Ausschreibung 6. Call im Kreis Siegen-Wittgenstein läuft

Im Kreis-Siegen-Wittgenstein wurde die europaweite Ausschreibung im 6. Förderaufruf des Bundesförderprogramms Breitband gestartet. Es ist bereits die vierte kreisweite Ausschreibung im 6. Call aus der Region Südwestfalen.

Die Karte zeigt die gefördert zu versorgenden Anschlüsse im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein.
Die Karte zeigt die gefördert zu versorgenden Anschlüsse im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein.

Gegenstand der Ausschreibung ist die Beauftragung eines Unternehmens mit der Errichtung und dem Betrieb einer Breitbandinfrastruktur der nächsten Generation (Next Generation Access-NGA) in den noch unterversorgten Gebieten des Kreises Siegen-Wittgenstein (nachfolgend -Auftraggeber-). Das zu errichtende NGA-Netz muss eine Versorgung der im Ausbaugebiet ausgewiesenen unterversorgten Adressen und Gewerbegebiete mit einer Bandbreite von mindestens 1 Gbit/s symmetrisch gewährleisten. Insoweit die Errichtung und der Betrieb eines solchen NGA-Netzes im Ausbaugebiet nicht eigenwirtschaftlich abbildbar sind, ist der Auftraggeber bereit, dem privaten Telekommunikationsunternehmen einen einmaligen, nichtrückzahlbaren Investitionszuschuss zur Deckung seiner Wirtschaftlichkeitslücke zur Verfügung zu stellen (sog. Wirtschaftlichkeitslückenmodell).

Die vollständigen Ausschreibungsunterlagen können im Vergabeportal abgerufen werden:

Vergabenummer:  156101 80 0119
Vergabebezeichnung:  Breitbandausbau, DL-Konzession im Rahmen eines Wirtschaftlichkeitslückenmodells
Weitere Informationen:
https://www.breitbandausschreibungen.de/publicOverviewDetails/Ausschreibung/2065

