BREKO Glasfasermesse 2018

Unter dem Motto „Wir bauen die Netze – und gestalten Deutschlands digitale Zukunft!“ fand am 13. und 14. März 2018 die BREKO Glasfasermesse 2018 im Congress Center der Messe Frankfurt/Main statt.

Wie in den Vorjahren, hatte die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH (TKG-SWF) zahlreiche Kunden und Geschäftspartner wieder zu Deutschlands größter Glasfasermesse und wichtigem Branchen-Treffpunkt eingeladen. Die Messe bot eine ideale Kombination aus Ausstellung, Kongress und Seminaren, wo unter anderem die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Digitalisierung verdeutlicht wurden. Über 150 Aussteller präsentierten neue Produkte und Dienstleistungen rund um Finanzierung, Planung, Bau und Betrieb von Glasfasernetzen.

Am Rande der Messe fand außerdem eine Arbeitskreissitzung von TKG-SWF und den südwestfälischen Breitbandkoordinatoren statt. Neben der anbieter-, hersteller- und technologieneutralen Beratung für ihre Gesellschafter, organisiert die kommunale TKG-SWF regelmäßig den Austausch und Know-how Transfer zwischen den fünf Kreisen.

Die Kreis-Breitbandkoordinatoren (v.l.) Markus Menn (Kreis Siegen-Wittegenstein), Ludger Laufer (Hochsauerlandkreis), Martin Dornseifer (Kreis Olpe), Tilo Deckert (Märkischer Kreis), Christoph Hellmann (Kreis Soest) und Geschäftsführer Stefan Glusa (Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH) trafen sich zur gemeinsamen Arbeitskreissitzung anlässlich der BREKO Glasfasermesse am 13.3.2018 in Frankfurt. (Foto: Klostermann/TKG-SWF)

„Wir werden vor allem den Glasfaserausbau in Kooperation mit Kommunen, Stadtwerken und Carriern in unserer Region weiter voranbringen“, sagte TKG-SWF Geschäftsführer Stefan Glusa. „Unser Ziel in den aktuell laufenden Förderverfahren von Bund und Land ist es, bis Ende 2020 mindestens 50.000 Gebäude in den fünf südwestfälischen Kreisen mit echten Glasfaseranschlüssen auszustatten“, so Glusa weiter. Solche FTTB/H Anschlüsse können für manche Einzellagen in ländlichen Gebieten sogar effizienter als FTTC mit VDSL und Vectoring sein, wenn es nur wenige Teilnehmer mit langen Anschlussleitungen zu versorgen gilt. Aufgrund der Technologieneutralität bleibt ein Einsatz von Vectoring natürlich weiterhin möglich, für diesen werde es zukünftig allerdings keine staatliche Förderung mehr geben.

Passend zum Termin der Glasfaser-Messe in Frankfurt, hatte wenige Tage zuvor die neue Bundesregierung angekündigt, die Förderstrategie für flächendeckend schnelles Internet zu überarbeiten und „in Zukunft nur noch Glasfaser zu fördern“. Dafür solle „sehr viel Geld“ ausgegeben werden, konkret sind zehn bis zwölf Milliarden Euro vorgesehen. Bei der Eröffnung der Messe wurde allerdings daran erinnert, dass die Vergabe öffentlicher Mittel für den Glasfaserausbau „immer nur das letzte Mittel“ darstellen dürfe, wenn ein Ausbau sonst auf absehbare Zeit nicht wirtschaftlich realisiert werden kann. Der BREKO warnte in diesem Zusammenhang davor, einen eigenwirtschaftlichen Ausbau im Wettbewerb eher zu behindern, wenn immer noch mehr Fördermittel eingesetzt würden. Dieses könne letztlich sogar kontraproduktiv zu einem schnellen, flächendeckenden Glasfaserausbau sein.

DLT-Kommunalkonferenz zu Glasfaser-Netzausbau

Im Mittelpunkt der Kommunalkonferenz des Deutschen Landkreistages (DLT) am Montag, 19. Februar 2018 in Berlin stand die große Bedeutung des Netzausbaus mit Glasfaser. Für die kommunale Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen nahm Breitbandkoordinator Tilo Deckert an der Konferenz teil.

