Ausschreibung der MIG für Funkmast und weitere Markterkundungen in Südwestfalen

Die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes (MIG) hat den Förderaufruf für einen neuen Funkmasten in Neuhaus, Gemeinde Möhnesee (Kreis Soest) veröffentlicht. Es ist der erste Aufruf in Nordrhein-Westfalen und erst der zweite bundesweit.

Außerdem hat die MIG in Südwestfalen sieben weitere Markterkundungsverfahren (MEV) für Gebiete ohne Mobilfunkversorgung im Hochsauerlandkreis (Meschede, Sundern, Schmallenberg), Kreis Olpe (Kirchhundem), Kreis Siegen-Wittgenstein (Bad Berleburg, Erndtebrück, Hilchenbach, Netphen Sohlbach) gestartet.

Die Förderverfahren der MIG sind mehrstufig und beginnen mit Markterkundungsverfahren. Ist nach dessen Ergebnis ein Gebiet förderfähig, erfolgt im nächsten Schritt die Standortsuche und -vorbereitung. Um diese zu vereinfachen und zu beschleunigen, vereinbart die MIG Musterverträge mit Akteuren, die an vielen Orten Grundstücke für geförderte Standorte bereitstellen können. Erst wenn das Grundstück vorvertraglich gebunden und die Abstimmungen mit den örtlichen Behörden sowie die technische Vorplanung des Ausbaus dieser Standorte erfolgt ist, kann ein Förderaufruf veröffentlicht werden. Die Standortvorbereitung hat die MIG nun für die Gemeinde Möhnesee abgeschlossen. Der Förderaufruf für die Errichtung eines Mobilfunkmasts ist bereits veröffentlicht. Mit dem Mobilfunkmast sollen zukünftig ca. 60 Haushalte und ein großer Ferienpark mindestens mit 4G-Empfang versorgt werden.

Mitte April 2021 hatte die kreiseigene Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen die Zusammenarbeit mit der MIG in den fünf Kreisen der Region Südwestfalen gestartet und die ersten Ortstermine im Kreis Soest und im Hochsauerlandkreis mit den beteiligten Kommunen koordiniert. Die gute Zusammenarbeit vor Ort weiß der Geschäftsführer der MIG, Ernst Ferdinand Wilmsmann, zu schätzen: „Den Standort haben wir mit Hilfe engagierter Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen im örtlichen Landratsamt und in der Gemeinde gefunden. Das Beispiel zeigt, wie wichtig gute Kontakte vor Ort sind. Wir werden unser Netzwerk regionaler Teams daher erweitern, um den Mobilfunkausbau in schwierig zu erschließenden Gebieten direkt vor Ort zu unterstützen.“

Ab sofort können sich klassische Tower Companies oder Unternehmen, die über die erforderliche Sach- und Fachkunde sowie die Zuverlässigkeit für den Bau und den Betrieb eines Mobilfunkmasts verfügen, um eine Förderung bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 27.06.2022.

Die laufenden Markterkundungen enden am 29.06.2022.

Spatenstich: Glasfaser für 23 Gewerbegebiete

Die letzten unterversorgten Gewerbegebiete im Kreis Soest bekommen geförderte Glasfaser-Anschlüsse. Dazu gaben am 17. März 2022 der Bürgermeister der Stadt Rüthen, Peter Weiken, Christoph Hellmann Breitbandkoordinator für den Kreis Soest und Dennis Schiefke, verantwortlicher Projektmanager bei Vodafone Deutschland, mit einem symbolischen Spatenstich den Startschuss im Gewerbegebiet Meiste. Insgesamt sollen 23 Gewerbegebiete mit bis zu 750 Unternehmen in den kommenden Monaten eine zukunftssichere Glasfaser-Infrastruktur erhalten. Die Tiefbau-Arbeiten beginnen im Gewerbegebiet Meiste in Rüthen, weiteren Gebiete u.a. in Werl, Ense, Möhnesee, Soest, Bad Sassendorf, Lippstadt, Erwitte und Warstein folgen dann Schritt für Schritt. Schon Ende dieses Jahres soll die gesamte Netzinfrastruktur-Maßnahme voraussichtlich abgeschlossen sein.