Ablauf der Angebotsfrist ist der 06. April 2020 10:00 Uhr

28,1 Mio. Euro Ko-Finanzierung aus NRW für den Märkischen Kreis

Landrat Thomas Gemke und der Breitbandkoordinator des Märkischen Kreises, Sergej Rudsinski, nahmen am 18.12.2019 in Arnsberg einen Förderbescheid in Höhe von 28,1 Millionen Euro von Regierungspräsident Hans-Josef Vogel entgegen. Bis zum Ende des Jahres 2022 werden inklusive dieser Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen, rund 60,45 Millionen Euro Fördergelder in den leitungsgebundenen Breitbandausbau fließen. Bis zum Jahr 2025 sollen es insgesamt sogar ca. 126 Millionen Euro werden.
Landrat Thomas Gemke nahm von Regierungspräsident Hans-Josef Vogel den Förderbescheid entgegen im Beisein von Brietbankoordinator Sergej Rudsinski und Giovanni Lo Re, Leiter Geschäftsstelle Gigabit der Bezirksregierung Arnsberg. (Foto: MK, BRA)
„Absolut verdient“, betont Landrat Thomas Gemke. „Auch die Bewohner des Märkischen Kreises haben in Bezug auf schnelles Internet ein Anrecht auf gleichwertige Lebensverhältnisse. Es ist die höchste Fördersumme, die der Märkische Kreis je bekommen hat.“ Ohne die Förderkulisse und den Milliardensummen, die vom Bund und Land für den Breitbandausbau bereitgestellt werden, sei dies jedoch nicht möglich, wissen alle Beteiligten (wir berichteten).
In Südwestfalen und auch deutschlandweit ist es eines der größten Ausbauprojekte. Mit der Maßnahme werden die Anschlüsse von rund 44.650 privaten Haushalten sowie 30 Primär- und Sekundarschulen optimiert. Glasfaser wird über eine Strecke von rund 1.810 Kilometer verlegt.
Die nächsten Schritte: Nach der Vertragsunterschrift mit den zukünftigen Netzbetreibern im Januar, sollen die Förderflächen, Ausbaupläne und weitere wichtige Informationen zum Glasfaserausbau veröffentlicht werden. Eine Webseite mit einem Kartendienst wird in Kürze die häufigsten Fragen beantworten. Mehrere Informationsveranstaltungen werden vor Ort in den Wohngebieten angeboten. Zudem erhalten in Abhängigkeit von der Ausbaureihenfolge alle Immobilien-Eigentümer ein Anschreiben, um den Herstellungsauftrag zu erteilen.
Gute Nachrichten gibt es auch für Einzellagen außerhalb größerer Ortschaften, die bislang nicht berücksichtigt werden konnten. Der Bund stellt für 4.000 Privatadressen im Märkischen Kreis sowie für 58 Schulen, acht Krankenhäuser und rd. 2.200 Firmen-Anschlüsse in Gewerbegebieten weitere 30 Millionen Euro als Zuwendung für den Glasfaserausbau zur Verfügung. Die Fördermittel des Landes für den sogenannten 6. Call („weiße Flecken“) der Bundesförderung sind in Höhe von 27 Millionen Euro beantragt. Damit kann im nächsten Jahr die europaweite Ausschreibung gestartet werden.
Zusammen mit dem Glasfaserausbau in Gewerbegebieten (wir berichteten), der im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderprogramms des Landes NRW bereits im April 2020 abgeschlossen sein wird, fließen voraussichtlich bis zum Jahr 2025 geschätzt 126 Millionen Euro Fördergelder in den leitungsgebundenen Breitbandausbau. Der Weg dorthin war für die Verwaltung sehr aufwands- und zeitintensiv. Deshalb werden Landrat Thomas Gemke und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis nicht müde, sich für Entbürokratisierung und Vereinfachung der Förderverfahren einzusetzen. Dennoch freuen sich alle Beteiligten, dass nun zumindest für den Ausbau in Wohngebieten alle bürokratischen Hürden genommen sind und nach der Vertragsunterschrift möglichst zügig mit dem Tiefbau begonnen werden kann. Die kreiseigene Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen unterstützt den Märkischen Kreis in allen Förderverfahren.

Weitere 43 Schulen sollen ans Gigabitnetz

Für weitere 43 Schulen in 12 Städten und Gemeinden der Region hat die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen zusammen mit der Vergabestelle des Kreises Siegen-Wittgenstein am 26.11.2019 die europaweite Ausschreibung gestartet. Nachdem bereits im Sommer eine erste Ausschreibung für 91 Schulen überwiegend im Märkischen Kreis und im Hochsauerlandkreis erfolgte, umfasst die neue Ausschreibung nun vor allem Kommunen aus den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Soest.
Auf Grundlage der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen für die Glasfaseranbindung der öffentlichen Schulen und der genehmigten Ersatzschulen, soll die Breitbandversorgung und Digitalisierung von Schulen in den Gemeinden Burbach, Wilnsdorf, Möhnesee, Welver und Bestwig, sowie den Städten Bad Berleburg, Bad Laasphe, Freundenberg, Hilchenbach, Kreuztal, Netphen, und Siegen verbessert werden.
Zu diesem Zweck werden geeignete Bieter für die Anbindung von Schulgebäuden an ein gigabitfähiges Telekommunikationsnetz gesucht, um eine leistungs- und zukunftsfähige Versorgung der Schulstandorte sicherzustellen. Eine Breitbandversorgung von mindestens 1 GBit/s symmetrisch am Schulgebäude ist gemäß den Bestimmungen der Förderrichtlinie zu gewährleisten. Der Bieter soll die notwendige Netzinfrastruktur errichten und entsprechende Dienste erbringen.

 

Angebotsfrist ist der 09.01.2020. Die laufende Ausschreibung ist unter folgenden Links abrufbar:

 

 

 

 

EU fördert freies WLAN in weiteren Kommunen in Südwestfalen

Die Städte Bad Berleburg, Meschede, Medebach und Siegen gehören zu den glücklichen 142 Gewinnern in Deutschland, denen die EU wieder kostenlose Internet-Hotspots finanziert.