Landrat Reinhard Sager, Präsident des Deutschen Landkreistages, sagte auf der Veranstaltung: „Wir brauchen eine flächendeckende, hochleistungsfähige Breitbandinfrastruktur, damit Deutschland nicht den Anschluss an eine Welt verpasst, in der der Digitalisierung immer größere Bedeutung zukommt. Gerade in ländlichen Räumen sind hierfür so genannte Landkreis- und Gemeindemodelle besonders gut geeignet.“

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Tilo Deckert (Breitbandkoordinator Märkischer Kreis), Landrat Reinhard Sager (Präsident Deutscher Landkreistag) und Roland Koch (Aufsichtsrat Vodafone, Ministerpräsident a. D.) am 19.02.2018 auf der Kommunalkonferenz des Deutschen Landkreistags in Berlin. (Foto: TKG)

Positiv zu bewerten sei das klare Bekenntnis des Koalitionsvertrags zur Glasfaser als der einzig zukunftsfähigen Breitbandtechnologie im Festnetzbereich. „Jetzt muss allerdings Dampf unter den Kessel, damit wir tatsächlich zügig eine flächendeckende Verfügbarkeit von Glasfaser erreichen können“, so Sager weiter. Sicherzustellen sei hierbei, dass es sich tatsächlich um Glasfaser bis ins Gebäude handelt.

Die Digitalisierung werde – das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Deutschen Landkreistages, die derzeit ausgewertet wird – von den Landkreisen als große Chance begriffen. „Über die Hälfte der Landkreise erwarten Effizienzgewinne für die Verwaltungsorganisation, fast ebenso viel erhoffen sich eine Attraktivitätssteigerung für Unternehmen und Bürger. Wenig überraschend ist, dass der fehlende oder unzureichende Breitbandausbau das größte Hemmnis für digitale Angebote darstellt“, verdeutlichte der DLT-Präsident.

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Tilo Deckert (Breitbandkoordinator Märkischer Kreis) sprach mit Tim Brauckmüller (Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes) über die erfolgreichen Förderanträge aus Südwestfalen. (Foto: TKG)

Auf dem Podium waren unter anderem Tim Brauckmüller (Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes), und Roland Koch (Aufsichtsrat Vodafone, Ministerpräsident a. D.) Tim Brauckmüller stellte in seinem Vortrag aktuelle Zahlen zur Breitbandverfügbarkeit in Deutschland vor und erläuterte anschließend den Status quo des Bundesförderprogramms Breitband. Demnach beläuft sich das Fördervolumen auf 669 bewilligte Anträge, womit 2,4 Millionen Haushalte und Gewerbe sowie mehr als 4.400 Schulen an leistungsstarkes Breitband angeschlossen werden. Brauckmüller hob in diesem Zusammenhang die positive Entwicklung hervor, dass viele Anträge auf den zukunftsfähigen FTTB-Anschluss (Fibre to the building) abzielen, was einen wichtigen Technologiesprung bedeutet.

DLT-Präsident Sager betonte in diesem Zusammenhang die Rolle der Landkreise beim Breitbandausbau: „Bei der Umsetzung der geplanten Bundesförderung in Höhe von 10-12 Mrd. Euro muss die bisherige starke Funktion der Kreise erhalten bleiben. Der Ausbau in Deutschland ist ohne die Landkreise und Gemeinden nicht zu stemmen. Wo stünden wir heute, wenn sich die Landkreise dem Ausbau nicht angenommen hätten? Unser Credo für den Breitbandausbau in den ländlichen Räumen lautet: mindestens eine, dafür aber wirklich flächendeckende Infrastruktur. Das gilt im Festnetzbereich ebenso wie im Mobilfunkbereich.“

Stellenausschreibung Breitbandkoordinator/in MK

Bei unserem Gesellschafter Märkischer Kreis ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Fachdienst IT, Organisation und Controlling in Lüdenscheid die Stelle als

Breitbandkoordinatorin / Breitbandkoordinator

unbefristet in Vollzeit zu besetzen.

Das Aufgabengebiet umfasst folgende Inhalte:

1. Planung des Breitbandausbaus
– Erstellung von Breitbandversorgungsanalysen
– Aufbau und Erstellung eines georeferenzierten Breitband-Infrastrukturkatasters für den Märkischen Kreis
– Erstellen einer langfristigen Strategie zur flächendeckenden Versorgung mit zukunftsfähigen Breitbandanschlüssen im Märkischen Kreis, Entwicklung eines Masterplanes für den NGA-Ausbau
– Überprüfung und Feststellung des tatsächlichen Ausbaubedarfs einschließlich Ermittlung der Ausbaukosten Entwicklung einer Kooperationsvereinbarung einschließlich Planung und Budget (Kreis, Städte und Gemeinden, TK-Anbieter)
– Akquise und Beantragung von geeigneten Fördermitteln

