel.NRW mit Netzbetreibern und Branchenverbänden

NRW und Südwestfalen kommen voran auf dem Weg in die Gigabitgesellschaft
Auf dem 2. GigabitGipfel.NRW am Dienstag, den 20.08.2019 haben Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, die acht führenden Netzbetreiber sowie fünf Branchenverbände eine positive Zwischenbilanz ihrer im vergangenen Jahr vereinbarten Zusammenarbeit gezogen. Insbesondere bei Schulen und Gewerbegebieten schreitet der Ausbau zügig voran. Durch die Aufrüstung des Fernsehkabelnetzes (HFC) und den kontinuierlichen Ausbau von Glasfaseranschlüssen bis in die Gebäude (FTTB) wird Nordrhein-Westfalen nach der 50 Mbit/s- und 400 Mbit/s-Versorgung in den kommenden Jahren auch bei den Gigabitanschlüssen mit über 1000 Mbit/s an der Spitze der Flächenländer stehen.
Minister Pinkwart: „Nordrhein-Westfalen kommt voran auf dem Weg in die Gigabitgesellschaft. Die Zusammenarbeit des Landes mit den führenden Netzbetreibern und ihren Verbänden sowie mit Kommunen, Kammern und Schulvertretern trägt Früchte. Wir haben Aktionspläne für Schulen und Gewerbegebiete entwickelt und sind auf gutem Weg, bis 2022 alle Schulen und Gewerbegebiete an Gigabitnetze anzuschließen. Bei der Versorgung der Haushalte bis 2025 machen wir erhebliche Fortschritte durch die in Nordrhein-Westfalen starken FTTB-Netzbetreiber und die Aufrüstung des HFC-Netzes.“
Netzbetreiber und Verbände trafen sich zum 2. Gigabit Gipfel NRW im Ministerium. (Foto: Gigabit.NRW)
Die Nachfrage nach hohen Bandbreiten steigt. 70 Prozent der Haushalte sind bereits mit mindestens 400 Mbit/s versorgt – mehr als in jedem anderen Flächenland. Diese HFC-Netze werden in den kommenden Jahren auf Gigabitfähigkeit aufgerüstet.
Parallel geht der FTTB-Ausbau von Glasfaseranschlüssen bis in die Gebäude (Fibre to the building) weiter und erschließt kontinuierlich Haushalte mit Gigabitbandbreiten im Down- und Upload. Neben dem eigenwirtschaftlichen Ausbau will das Land von diesem Jahr an erneut eine Milliarde Euro in Förderprojekte investieren.
86 Prozent der Schulen haben bereits einen Gigabitanschluss bzw. ein solcher ist geplant. Das hat eine Abfrage der Schulträger und Kommunen ergeben. Bei den Gewerbegebieten sind es 66 Prozent. Die am GigabitGipfel.NRW teilnehmenden Netzbetreiber wollen eigenwirtschaftlich 15 Prozent der Schulen und 40 Prozent der Gewerbegebiete erschließen. Die Aktionspläne zeigen den Weg zur Vollversorgung bis Ende 2022.
Alternative Verlegemethoden:
Die Landesregierung unterstütze Kommunen dabei, durch schnellere und kostengünstigere Verlegemethoden in geringerer Tiefe (wie in Südwestfalen) die Versorgung mit schnellem Internet zu beschleunigen. Bewährt haben sich Veranstaltungen (wie das Breitband-Forum Südwestfalen), bei denen sich Kommunen zu Best-Practice-Beispielen, Genehmigungsabläufen und Baustellenmanagement untereinander austauschen.
Ziel des Landes ist es, bis 2022 alle Schulen und Gewerbegebiete sowie bis 2025 die Fläche mit Gigabitanschlüssen zu versorgen. In Südwestfalen laufen dazu bereits vier große Ausschreibungsverfahren.
Grafik: MWIDE
Beim ersten GigabitGipfel.NRW im Juli 2018 haben Land, führende Netzbetreiber und Verbände eine Zusammenarbeit bei der Erreichung dieser Ziele vereinbart. Das habe bereits einen erheblichen Schub beim Anschluss der Schulen und Gewerbegebiete gebracht, der nun auch für die Fläche zu erwarten sei, heißt es in der Pressemeldung aus dem Ministerium.