Bei dem dritten Aufruf der EU-Kommission für kostenlose drahtlose Internet-Hotspots, der im September 2019 stattfand, haben sich rund 11.000 Gemeinden aus der ganzen EU beworben. Als Ergebnis dieser dritten Runde erhalten 1.700 Gemeinden in der EU Gutscheine im Wert von je 15.000 Euro.

Für diese Aufforderung zum Aufbau kostenloser Wi-Fi-Netze im öffentlichen Raum, einschließlich Rathäuser, öffentliche Bibliotheken, Museen, öffentliche Parks oder Plätze, standen insgesamt 26,7 Mio. Euro zur Verfügung. In den beiden vorangegangenen Aufrufen erhielten 6.200 Gemeinden Gutscheine, die mit 42 Mio. Euro für die erste Aufforderung (2.800 Gewinner, davon rund 220 deutsche Gemeinden) und 51 Mio. Euro für die zweite Aufforderung (3.400 Gewinner, davon rund 500 deutsche Gemeinden) ausgestattet waren.

Die nächste WiFi4EU-Aufforderung wird vor Ende 2020 veröffentlicht. Die Kommission wählt die Kommunen nach dem Prinzip „first-come, first-served“ aus und sorgt gleichzeitig für ein ausgewogenes geografisches Gleichgewicht.

WDR Lokalzeit berichtet über Glasfaserausbau in Südwestfalen

Der WDR berichtet am Donnerstag, 10.10.2019 in der Lokalzeit Südwestfalen wieder einmal über den Breitbandausbau in Südwestfalen.
Im Beitrag von wird anhand von zwei Unternehmen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein anschaulich gezeigt, welchen Unterschied eine schnelle Glasfaseranbindung für die Firmen bedeutet.  Anschließend erklärt TKG-Geschäftsführer Stefan Glusa im Interview,  warum es beim Ausbau-Tempo der Glasfaserleitungen nicht schneller geht, obwohl viel Fördergeld fließt.
Denn der Breitbandausbau braucht Zeit: Aktuell werden rund 35.500 Anschlüsse mit Fördermitteln ausgebaut, was noch etwa zwei Jahre dauert. Deshalb empfiehlt die TKG auch den Einsatz alternativer Methoden, um Glasfaserkabel zu verlegen: Beispiele sind oberirdische Leitungen oder schmale Schlitze in Straßen oder Banketten, das so genannte Trenching.
Weitere Informationen:

Aktuelle Meldungen aus September 2019

Allen, die gerne unser Blog lesen, aber uns leider (noch) nicht auf Twitter folgen (warum?) stellen wir heute die folgende Frage:
Was haben Olpe, Wuppertal, Hattingen, Hannover, Berlin und Brüssel gemeinsam?

 

Die Antwort: Überall war die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen in den letzten Wochen ein gefragter Gesprächspartner. Ob in Sachen Digitalisierung, Breitbandausbau, Mobilfunk, Smart City, oder den neuesten Trends im Telekommunikationssektor. Im Folgenden haben wir für Sie einige Meldungen zusammengefasst und unsere entsprechenden Tweets dazu verlinkt.

 

Olpe. Gesellschafter der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH sind fünf Kreise. Da lag es nahe, dass die TKG bei der großen Mitgliederversammlung des Landkreistags NRW zu Gast war. Vor allem, weil es dort im Vortrag von Professor Klemens Skibicki um das Thema „Kommunen und Digitalisierung“ ging. Anschließend lobte NRW Ministerpräsident Armin Laschet in seiner Rede auch die langjährigen Aktivitäten der Kreise beim Breitbandausbau.