Peter Weiken (Bürgermeister Stadt Rüthen), Christoph Hellmann (Kreis Soest), Francesco Friedrichs und Dennis Schiefke (Vodafone), Hubert Betten (Stadt Rüthen) und Hajro Jusufovic (H-J Tiefbau) beim symbolischen Spatenstich im Gewerbegebiet Meiste (Foto: Vodafone).

„Wichtig war es, mit Hilfe der Förderung durch Bund und Land die restlichen Gewerbegebiete, in denen der privatwirtschaftliche Ausbau nicht funktioniert hat, auch mit der zukunftssicheren Glasfaser zu versorgen. Mit der Vodafone haben wir einen Partner gefunden, der sich jetzt der Aufgabe stellt und diese Lücke im Kreis Soest schließt“, sagt Christoph Hellmann, Breitbandkoordinator des Kreises Soest.

Dennis Schiefke, Projektleiter bei Vodafone Deutschland: „Mit dem Start des Glasfaser-Ausbaus nehmen wir eine ganz wichtige Hürde für die Digitalisierung des Industriestandorts Soest. Insbesondere durch Corona und dem damit einhergehenden Digitalisierungsschub wird schnelles Internet für die hier ansässigen Unternehmen noch wichtiger.“ Und weiter: „Aktuelle Studien zeigen: Mehr als zwei Drittel der befragten Arbeitnehmer erwarten von Ihrem Arbeitgeber eine Home-Office Lösung. Und Home-Office ist produktiv, sobald Unternehmen über eine schnelle Datenanbindung verfügen. Genau dafür sorgen wir und starten jetzt mit dem Glasfaser-Ausbau.“

Alle Informationen zum Baufortschritt und zu den Tarif-Angeboten veröffentlicht Vodafone unter www.vodafone.de/soest-business. Hier können interessierte Unternehmen auch prüfen, ob ihr Standort im geförderten Glasfaser-Ausbaugebiet liegt. Auf der Website des Kreises Soest gibt es außerdem eine vollständige Übersicht über das Förderverfahren im 6. Call des Bundesförderprogramms.

Gefördert wird der Ausbau von Bund, Land NRW und den Kommunen des Kreises Soest im 6. Call der Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland. (Foto: Vodafone)

Der Kreis Soest hatte gemeinsam mit seinen 14 Kommunen einen kreisweiten Förderantrag gestellt, der ein Ausbauvolumen von über 114 Mio. Euro umfasst. Zwei Firmen hatten den Zuschlag in dem europaweiten Ausschreibungsverfahren erhalten (wir berichteten). Die privaten Haushalte in Einzellagen, Schulen und Krankenhäuser werden durch die Westenergie Breitband GmbH und die Gewerbegebiete durch die Vodafone GmbH mit Glasfaser versorgt. Fachlich begleitet wird das gesamte Förderverfahren von der kreiseigenen Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen.

Funkloch-App im Kreis Soest im Einsatz

Alle Bürgerinnen und Bürger können dazu beitragen, Versorgungslücken in den Mobilfunknetzen zu schließen.

Mobilfunkkoordinator Philipp Bußmann macht auf die kostenfreie Funkloch-App aufmerksam und bittet um ihren Einsatz durch die Bürgerinnen und Bürger. (Foto: Weinstock/Kreis Soest)

Noch immer gibt es deutschlandweit Funklöcher, auch wenn große Teile des Landes bereits mit 4G unterwegs sind. Um diese Versorgungslücken flächendeckend aufspüren zu können, bietet die Bundesnetzagentur eine kostenfreie App an, mit der deutschlandweit und standortgenau Funklöcher gemeldet werden können.

Die gemeldeten Funklöcher werden zusätzlich von der Bundesnetzagentur mit der Mobilfunkversorgungskarte des Anbieters verglichen und auf Plausibilität geprüft. Weiter werden stichprobenartig eigene Messungen des Prüf- und Messdienstes der Bundesnetzagentur durchgeführt, um mit all diesen Daten die Versorgungsauflagen der Anbieter zu überprüfen.