2. Durchführung des Breitbandausbaus
– Organisation und Durchführung von Informations- und Beratungsgesprächen in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden in Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern
– Entwicklung und Initiierung geeigneter Maßnahmen zur Information von Bürgern und Gewerbetreibenden, Wissenstransfer und Beratung
– Initiierung konkreter Projekte und Maßnahmen zum Ausbau des Netzaufbaus,
– Projektplanung und -durchführung
– Erstellung von konkreten Leistungsverzeichnissen, Durchführung des Vergabeverfahrens in Kooperation mit der zentralen Vergabestelle des Märkischen Kreises und Auftragsvergabe
– Steuerung der individuellen Beratungsleistung der TKG Südwestfalen
– Bauüberwachung und Bauabnahme, Abrechnung der Projekte einschließlich Controlling

3. Evaluation des Breitbandausbaus
– Überprüfung der im Rahmen der Planung und der Kooperationsvereinbarung gesetzten Ziele
– Fortschreibung der Planung unter Berücksichtigung des technischen Fortschritts
– Evaluation des georeferenzierten Breitbandkatasters

Erwartet wird eine engagierte Persönlichkeit mit einem abgeschlossenen, ingenieur-wissenschaftlichen (Fachhochschul-) Studium (Diplom, Bachelor) der Kommunikationstechnik, Nachrichtentechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Elektroingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik oder vergleichbarer Fachrichtungen.

Erwartet werden außerdem mehrjährige Erfahrungen und Fachkenntnisse über Breitbandtechnologien, Ausbaustrategien und Vorgehen, Kosten- und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen sowie regulatorische und politische Rahmenbedingungen, Kenntnisse im Bereich der Telekommunikationsnetzplanung (Topologien, Netzkonzeptionen, FTTC, FTTB/H) und Erfahrung in der Projekt- und Netzwerkarbeit.

Wünschenswert sind darüber hinaus Grundkenntnisse über die Arbeitsweise von öffentlichen Verwaltungen, Förderbedingungen, Bauabläufen und –verfahren. Neben der sicheren Anwendung von MS-Office-Produkten und einschlägiger Fachsoftware (GIS, CAD, Planungstools) verfügen Sie über einen Führerschein Klasse B.

Ihre Fähigkeiten bestehen vorrangig darin, konzeptionell zu arbeiten, vertrauensvoll zusammenzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Die Bewertung der Stelle richtet sich nach der Entgeltgruppe 12 TVöD. Die Stelle ist nicht teilbar.

Bei dieser Ausschreibung sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Da Frauen im betroffenen Bereich unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Aussagekräftige, schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis zum 16.03.2018 zu richten an:
Märkischer Kreis, der Landrat
Fachdienst Personal
Postfach 2080
58505 Lüdenscheid

Die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH ist die regionale Koordinierungsstelle für alle Fragestellungen zum Breitbandausbau in Südwestfalen. Sie vernetzt die Arbeit der Breitbandkoordinatoren auf Ebene der fünf südwestfälischen Kreise.

4. Breitband-Forum Südwestfalen

Im Frühjahr 2018 findet wieder das „Breitband-Forum Südwestfalen“ statt. Bereits zum vierten Mal lädt die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen hierzu alle Breitbandbeauftragten, Vertreter aus Politik und Verwaltungen, Gremienmitglieder und Interessierte aus der Region herzlich ein. 

Auf Wunsch vieler Kommunen werden die Schwerpunktthemen diesmal das „DigiNetzGesetz“, die „Gigabitgesellschaft mit NGN und 5G“, sowie das Programm „WiFi4EU“ sein.

Nachdem im letzten Jahr das regionale Breitband-Gespräch in Soest stattfand, werden im Rahmen des 4. Breitband-Forums erstmals Workshops an mehreren Orten in Südwestfalen angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos. Fachkundige Referenten des Breitbandbüros des Bundes führen die Workshops durch. Den Beitrag zu WiFi4EU übernimmt ein Referent von Breitband.NRW.

Den Auftakt bildete der DigiNetzG-Workshop des Breitbandbüros des Bundes am Dienstag, den 20. Februar 2018 von 10:00 bis 16:00 Uhr im Kulturzentrum Lyz in Siegen. Hierzu waren besonders die Vertreter aus den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein eingeladen.