8 Ausschreibungen im 6. Call starten im Kreis Olpe

Als dritter der fünf südwestfälischen Kreise hat der Kreis Olpe die europaweiten Ausschreibungen im 6. Förderaufruf des Bundesförderprogramms Breitband gestartet, nachdem die vorläufigen Förderzusagen vorliegen (wir berichteten).

Insgesamt wurden 8 Bekanntmachungen veröffentlicht: Unterversorgte Ortsteile im gesamten Kreisgebiet, sowie Gewerbegebiete der Städte und Gemeinden Olpe, Lennestadt, Finnentrop, Attendorn, Wenden, Kirchhundem und Drolshagen. (Karte: Kreis Olpe)

Gesucht werden Telekommunikationsunternehmen und TK-Netzbetreiber, die für über 2.000 potenzielle Nachfrager (Gewerbetreibende, Privatkunden, sonstige Organisationen) zuverlässig Anschlüsse mit mindestens 1 Gbit/s symmetrisch anbieten, flächendeckend, bei 100% aller unterversorgten Adresspunkte des Projektgebietes.

In der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden zunächst die geeigneten Interessenten ermittelt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Bewerber können noch bis zum 30.08.2019 10:00 Uhr Teilnahmeanträge einreichen, die den Anforderungen der Bekanntmachungen genügen muss.

Weitere Informationen und Teilnahmeunterlagen der acht Verfahren:

Ortslagen im Kreis Olpe
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYHH/de/overview

Gewerbegebiete in Olpe
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYHC/de/overview

Gewerbegebiete in Lennestadt
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYHE/de/overview

Gewerbegebiete in Finnentrop
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYH4/de/overview

Gewerbegebiete in Attendorn
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYH5/de/overview

Gewerbegebiete in Wenden
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYH0/de/overview

Gewerbegebiete in Kirchhundem
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYHB/de/overview

Gewerbegebiete in Drolshagen
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYHM/de/overview

Hochsauerlandkreis startet Ausschreibung 6. Call Bundesförderprogramm

Als zweiter der fünf südwestfälischen Kreise hat der Hochsauerlandkreis die europaweite Ausschreibung im 6. Förderaufruf des Bundesförderprogramms Breitband gestartet, nachdem die vorläufigen Förderzusagen vorliegen (wir berichteten).

Das Projektgebiet ist in insgesamt 5 Lose eingeteilt: Unterversorgte Ortsteile im gesamten Hochsauerlandkreis, sowie Gewerbegebiete der Stadt Arnsberg, Stadt Meschede, Gemeinde Eslohe, Stadt Schmallenberg, Stadt Winterberg, Stadt Brilon, Stadt Marsberg, Stadt Olsberg. (Grafik: Hochsauerlandkreis)

Gesucht werden Telekommunikationsunternehmen und TK-Netzbetreiber, die für über 3.000 potenzielle Nachfrager (Gewerbetreibende, Privatkunden, sonstige Organisationen) zuverlässig Anschlüsse mit mindestens 1 Gbit/s symmetrisch anbieten, flächendeckend, bei 100% aller unterversorgten Adresspunkte des Projektgebietes.

In der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden zunächst die geeigneten Interessenten ermittelt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Bewerber können noch bis zum 23.08.2019 10:00 Uhr einen Teilnahmeantrag einreichen, der den Anforderungen der Bekanntmachung genügen muss.

Weitere Informationen und Teilnahmeunterlagen:
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYH6/de/overview

Ausschreibung 6. Call Kreis Soest gestartet

Als erster der fünf südwestfälischen Kreise hat der Kreis Soest die Ausschreibung im 6. Förderaufruf des Bundesförderprogramms Breitband gestartet, nachdem die vorläufigen Förderzusagen vorliegen (wir berichteten).