„Durch den Einsatz der Funkloch-App können Bürgerinnen und Bürger deutschlandweit dazu beitragen, bestehende Versorgungslücken schneller zu schließen“, bittet Philipp Bußmann, Mobilfunkkoordinator bei der Kreisverwaltung Soest, die App im Apple App Store oder Google Play Store kostenfrei herunterzuladen und ausgiebig zu nutzen. So dienen die Daten für den Kreis Soest als weitere Grundlage für die Gespräche mit den Anbietern, um die Versorgungslücken vor Ort schnellstmöglich schließen zu lassen.

„In allen fünf südwestfälischen Kreisen wird die Funkloch-App seit ihrer Einführung im Oktober 2018 regelmäßig genutzt, um die Netzverfügbarkeit der Mobilfunknetze zu erfassen und so vorhandene Funklöcher zu ermitteln“, erklärt Stefan Glusa, Geschäftsführer der kreiseigenen Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen.

Die individuell erfassten Netzverfügbarkeiten (kein Netz, 2G, 3G, 4G, 5G) werden auf dem Endgerät gespeichert und in einer Karte dargestellt. Zudem werden die Daten an die Breitbandmessung übermittelt und fließen in aggregierter Form in die Funkloch-Karte.

Auf der Funkloch-Karte werden die Messergebnisse dargestellt. (Screenshot: TKG-SWF, Quelle: Bundesnetzagentur/Zafaco)

Zusammen mit der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes (MIG), allen Netzbetreibern und Tower-Companies arbeiten die Mobilfunkkoordinatoren in Südwestfalen an der flächendeckenden Mobilfunkversorgung und der Errichtung neuer Standorte im Hochsauerlandkreis, Kreis Olpe, Kreis Soest, Kreis Siegen-Wittgenstein und dem Märkischen Kreis. Aktuell laufen in der Region mehrere Markterkundungen für Gebiete, in denen neue Funkmasten entstehen sollen.

Vodafone schließt 24 Schulen mit Glasfaser an

Schnelles Internet ist die Voraussetzung für digitales Lehren und Lernen. Vielen Schulen in Deutschland fehlt es aber noch an einem Zugang mit Gigabit-Tempo, besser ist die Situation in Südwestfalen. Vodafone hat nun mehrere Ausbauprojekte vollendet, bei denen insgesamt 24 Schulen mit Glasfaser erschlossen wurden. Das Gros der Bildungsstätten befindet sich im Hochsauerlandkreis. Dort hat Vodafone in Arnsberg 13 Schulen und in Meschede drei Schulen per Glasfaser angebunden. Weitere Schulen befinden sich in Lennestadt, Olpe, Winterberg und Soest. Der Anschluss erfolgte im Rahmen des vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Netzausbaus, koordiniert durch die kreiseigene TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen mbH (wir berichteten).

So wie hier die „Schule unter dem Regenbogen“ in Meschede, haben insgesamt 24 Schulen im Hochsauerlandkreis, Kreis Olpe und Kreis Soest einen geförderten Glasfaseranschluss erhalten (Foto: TKG-SWF)

Für den Anschluss der Schulen an das Vodafone Glasfasernetz setzt das Unternehmen auf verschiedenste Verlege-Techniken. Dort, wo längere Strecken schnell überwunden werden müssen, setzt Vodafone das moderne Horizontal-Spülbohrverfahren ein. Begonnen haben die Arbeiten an den 24 Schulen im vergangenen Frühjahr. Viele der Glasfaseranschlüsse sind bereits in Betrieb genommen worden, mancherorts wird noch die Inhaus-Verkabelung gelegt. An den neu erschlossenen Schulen sind nun Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde möglich.

Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland: „Leistungsfähige Netze sind die Grundlage für die Digitalisierung unserer Schulen. Ein Gigabit-Anschluss liefert die benötigte Leistung für Home-Schooling und digitales Lernen.“

Die Anbindung wird aus Mitteln des Landes NRW gefördert. “Noch bis Ende 2022 können öffentliche Schulen und genehmigte Ersatzschulen entsprechende Förderanträge bei der Bezirksregierung stellen. Wir unterstützen die Schulträger dabei von der Ausschreibung bis zur Inbetriebnahme der Glasfaseranschlüsse”, erklärt Stefan Glusa, Geschäftsführer der TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen mbH.