„Bei der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes durch das DigiNetzGesetz wird zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze der Zugang zu vorhandenen und im Ausbau sowie in Sanierung befindlichen Versorgungsnetzen neu geregelt. Dazu werden dem TK-Netz-Anbieter neue Rechte und Pflichten bei der Mitnutzung vorhandener Infrastruktur von Versorgungsnetzen eingeräumt. Gleichzeitig erhalten Anbieter neue Rechte und Pflichten bei der Mitverlegung von erforderlichen neuen Infrastruktur-Bestandteilen. Diese neuen Festlegungen betreffen alle Ebenen bis hin zur Gebäudeinfrastruktur. Im Einklang hiermit sind auch die Rechte und Pflichten des Eigentümers und Betreibers von vorhandener Infrastruktur neu geregelt.“

Fortgesetzt wurde die Reihe am Dienstag, den 6. März 2018 von 10:00 bis 16:00 Uhr im Kreishaus in Lüdenscheid mit dem DigiNetzG-Workshop für Vertreter aus dem Märkischen Kreis, dem Kreis Soest und dem Hochsauerlandkreis.

„Anhand von aktuellen Beispielen aus der Praxis bietet der Workshop einen umfassenden Einblick in alle gesetzlichen Kernaussagen und Neuregelungen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, Erfahrungen bei der Umsetzung des DigiNetz-Gesetzes zu diskutieren und sich auszutauschen. Ziel des Workshops ist es, die Systematik vor allem der Mitnutzungs- und Mitverlegungsbestimmungen zu erörtern, sodass die Teilnehmer Anwendungsfälle auf ihren Alltag adaptieren können.“

Den Abschluss bildet am Mittwoch, den 7. März 2018 von 10:00 bis 16:00 Uhr im Kreishaus Arnsberg ein Workshop zum Thema Gigabitgesellschaft: NGN und 5G, zu dem Teilnehmer aus allen südwestfälischen Kreisen eingeladen sind.

„In diesem Seminar wird die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert: Digitale Hubs, Digitalisierung Mittelstand, Bau von Gigabit-Netzen, private Investitionen, Wertschöpfungsnetzwerke sichern, Wagniskapital mobilisieren, eGovernment voranbringen, Energiewende digitalisieren, Gesundheitsbranche digitalisieren, FinTech stärken, Mobilität voranbringen und soziale Sharing Economy organisieren.“

Die Teilnehmerzahl aller Workshops ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Bitte je Institution / Verwaltung / Kommune nur ein(e) Teilnehmer(in). Sie erhalten eine Anmeldebestätigung per E-Mail.

Breitband Thema beim Landkreistag NRW

Bei einer Veranstaltung mit den Breitbandbeauftragten der Kreise in NRW und interessierten Mitgliedern des Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr des Landkreistages Nordrhein-Westfalen am 31. Januar 2018 in Düsseldorf, berichtete die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH (TKG-SWF) über die erfolgreiche Breitbandkoordination in der Region.

Austausch von Breitbandkoordinatoren und Mitgliedern des Landkreistags NRW. (Foto: TKG-SWF)

Nach der Begrüßung durch den ersten Beigeordneten Dr. Marco Kuhn und den Hauptreferenten Dr. Markus Faber, wurde der Stand der Breitbandförderung und des Breitbandausbaus in NRW von Klaus Stratmann (Breitband.NRW) vorgestellt und anschließend diskutiert.

Wichtige Informationen zum Vergaberecht und Beihilfenrecht beim Breitbandausbau lieferten anschließend Experten von PwC Legal. Es folgten interessante Berichte aus der Praxis, unter anderem ein Erfahrungsbericht zu den Förderverfahren „NGA-Programm ländlicher Raum NRW“ und „Regionales Wirtschaftsförderungsprogramm NRW“ aus dem Kreis Höxter, sowie Berichte aus den Kreisen Wesel und Coesfeld.

Für die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen blickte Stefan Glusa auf „Zehn Jahre regionale Breitbandkoordination“ zurück und stellte die aktuellen Aufgaben und Handlungsfelder vor. Konkret wurde die erfolgreiche Vernetzung der südwestfälischen Kreise am Beispiel des Kreises Olpe. Dessen Breitbandkoordinator Martin Dornseifer informierte über Zeitplan und Schwierigkeiten im Bundesförderprogramm. Der Kreis Olpe hat als erster und bislang einziger Kreis in NRW einen endgültigen Förderbescheid erhalten und der Netzausbau Ausbau läuft seit Anfang Dezember (wir berichteten).