Das Projektgebiet ist in insgesamt 5 Lose eingeteilt: Unterversorgte Ortsteile im gesamten Kreis Soest, sowie Gewerbegebiete der Gemeinde/Stadt Ense, Möhnesee, Werl, der Gemeinde/Stadt Bad Sassendorf, Soest, der Gemeinde/Stadt Erwitte, Lippstadt und der Gemeinde/Stadt Anröchte, Rüthen, Warstein. (Grafik: Kreis Soest)

Gesucht werden Telekommunikationsunternehmen und TK-Netzbetreiber, die für alle ca. 4.000 potenziellen Nachfrager (Gewerbetreibende, Privatkunden, sonstige Organisationen) zuverlässig Anschlüsse mit mindestens 1 Gbit/s symmetrisch anbieten, flächendeckend, bei 100% aller unterversorgten Adresspunkte des Projektgebietes.

In der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden zunächst die geeigneten Interessenten ermittelt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Bewerber können noch bis zum 14.08.2019 10:00 Uhr einen Teilnahmeantrag einreichen, der den Anforderungen der Bekanntmachung genügen muss.

Weitere Informationen und Teilnahmeunterlagen:

https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXPWYYP99QA/de/overview

und unter

https://www.kreis-soest.de/verkehr_wirtschaft/wirtschaft/breit/6/breitbandausbau_call_6.php

9 Mio. Euro für erfolgreiche Smart-City Bewerbung aus Südwestfalen

Die Bewerbung „5 für Südwestfalen“ im Smart-Cities-Wettbewerb des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat, war erfolgreich. Neun Millionen Euro an Fördergeldern sollen jetzt in die Region fließen, um in Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest beispielhaft Smart-City-Strategien zu entwickeln und umzusetzen.

Der Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer, hat am 9. Juli 2019 die erste Staffel der ‚Modellprojekte Smart Cities‘ bekanntgegeben. In der Kategorie ‚Interkommunale Kooperationen und Landkreise‘ wurde die südwestfälische Kooperation der Städte „Arnsberg, Olpe, Menden, Soest und Bad Berleburg“ ausgewählt. (Abbildung: BMI)

Die Südwestfalen Agentur hatte gemeinsam mit den fünf Kommunen Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest die Bewerbung unter dem Motto „5 für Südwestfalen: digital-nachhaltig-authentisch“ auf den Weg gebracht. Rückendeckung bekam das Projektkonsortium aus den Städten und Gemeinden, von Unternehmen, Hochschulen, Dienstleistern, Verkehrsbetrieben, Politik und der TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen (TKG-SWF) als Kompetenzpartner. Auf die Ausschreibung des BMI hatten sich rund hundert Städte, Kreise und Gemeinden aus ganz Deutschland beworben. Nun können die fünf Kommunen mit Fördermitteln exemplarisch Smart-City-Strategien entwickeln.

Für die TKGF-SWF, die seit mehr als elf Jahren ein verlässlicher, kommunaler Partner der südwestfälischen Kreise, Städte und Gemeinden beim Ausbau von Breitband- und Gigabit-Netzen ist, treten neben dem Ausbau digitaler Infrastrukturen zunehmend die Anwendungen und Dienste in den Vordergrund. Damit eng zusammen hängen intelligente Lösungen zur Vernetzung der Sektoren Bildung, Energie, Gesundheit, Verkehr und Verwaltung. „Smart City- und Smart Region-Aktivitäten sind für uns daher ein wichtiges Anliegen und Handlungsfeld. Dank unserer einzigartigen Schnittstellenfunktion als Netzbetreiber zwischen Telekommunikationsunternehmen und Kommunen, freuen wir uns auf eine Mitwirkung, um unsere Stärken und Fachkompetenz bei dem Projekt einzubringen“, sicherte die Geschäftsführung der TKG-SWF dem erfolgreichen Konsortium bereits im Rahmen der Bewerbung zu.