 

Wuppertal. Am 17. September 2019 fand wieder eine gemeinsame Infothek von ateneKOM, BUGLAS, Gigabit.NRW und SIKoM / Bergische Universität Wuppertal unter dem Titel: „Gigabit für NRW: Ziele, Lösungen, Erfolgskonzepte“

Es ging dabei um Fragen wie: Wo steht Nordrhein-Westfalen bezogen auf den notwendigen Ausbau mit gigabit-schnellem Internet? Welche Maßnahmen und Instrumente können den Glasfaserausbau beschleunigen? Und welche Konzepte wurden bereits erfolgreich umgesetzt?
Zum Auftakt stellte Staatssekretär Christoph Dammermann (MWIDE) das Engagement und die Ziele der Landesregierung vor. Referenten vom Kompetenzzentrum Gigabit.NRW und der atene KOM GmbH gaben einen vertieften Einblick in den Diskussionsstand zur Weiterentwicklung der Beratungs- und Förderungsmaßnahmen auf Landes- sowie Bundesebene.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde von verschiedenen Best-Practice-Ansätzen im eigenwirtschaftlichen und geförderten Ausbau, zu digitalen Modellregionen, 5G und weiteren aktuellen Themenstellungen berichtet. Beiträge dazu kamen natürlich auch wieder aus Südwestfalen.

 

Hattingen. Vor allem im Umfeld den neuen Mobilfunkgeneration 5G ist die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen in den letzten Wochen verstäkt aktiv und Gründungsmitglied der neuen Arbeitsgemeinschaft 5G der Breitbandbeauftragen in NRW. Die konstituierende Sitzung fand in Hattingen, im Ennepe-Ruhr Kreis auf Initiative der EN Agentur statt.

 

Hannover. Weiter ging es zum Thema 5G auf der 5G CMM EXPO. Dort wurde 2019 zum ersten Mal die ganze Anwendungsbreite des 5G-Standards für alle vernetzen mobilen Dinge (Maschinen & Devices) im öffentlichen Raum,  sowie in unterschiedlichen Anwender-Branchen mit zahlreichen live-Demonstrationen gezeigt.

 

Berlin. 5G war für die TKG in diesem Jahr natürlich auch das bestimmende Thema auf der der Internationalen Funkausstellung IFA, wo die neuesten Geräte, Trends und Anwendungen präsentiert wurden und viele spannende Start-ups innovative Lösungen präsentierten.

 

Brüssel. Schließlich nahm die TKG als regionales Breitbandkompetenzzentrum wie in jedem Jahr an der Tagung der europäischen Breitbandbüros in Brüssel teil. Die guten Verbindungen zur Kommission tragen nicht zuletzt mit dazu bei, dass u.a. das Programm WiFi4EU in Südwestfalen sehr erfolgreich genutzt wird.

Sie wollen ab sofort direkt und umfassend über diese und viele weitere aktuelle Neuigkeiten der TKG Südwestfalen informiert werden?
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2. GigabitGipfel.NRW mit Netzbetreibern und Branchenverbänden