Ein Erfahrungsaustausch zum Sonderförderaufruf Mittelstand, zur Einbeziehung von Schulen in das Bundesförderverfahren, sowie ein Ausblick auf zukünftige Förderprogramme des Bundes und des Landes bildeten den Abschluss der interessanten Veranstaltung des Landkreistags NRW.

Breitbandausbau im Kreis Olpe beginnt

Anfang Dezember startet im Kreis Olpe der mit Bundes- und Landesmitteln geförderte, großflächige Breitbandausbau. Der Kreis Olpe ist Vorreiter der fünf südwestfälischen Kreise und sogar der landesweit erste Kreis, in dem das Förderverfahren nun in die Bauphase eintritt und ein finaler Förderbescheid vorliegt (wir berichteten). In den übrigen Kreisen Südwestfalens laufen derzeit noch die Verfahren, mit den Bauarbeiten wird dort voraussichtlich im nächsten Jahr begonnen.

Landrat Frank Beckehoff, Bürgermeister aller sieben Städte und Gemeinden und zahlreiche geladene Gäste waren beim offiziellen Spatenstich für den Breitbandausbau im Kreis Olpe nach Neu-Listernohl gekommen. Foto: TKG/Kreis Olpe

Die Ausschreibung im Kreis Olpe hatte die Deutsche Telekom gewonnen. Diese startet nun mit dem ersten Bauabschnitt im Vorwahlbereich 02722 in Attendorn, Ortsteil Neu-Listernohl. Insgesamt erfolgt der Ausbau in sechs Bauabschnitten. Etwa 166 Kilometer Glasfaserkabel sind zu verlegen und 121 Multifunktionsgehäuse neu aufzustellen. Dadurch werden rund 12.800 Haushalte bis Ende Dezember 2019 schnellere Anschlüsse erhalten. Zusätzlich zum Vectoring-Ausbau (FTTC) in den Wohngebieten, werden 27 Gewerbegebiete direkt mit einem Glasfaseranschluss bis ins das Gebäude (FTTH) versorgt, auch die Schulen sollen ans Glasfasernetz angeschlossen werden.

„Ich freue mich, dass die Arbeiten im Kreisgebiet nun starten“, sagt Landrat Frank Beckehoff. „Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken – privat und geschäftlich.“ Stellvertretend für alle Bürgermeister lobt Drolshagens Bürgermeister Uli Berghof die gute Zusammenarbeit zwischen den Städten und Gemeinden und der Kreisverwaltung, sowie darüber hinaus zwischen der Kreisverwaltung und den Fördergebern.

Nach erfolgreichem Durchlaufen eines aufwändigen Antragsverfahrens und einer EU-weiten Ausschreibung mit Beratung durch die TKG Südwestfalen, konnte der Kreis Olpe im Juli die endgültige Förderzusage des Bundes über 4,45 Mio. Euro in Empfang nehmen. Parallel hat das Land Nordrhein-Westfalen die notwendige Kofinanzierung in Höhe von 3,89 Mio. Euro zugesagt, so dass nun insgesamt rund 8,34 Mio. Euro an Fördermitteln zur Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke des Netzbetreibers zur Verfügung stehen. Die Städte und Gemeinden tragen den Eigenanteil in Höhe von rund 565.000 Euro.

Jahrestagung und Strategiepapier des BREKO

Unter dem Motto „Einfach Glasfaser. Die beste digitale Infrastruktur für Smart Cities, Smart Working & Smart Living“ fand am 23.11.2017 die Jahrestagung des Bundesverbands Breitbandkommunikation (BREKO) in Berlin statt, an dem auch die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen teilnahm.

Die TKG Südwestfalen nutze die BREKO Jahrestagung 2017 für ein intensives Networking mit dem „Who is who“ der TK-Branche.

Im Rahmen der Tagung hat der BREKO außerdem sein Strategiepapier Glasfaser-Zukunft vorgestellt, in dem sich der Verband dafür einsetzt, dass sich alle Marktteilnehmer gemeinsam mit der Bundesnetzagentur schon heute darüber verständigen, wie die Spielregeln auf dem künftigen Glasfasermarkt aussehen. Denn diese regulatorischen Rahmenbedingungen spielen gerade für die alternativen Carrier als Treiber des Glasfaserausbaus in Deutschland eine extrem wichtige Rolle.