Nach der erfolgreichen Bewerbung gliedert sich die Förderung in zwei Phasen. In der ersten Phase entwickeln die Kommunen eine auf sie zugeschnittene Smart-City-Strategie. An diesem Prozess sollen ausdrücklich die Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden. Diese Phase dauert maximal zwei Jahre. In den darauffolgenden (maximal) fünf Jahren sollen diese Strategien umgesetzt werden.

Die Modellprojekte Smart Cities zielen auf integrierte, sektorenübergreifende und raumbezogene Strategien der Stadtentwicklung und deren Umsetzung. Sie sollen die Qualitäten der europäischen Stadt und ihrer bürgerlichen und freiheitlichen Gesellschaft in das Zeitalter der Digitalisierung übertragen. Dabei ist mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung umzugehen und Digitalisierung für und mit den Menschen und der Wirtschaft vor Ort zu gestalten.

Innogy und Telekom schalten Netze in Siegen-Wittgenstein ein

„Etappenziel erreicht – jetzt fließen die (Giga-)Bits“, stellt Landrat Andreas Müller fest: Der flächendeckende Breitbandausbau in Siegen-Wittgenstein ist auf der Zielgeraden. Zum Monatswechsel werden die Ausbaupartner des Kreises, Innogy und Telekom, die ersten neuen Netze freischalten. An rund 7.800 Adressen kann künftig mit mindestens 50 MBit/s im Download – in der Regel aber sogar mit bis zu 100 bzw. 120 MBit/s – gesurft werden. Nicht nur Einfamilienhäuser, sondern auch Gebäude mit mehreren Wohneinheiten oder Gewerbebetriebe profitieren. Hinzu kommen noch die ersten „echten“ Glasfaserhausanschlüsse. Diese ermöglichen sogar Downloadgeschwindigkeiten im Gigabit-Bereich. „Damit schaffen wir in Siegen-Wittgenstein nicht irgendwann, sondern jetzt ein attraktives Umfeld zum Wohnen, Leben und Arbeiten. Und damit sind wir als Kreis in Nordrhein-Westfalen ganz, ganz weit vorne“, betont Andreas Müller. Und er dankt allen Partnern innerhalb und außerhalb der Kreisverwaltung, die seit Februar 2016 an diesem Ausbauprogramm gearbeitet haben (wir berichteten).

Inbetriebnahme des Netzes in Freudenberg durch Innogy. (Foto: Kreis Siegen-Wittgenstein)

Innogy Ausbaupartner u.a. in Erndtebrück, Freudenberg und Hilchenbach
Für den größeren Teil des Programms, das der Kreis federführend und in Kooperation mit den Städten und Gemeinden durchgeführt hat, ist innogy der Partner. Das Unternehmen wird zum Halbjahreswechsel 3.000 Haushalte und Gewerbetreibende angeschlossen haben. Die neuen Highspeednetze stehen dann in der Stadt Freudenberg und den Stadtteilen Büschergrund und Hohenhain, in Erndtebrück und den Ortsteilen Birkelbach, Womelsdorf, Zinse und Röspe sowie in den Hilchenbacher Ortsteilen Vormwald und Hadem zur Verfügung. Kunden, die von innogy Glaserfaserkabel bis ins Haus verlegt bekommen, werden in den nächsten Wochen kontaktiert, um einen Termin für die Installation vor Ort zu vereinbaren.
Weitere 5.000 Adressen in Bad Berleburg, Bad Laasphe, Erndtebrück, Freudenberg, Hilchenbach und Kreuztal wird innogy schrittweise im dritten und vierten Quartal freischalten.