NRW und Südwestfalen kommen voran auf dem Weg in die Gigabitgesellschaft
Auf dem 2. GigabitGipfel.NRW am Dienstag, den 20.08.2019 haben Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, die acht führenden Netzbetreiber sowie fünf Branchenverbände eine positive Zwischenbilanz ihrer im vergangenen Jahr vereinbarten Zusammenarbeit gezogen. Insbesondere bei Schulen und Gewerbegebieten schreitet der Ausbau zügig voran. Durch die Aufrüstung des Fernsehkabelnetzes (HFC) und den kontinuierlichen Ausbau von Glasfaseranschlüssen bis in die Gebäude (FTTB) wird Nordrhein-Westfalen nach der 50 Mbit/s- und 400 Mbit/s-Versorgung in den kommenden Jahren auch bei den Gigabitanschlüssen mit über 1000 Mbit/s an der Spitze der Flächenländer stehen.
Minister Pinkwart: „Nordrhein-Westfalen kommt voran auf dem Weg in die Gigabitgesellschaft. Die Zusammenarbeit des Landes mit den führenden Netzbetreibern und ihren Verbänden sowie mit Kommunen, Kammern und Schulvertretern trägt Früchte. Wir haben Aktionspläne für Schulen und Gewerbegebiete entwickelt und sind auf gutem Weg, bis 2022 alle Schulen und Gewerbegebiete an Gigabitnetze anzuschließen. Bei der Versorgung der Haushalte bis 2025 machen wir erhebliche Fortschritte durch die in Nordrhein-Westfalen starken FTTB-Netzbetreiber und die Aufrüstung des HFC-Netzes.“
Netzbetreiber und Verbände trafen sich zum 2. Gigabit Gipfel NRW im Ministerium. (Foto: Gigabit.NRW)
Die Nachfrage nach hohen Bandbreiten steigt. 70 Prozent der Haushalte sind bereits mit mindestens 400 Mbit/s versorgt – mehr als in jedem anderen Flächenland. Diese HFC-Netze werden in den kommenden Jahren auf Gigabitfähigkeit aufgerüstet.
Parallel geht der FTTB-Ausbau von Glasfaseranschlüssen bis in die Gebäude (Fibre to the building) weiter und erschließt kontinuierlich Haushalte mit Gigabitbandbreiten im Down- und Upload. Neben dem eigenwirtschaftlichen Ausbau will das Land von diesem Jahr an erneut eine Milliarde Euro in Förderprojekte investieren.
86 Prozent der Schulen haben bereits einen Gigabitanschluss bzw. ein solcher ist geplant. Das hat eine Abfrage der Schulträger und Kommunen ergeben. Bei den Gewerbegebieten sind es 66 Prozent. Die am GigabitGipfel.NRW teilnehmenden Netzbetreiber wollen eigenwirtschaftlich 15 Prozent der Schulen und 40 Prozent der Gewerbegebiete erschließen. Die Aktionspläne zeigen den Weg zur Vollversorgung bis Ende 2022.
Alternative Verlegemethoden:
Die Landesregierung unterstütze Kommunen dabei, durch schnellere und kostengünstigere Verlegemethoden in geringerer Tiefe (wie in Südwestfalen) die Versorgung mit schnellem Internet zu beschleunigen. Bewährt haben sich Veranstaltungen (wie das Breitband-Forum Südwestfalen), bei denen sich Kommunen zu Best-Practice-Beispielen, Genehmigungsabläufen und Baustellenmanagement untereinander austauschen.
Ziel des Landes ist es, bis 2022 alle Schulen und Gewerbegebiete sowie bis 2025 die Fläche mit Gigabitanschlüssen zu versorgen. In Südwestfalen laufen dazu bereits vier große Ausschreibungsverfahren.
Grafik: MWIDE
Beim ersten GigabitGipfel.NRW im Juli 2018 haben Land, führende Netzbetreiber und Verbände eine Zusammenarbeit bei der Erreichung dieser Ziele vereinbart. Das habe bereits einen erheblichen Schub beim Anschluss der Schulen und Gewerbegebiete gebracht, der nun auch für die Fläche zu erwarten sei, heißt es in der Pressemeldung aus dem Ministerium.

8 Ausschreibungen im 6. Call starten im Kreis Olpe

Als dritter der fünf südwestfälischen Kreise hat der Kreis Olpe die europaweiten Ausschreibungen im 6. Förderaufruf des Bundesförderprogramms Breitband gestartet, nachdem die vorläufigen Förderzusagen vorliegen (wir berichteten).

Insgesamt wurden 8 Bekanntmachungen veröffentlicht: Unterversorgte Ortsteile im gesamten Kreisgebiet, sowie Gewerbegebiete der Städte und Gemeinden Olpe, Lennestadt, Finnentrop, Attendorn, Wenden, Kirchhundem und Drolshagen. (Karte: Kreis Olpe)

Gesucht werden Telekommunikationsunternehmen und TK-Netzbetreiber, die für über 2.000 potenzielle Nachfrager (Gewerbetreibende, Privatkunden, sonstige Organisationen) zuverlässig Anschlüsse mit mindestens 1 Gbit/s symmetrisch anbieten, flächendeckend, bei 100% aller unterversorgten Adresspunkte des Projektgebietes.