„Wir müssen jetzt – mit der Glasfaser – nicht nur die beste digitale Infrastruktur für unser Land bauen, sondern vorausschauend auch die künftigen Spielregeln festlegen“, unterstreicht BREKO Geschäftsführer Dr. Stephan Albers. „Anders als vor 20 Jahren geht es heute nicht darum, den Monopolmarkt eines ehemaligen Staatsunternehmens in den Wettbewerb zu überführen, sondern darum, von vorneherein faire und wettbewerbsfördernde Rahmenbedingungen für alle Teilnehmer eines neuen Marktes zu schaffen.“

Allerdings muss bei der Gestaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen des künftigen (reinen) Glasfaserausbaus auch die bisherige Kupferwelt miteinbezogen werden: Hier muss es klare Vorgaben geben, die verhindern, dass die auf dieser Infrastruktur nach wie vor marktbeherrschende Deutsche Telekom ihre Kunden nicht unter Ausschluss des Wettbewerbs auf Glasfaseranschlüsse umstellt und auf diese Weise ihre bislang dominierende Position Eins-zu-Eins auf den künftigen Glasfasermarkt überträgt („Marktmachtübertragungspotenzial“).

„Mit unserem Strategiepapier Glasfaser-Zukunft haben wir einen konstruktiven und gut durchdachten Vorschlag vorgelegt, der den Glasfaserausbau in Deutschland zugunsten von Bürgern und Unternehmen weiter voranbringen wird“, erläutert Dr. Stephan Albers die Motivation des Verbands. „Dabei ist es uns ausdrücklich ein Anliegen, auch die Deutsche Telekom aktiv miteinzubeziehen. Denn wir brauchen das Zusammenspiel aller Marktteilnehmer in Deutschland, um Open Access engagiert umzusetzen und unsinnigen Doppelausbau zu verhindern.“

Die alternativen Netzbetreiber sind beim Ausbau mit zukunftssicheren, reinen Glasfaseranschlüssen bis ins Gebäude weiterhin führend in Deutschland. Nach aktuellen Zahlen des BREKO stellen die Wettbewerber hierzulande mehr als 82 Prozent aller direkten Glasfaseranschlüsse. Auch wenn sich die absolute Zahl der verfügbaren Glasfaseranschlüsse noch auf niedrigem Niveau bewegt, wird sich die Dynamik des Glasfaserausbaus in den kommenden Jahren stark erhöhen und die Nachfrage – insbesondere von Geschäftskunden – nach ultraschnellen und hochqualitativen Glasfaseranschlüssen stark ansteigen.

Kreis Olpe weiter Vorreiter beim Bundesförderprogramm

Der Kreis Olpe hatte bereits Ende Juli als erster und bisher einziger Antragsteller aus NRW den endgültigen Förderbescheid für das Bundesförderprogramm erhalten (wir berichteten). Drei Monate später, Ende Oktober, ist der Kreis Olpe bundesweit einer der ersten Zuwendungsempfänger, der auch den Änderungsantrag zur Glasfaser-Anbindung aller unterversorgten Schulen erfolgreich eingereicht hat. Mithilfe der Bundes- und Landesmittel werden damit künftig weitere 47 Schulen und 1.607 Unternehmen mit echten Glasfaseranschlüssen (FTTB) sowie rund 11.000 Haushalte mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s versorgt.

v.l.n.r.: Klaus Stratmann (Leiter Breitband.NRW), Ministerialrat Norbert Schuldt (Referatsleiter im BMVI), Martin Dornseifer (Breitbandkoordinator Kreis Olpe), Stefan Glusa (Geschäftsführer Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH) Foto: Laufer

Der Leiter von Breitband.NRW, Klaus Stratmann, lobt in diesem Zusammenhang: „Dieser Erfolg ist vor allem das Ergebnis der hervorragenden Arbeit von Breitbandkoordinator Martin Dornseifer und seinen Mitstreitern vor Ort. Das Beispiel Kreis Olpe wird auch den vielen anderen Antragstellern aus NRW Aufwind geben.“ Von den Erkenntnissen im Kreis Olpe profitieren vor allem die übrigen vier Kreise in Südwestfalen, die durch die fachliche Beratung der kreiseigenen Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH schon seit vielen Jahren eng beim Thema Breitbandausbau und -Förderung erfolgreich zusammenarbeiten.