Überblick der von Vodafone mit Glasfaser erschlossenen Schulen

Im Hochsauerlandkreis:
Ruth-Cohn-Schule, Arnsberg
Grundschulverbund „Regenbogen“, Arnsberg
Grundschule Moosfelde, Arnsberg
Grundschule „Mühlenberg“, Arnsberg
Grundschule „Norbertusschule“, Arnsberg
Grundschule „Müggenberg/Rusch“, Arnsberg
Grundschule „Röhrschule“, Arnsberg
Grundschule „Graf-Gottfried-Schule“, Arnsberg
Grundschule „Rodentelgenschule“, Arnsberg
Grundschule „Adolf-Sauer-Schule“, Arnsberg
Grundschule „Johannesschule“, Arnsberg
Grundschule „St. Michael“, Arnsberg
Schule unter dem Regenbogen, Meschede
St. Walburga-Schule, Meschede
Marienschule, Meschede
Kath. Grundschule am Postteich, Winterberg

Im Kreis Olpe:
Janusz-Korczak-Schule, Lennestadt
Franziskus-Schule, Hauptstandort Meggen, Lennestadt
Franziskus-Schule,Teilstandort Maumke, Lennestadt
St. Nikolaus-Schule, Grevenbrück Lennestadt
Kath. Grundschule Düringer Hauptstandort, Olpe
Kath. Grundschule Auf dem Gallenberg, Olpe

Im Kreis Soest:
Wiesegrundschule, Soest
Bruno-Grundschule, Soest

Erste Mobilfunkkoordinatoren in Südwestfalen nehmen Arbeit auf

Zum Jahresbeginn 2022 haben der Märkische Kreis und der Kreis Soest die vom Land NRW geförderten Stellen der Mobilfunkkoordination besetzt. Im MK teilen sich Matthias Pohl und Thomas Hoheisel die Aufgabe. Im Kreis Soest verstärkt Philipp Bußmann das Team der Breitbandkoordination.

Landrat Marco Voge, die Mobilfunkkoordinatoren Thomas Hoheisel und Matthias Pohl sowie Stefan Glusa, Geschäftsführer der TKG-Südwestfalen freuen sich über den Zuwendungsbescheid des Landes. (Foto: Erkens/MK)

„Der Märkische Kreis gehört mit zu den Ersten, die diese Stelle mit finanzieller Förderung des Landes NRW eingerichtet haben“ freut sich Landrat Marco Voge. „Für den Wirtschaftsstandort Märkischer Kreis ist der Ausbau der Mobilfunknetze von immenser Bedeutung. Auch in der privaten Kommunikation gehört ein stabiles Mobilfunknetz ohne Funklöcher zur Lebensqualität“, weiß Voge auch aus seiner Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender der kreiseigenen Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH (TKG-SWF).
Der Zuwendungsbescheid in Höhe von 210.000 Euro wurde dem Märkischen Kreis von der Bezirksregierung Arnsberg – Geschäftsstelle Gigabit.NRW für drei Jahre überreicht.
Ziel der Mobilfunkkoordination ist es, den gesamten Kreis bei der Umsetzung des Ausbaus mit flächendeckenden Mobilfunknetzen in allen Belangen zu unterstützen und als zentraler Ansprechpartner für Mobilfunkfragen zur Verfügung zu stehen. Demnach ist die Mobilfunkkoordination auch die erste Ansprechstelle für alle Beteiligten wie Mobilfunknetz- oder Funkmastbetreiber, Kommunen sowie sämtliche öffentliche Stellen und natürlich der Bürger.
Die maßgeblichen Herausforderungen für den künftigen Mobilfunkausbau sind die Identifizierung geeigneter Standorte, langwierige Genehmigungsverfahren, eine leistungsfähige Anbindung der Sendestandorte an das Glasfasernetz und Bedenken von Anwohnern insbesondere mit Blick auf die Mobilfunkstrahlung.
Die Mobilfunkkoordinatoren des Kreises sollen bei der Lösung dieser Fragen konkrete Hilfestellungen geben und – wie es der Name schon sagt – koordinieren. Dafür ist eine Vernetzung der Ansprechpartner bei Mobilfunkunternehmen, Kommunen, Bezirksregierungen und dem Land sinnvoll. Vor Ort helfen die Koordinatoren, Verfahren zu beschleunigen und beispielsweise schneller kommunale Liegenschaften für Sendemasten finden. Zudem werden Matthias Pohl und Thomas Hoheisel das Antrags- und Genehmigungsverfahren fachlich begleiten und den Kreis und die Städte und Gemeinden zu allen Belangen des Mobilfunkausbaus beraten. „Durch die Verzahnung der beiden Themen Gigabitkoordination und Mobilfunkkoordination können wir ideal die Synergieeffekte nutzen um Ausbauplanungen zu beschleunigen“ sind sich Matthias Pohl und Thomas Hoheisel einig.