In der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden zunächst die geeigneten Interessenten ermittelt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Bewerber können noch bis zum 30.08.2019 10:00 Uhr Teilnahmeanträge einreichen, die den Anforderungen der Bekanntmachungen genügen muss.

Weitere Informationen und Teilnahmeunterlagen der acht Verfahren:

Ortslagen im Kreis Olpe
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYHH/de/overview

Gewerbegebiete in Olpe
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYHC/de/overview

Gewerbegebiete in Lennestadt
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYHE/de/overview

Gewerbegebiete in Finnentrop
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYH4/de/overview

Gewerbegebiete in Attendorn
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYH5/de/overview

Gewerbegebiete in Wenden
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYH0/de/overview

Gewerbegebiete in Kirchhundem
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYHB/de/overview

Gewerbegebiete in Drolshagen
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYHM/de/overview

Hochsauerlandkreis startet Ausschreibung 6. Call Bundesförderprogramm

Als zweiter der fünf südwestfälischen Kreise hat der Hochsauerlandkreis die europaweite Ausschreibung im 6. Förderaufruf des Bundesförderprogramms Breitband gestartet, nachdem die vorläufigen Förderzusagen vorliegen (wir berichteten).

Das Projektgebiet ist in insgesamt 5 Lose eingeteilt: Unterversorgte Ortsteile im gesamten Hochsauerlandkreis, sowie Gewerbegebiete der Stadt Arnsberg, Stadt Meschede, Gemeinde Eslohe, Stadt Schmallenberg, Stadt Winterberg, Stadt Brilon, Stadt Marsberg, Stadt Olsberg. (Grafik: Hochsauerlandkreis)

Gesucht werden Telekommunikationsunternehmen und TK-Netzbetreiber, die für über 3.000 potenzielle Nachfrager (Gewerbetreibende, Privatkunden, sonstige Organisationen) zuverlässig Anschlüsse mit mindestens 1 Gbit/s symmetrisch anbieten, flächendeckend, bei 100% aller unterversorgten Adresspunkte des Projektgebietes.

In der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden zunächst die geeigneten Interessenten ermittelt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Bewerber können noch bis zum 23.08.2019 10:00 Uhr einen Teilnahmeantrag einreichen, der den Anforderungen der Bekanntmachung genügen muss.

Weitere Informationen und Teilnahmeunterlagen:
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYH6/de/overview

Ausschreibung 6. Call Kreis Soest gestartet

Als erster der fünf südwestfälischen Kreise hat der Kreis Soest die Ausschreibung im 6. Förderaufruf des Bundesförderprogramms Breitband gestartet, nachdem die vorläufigen Förderzusagen vorliegen (wir berichteten).

Das Projektgebiet ist in insgesamt 5 Lose eingeteilt: Unterversorgte Ortsteile im gesamten Kreis Soest, sowie Gewerbegebiete der Gemeinde/Stadt Ense, Möhnesee, Werl, der Gemeinde/Stadt Bad Sassendorf, Soest, der Gemeinde/Stadt Erwitte, Lippstadt und der Gemeinde/Stadt Anröchte, Rüthen, Warstein. (Grafik: Kreis Soest)

Gesucht werden Telekommunikationsunternehmen und TK-Netzbetreiber, die für alle ca. 4.000 potenziellen Nachfrager (Gewerbetreibende, Privatkunden, sonstige Organisationen) zuverlässig Anschlüsse mit mindestens 1 Gbit/s symmetrisch anbieten, flächendeckend, bei 100% aller unterversorgten Adresspunkte des Projektgebietes.

In der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden zunächst die geeigneten Interessenten ermittelt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Bewerber können noch bis zum 14.08.2019 10:00 Uhr einen Teilnahmeantrag einreichen, der den Anforderungen der Bekanntmachung genügen muss.

Weitere Informationen und Teilnahmeunterlagen:

https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXPWYYP99QA/de/overview

und unter

https://www.kreis-soest.de/verkehr_wirtschaft/wirtschaft/breit/6/breitbandausbau_call_6.php