Im Rahmen des Broadband World Forums, das in diesem Jahr vom 24. bis 26. Oktober 2017 in der Messe Berlin stattfand, wurde diese Leistung auch seitens des Bundes und vom Projektträger Atene KOM gewürdigt.  Das internationale Broadband World Forum ist ein weltweiter Treffpunkt für Führungskräfte aus der Breitbandindustrie. Die atene KOM GmbH nutzt diese Gelegenheit, um den Fokus auf den Breitbandausbau in Deutschland zu setzen. Unter dem Motto „Digitale Regionen – heute und morgen“ brachte die atene KOM GmbH in einer eigenen Halle erstmals Aussteller und Unternehmen der Branche und mit einem eigenen Kongressprogramm (Halle 23A) auch relevante Meinungsgeber aus Kommunen, Zweckverbänden und Landkreisen sowie öffentliche Institutionen und Ländervertreter zusammen. Auf unterschiedlichen Themeninseln, in Workshops, Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen wurde ein ganzheitlicher Überblick über die Dynamik des Breitbandmarktes in Deutschland gegeben. Im Fokus des begleitenden Kongresses standen Themen wie Bildung, Mobilität, Smart Regions, DigiNetz-Gesetz, das Gütesiegel Breitband sowie die Digitalisierung in ländlichen Regionen und Städten.

Beim Breitbandausbau in NRW genießen insbesondere Gewerbegebiete und Bildungseinrichtungen hohe Priorität.Der Anschluss der Schulen und Unternehmen an das Glasfasernetz im Kreis Olpe ist ein wichtiger Meilenstein zur Erreichung der Gigabit-Ziele in Südwestfalen und ganz NRW.

Minister Pinkwart über Breitbandausbau in Südwestfalen informiert

Am 28.9.2017 fand in Düsseldorf der 4. Breitbanddialog des Kompetenzzentrums Breitband.NRW und dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes NRW statt. Die Agenda stand unter der Überschrift „Landespolitik trifft Breitbandkoordinatoren“. Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart nahm an dem Breitbanddialog teil, um die Ziele und Schwerpunkte der Breitbandpolitik der neuen Landesregierung vorzustellen und über Erfahrungen und Erwartungen an die neue Landesregierung zu diskutieren.

Gemeinsam mit den Breitbandkoordinatoren der Kreise und kreisfreien Städte Nordrhein-Westfalens hat Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart über die Breitbandpolitik des Landes diskutiert. Foto: MWIDE/Stößel

In seiner Begrüßung sagte Minister Pinkwart: „Unser Ziel ist es, Nordrhein-Westfalen bis 2025 flächendeckend mit Gigabit-Netzen auszustatten. Priorität haben dabei Gewerbegebiete, aber auch Schulen und andere öffentliche Einrichtungen. Dazu werden wir einen Gigabit-Masterplan des Landes erstellen.“ Anschließend diskutierte mit den Breitbandkoordinatoren über die aktuellen zentralen Hemmnisse und Erfolgsfaktoren zum Ausbau von Gigabit-Netzen.

In Kurz-Vorträgen wurden drei Praxisbeispiele auf dem Weg zur Gigabit-Region vorgestellt, die unterschiedlichen Ausbauszenarien in verschiedenen Regionen in NRW widerspiegeln. Eines dieser Beispiele lieferte Stefan Glusa von der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen, die seit 2008 als regionale Breitbandkoordination tätig ist und die vielen Aktivitäten in den fünf Kreisen unterstützt und begleitet. Im Anschluss wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion die Fragen und Erfahrungen der Referenten mit dem Minister diskutiert. Am Nachmittag wurden im Rahmen von Themeninseln die Schwerpunkte Glasfaserausbau in Gewerbegebieten und Anwendung alternativer Verlegemethoden thematisiert.

Minister Pinkwart nahm im Rahmen einer Podiumsdiskussion viele Anregungen und Hinweise zur Breitbandpolitik und Förderung entgegen, darunter von TKG-SWF Geschäftsführer Stefan Glusa aus Südwestfalen. Foto: Wirtz

„Ich habe aus der Diskussion wertvolle Anregungen mitgenommen, wie es uns gemeinsam gelingen kann, in den kommenden Jahren in NRW gigabitfähige Netze aufzubauen. Insbesondere die schnelle Anbindung von Unternehmen ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Aktuell sind nur knapp sechs Prozent der Gewerbeflächen an Glasfasernetze angebunden. Das müssen wir schnellstmöglich – auch durch Intervention auf EU- und Bundesebene – ändern“, sagte der Minister.

NRW Förderbescheide über 33,5 Millionen für Südwestfalen

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat am 29. August 2017 in Düsseldorf die Zuwendungsbescheide für den Breitbandausbau an die drei südwestfälischen Kreise Soest, Hochsauerlandkreis und den Märkischen Kreis übergeben. Damit verbunden sind 33,5 Millionen Euro Landesmittel. Olpe und Siegen-Wittgenstein hatten ihre Bescheide bereits in früheren Förderaufrufen erhalten.