Abschluss der Ausbauabeiten der Telekom in Siegen-Feuersbach, das ab 30. Juni ans schnelle Breitbandnetz angeschlossen ist. (Foto: Kreis Siegen-Wittgenstein)

Telekom schaltet Netze in Burbach, Netphen, Neunkirchen Siegen und Wilnsdorf frei
Die Telekom ist der zweite Ausbaupartner des Kreises. Sie wird jetzt zum 30. Juni ebenfalls rund 3.000 Adressen erstmals mit schnellem Internet versorgen und die neuen Netze in Burbach-Niederdresselndorf, Neunkirchen und in den Siegener Stadtteilen Feuersbach, Niederschelden bzw. Eiserfeld-Kaiserschacht und Trupbach freischalten. Im Bereich der Stadt Netphen profitieren besonders viele Ortschaften vom Ausbauprogramm des Kreises. Hier können ab dem Monatsende in Netphen (Stauffenbergstraße), Salchendorf, Helgersdorf, Beienbach, Grissenbach, Nenkersdorf und Walpersdorf die schnellen Breitbandanschlüssen gebucht werden. Wobei es in Grissenbach, Nenkersdorf und Walpersdorf unter Umständen eine Woche später werden könnte, so die Telekom. Die Ausbaugebiete in Wilnsdorf-Flammersbach und Anzhausen sind ebenfalls ab 30. Juni ans schnelle Breitbandnetz angeschlossen.
Ab der 28. Kalenderwoche, die am 8. Juli beginnt, sind die neuen Breitbandnetze dann auch in Burbach sowie im Oberen Johannland, also in Netphen-Hainchen, Irmgarteichen und Werthenbach sowie in Wilnsdorf-Rudersdorf verfügbar. Dies betrifft weitere rund 1.800 Adressen. Der Ausbau von 112 Haushalten in Netphen Deuz – Kölner Str. 42 – wird sich aufgrund des Straßenbaus leider bis Ende Oktober 2019 verschieben.
Die 519 Glasfaserhausanschlüsse, die im Ausbaugebiet der Telekom liegen, werden bis Ende August schrittweise angeschlossen werden.
Insgesamt wurden über 20 Mio. Euro in dieses Ausbauprogramm investiert. Den Löwenanteil davon haben die beiden Unternehmen getragen, der Kreis hat die Maßnahmen mit 3,6 Mio. Euro aus Bundes- und Landesmitteln gefördert.

Landrat: „Ersten Förderbescheid für 100 Prozent-Versorgung erhalten“
„Bis Ende des Jahres werden 98 Prozent der Adressen in Siegen-Wittgenstein mit schnellem Breitbandinternet versorgt sein!“ bilanziert der Landrat – und er hat bereits eine weitere gute Nachricht: „Der 100 Prozent-Ausbau ist greifbar! Denn der Anschluss der restlichen zwei Prozent kann auch in absehbarer Zeit in Angriff genommen werden: Um diese Haushalte, Schulen und Krankenhäuser mit schnellem Internet zu versorgen, haben wir vor ein paar Tagen den vorläufigen Zuwendungsbescheid des Bundes in Höhe von rund 23 Millionen Euro erhalten. Damit liegen die Voraussetzungen vor, eine Förderung des Landes in gleicher Höhe erhalten zu können“, so Andreas Müller.
Der Anschluss dieser Adressen kann im Einzelfall dann aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen, weil hier zum Teil große Entfernungen überbrückt werden müssen und dafür aufwendige Arbeiten erforderlich sind – was auch die hohen Kosten für den Anschluss dieser restlichen zwei Prozent erklärt.

Antrag auf Förderung besserer Unternehmensanbindungen wird ebenfalls in Kürze gestellt
Schließlich arbeitet die Kreisverwaltung noch an einem weiteren Projekt: für die Förderung eines schnellen Internetanschlusses von Unternehmen ist künftig nicht mehr entscheidend, welche Downloadgeschwindigkeit an der Gebäudegrenze verfügbar ist, sondern an jedem einzelnen internetverbundenen Arbeitsplatz im Unternehmen: „Hier sehen wir große Potenziale, die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen zu stärken, die mit sehr hohen Datenvolumen arbeiten. Deshalb werden wir für dieses Förderprogramm in Kürze einen weiteren Förderantrag stellen“, erläutert der Landrat.
Die kommunale Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen unterstützt und berät den Kreis Siegen-Wittgenstein bei den Förderverfahren.