Die Vertreter aus Südwestfalen mit NRW Wirtschafts-und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, von links: Christoph Hellmann (Breitbandkoordinator Kreis Soest), Stefan Glusa, (Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH), Fritz Heer (Kämmerer Märkischer Kreis), Volker Ruff (WFG Kreis Soest GmbH), Andreas Pletziger (Bezirksregierung Arnsberg), Ludger Laufer (Breitbandkoordinator Hochsauerlandkreis) Foto: MWIDE NRW/Roberto Pfeil

Zehn weitere Kreise und Kommunen erhielten an diesem Tag ebenfalls ihre Förderbescheide. Insgesamt fließt mehr als eine viertel Milliarde Euro in den Breitbandausbau in NRW, davon rund 145 Millionen Euro Bundesmittel. Insgesamt werden rund 140.600 Haushalte und mehr als 7.500 Unternehmen an das schnelle Internet angeschlossen. Minister Pinkwart: „Wir machen das Land fit für das Gigabit-Zeitalter. Unsere Kreise und Kommunen setzen immer häufiger auf Glasfaserausbau. Das ist eine richtige und weitsichtige Entscheidung, die die Landesregierung ausdrücklich unterstützt. Nur so können wir die digitale Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen zukunftsfest ausbauen.“ Zudem gelingt es, so der Digitalminister, zwischenzeitlich besser, einen höheren Anteil der Bundesförderung für die digitale Aufholjagd nach Nordrhein-Westfalen zu holen. Mit der Übergabe der Bescheide löst die Landesregierung das Versprechen ein, alle NRW-Projekte, die eine Bundesförderung erhalten, mit Landesmitteln kozufinanzieren.

NRW Wirtschafts-und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart überreichte die Förderbescheide zum Breitbandausbau in NRW an Vertreter von Städten und Kreisen. (Foto: MWIDE NRW/Roberto Pfeil)

Die Zuwendungsbescheide zur Kofinanzierung der Projekte aus dem 3. Förderaufruf des Bundes nahmen Volker Ruff und Christoph Hellmann für den Kreis Soest, Ludger Laufer für den Hochsauerlandkreis und Fritz Heer für den Märkischen Kreis entgegen. „Wir freuen uns über den letzten offiziellen Schritt zur Finanzierung des Breitbandausbaus. Mit den Fördermitteln können wir jetzt in allen unterversorgten Gebieten eine Glasfaserversorgung bis vor jedes Haus realisieren. Die Finanzierung steht und der Betreiber wird bereits mit einer europaweiten Ausschreibung ermittelt“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Kreis Soest. Im Märkischen Kreis wurden 314 Ausbaugebiete definiert, mit etwas mehr als 44.000 zu versorgenden Haushalten. Aktuell läuft auch dort das Vergabeverfahren, danach wird der endgültige Förderbescheid beim Bund beantragt, so der Märkische Kreis in seiner Pressemeldung. Der Hochsauerlandkreis teilt mit, dass der jetzt geförderte Ausbau der Breitbandinfrastruktur in den bislang unterversorgten Ortschaften ist ein wichtiger Meilenstein sei, um bis 2025 Gigabit-fähige Netze zu haben.

Christoph Hellmann mit Volker Ruff für den Kreis Soest, Ludger Laufer für den Hochsauerlandkreis und Fritz Heer für den Märkischen Kreis nahmen die Bescheide entgegen. (Fotos: MWIDE NRW/Roberto Pfeil)

Die erfolgreichen Förderanträge wurden von den Breitbandkoordinatoren der Kreise auf den Weg gebracht und von der kreiseigenen Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen (TKG) mit anbieter- und technologieneutralen Planungs- und Beratungsleistungen unterstützt. TKG-Geschäftsführer Stefan Glusa dankte stellevertretend dem Dezernenten Andreas Pletziger von der zuständigen Bezirksregierung in Arnsberg: „Die gute und langjährige Zusammenarbeit in Sachen Breitbandförderung mit den kompetenten Mitarbeitern des Dezernats 33 der Bezirksregierung Arnsberg und dem Referat IV B 5 im Ministerium, hat mit zu diesem Erfolg für unsere Region beigetragen.“

Weitere Infos: https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/land-mobilisiert-gesamtfoerderung-von-mehr-als-einer-viertel-milliarde-euro-fuer