Im Kreis Soest verstärkt Philipp Bußmann das Team der Breitbandkoordination, um nicht nur beim Glasfaser-Ausbau weiter Tempo zu machen, sondern auch um die Mobilfunkversorgung voranzutreiben. „Das ist wichtig, weil sich gut ausgebaute Mobilfunknetze zu einem enormen Standortfaktor entwickelt haben“, erklärt Landrätin Eva Irrgang, die Mobilfunkkoordinator Philipp Bußmann im Kreishaus begrüßte.

Landrätin Eva Irrgang (2. v. l.) begrüßte im Beisein von Gigabitkoordinator Christoph Hellmann (r.) und Sonja Claus (Öffentlichkeitsarbeit Breitband, l.) den neuen Mobilfunkkoordinator Philipp Bußmann. (Foto: Kalle/SO)

„Gerade in den ländlichen Regionen ist der marktgetriebene Ausbau schwierig“, erläutert Bußmann, warum es immer noch Funklöcher gibt. Seine Aufgabe wird unter anderem darin bestehen, als Bindeglied zwischen Kommunen, Politik und Bürgern zu fungieren, die Schnittstelle zu Mobilfunknetz- oder Funkmastbetreibern zu bilden und sie beispielsweise bei der Standortsuche zu unterstützen. Ziel ist eine möglichst flächendeckende Versorgung mit dem neuen 5G-Mobilfunkstandard. Bußmann wird eng mit Gigabitkoordinator Christoph Hellmann zusammenarbeiten. „Die zentrale Koordinierung mit allen Akteuren hat sich schon bei der Breitbandförderung bewährt. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit werden wir beim Mobilfunkausbau im Kreis Soest weiterführen“, berichtet Landrätin Eva Irrgang. Das Team Breitbandkoordination hat auch ein offenes Ohr für die Fragen der Bürgerinnen und Bürger. „Wir wissen, dass die Zusammenhänge komplex sind. Deshalb wollen wir mit den Menschen über die Themen 5G und Glasfaser ins Gespräch kommen“, unterstreicht Sonja Claus, die das Team Breitbandkoordination im Kreis Soest bei der Öffentlichkeitsarbeit ergänzt.
Die aktuelle und geplante Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen liegt im Kreis Soest mit 35 Prozent über die zukunftsfähige Glasfaser-Technologie und mit 61 Prozent über das TV-Kabel schon weit über dem Landesdurchschnitt. Doch bei der Mobilfunkversorgung müssten die vier Mobilfunkversorger im Kreis Soest noch erheblich nachlegen: „Wenn man die langen Bauzeiten zur Anbindung aller bisherigen und noch zusätzlich benötigten Standorte mit Glasfaser betrachtet, ist ein aktives koordiniertes Handeln aller Akteure unumgänglich“, berichtet Gigabitkoordinator Christoph Hellmann.

Unterstützung erhalten alle Mobilfunkkoordinatoren in Südwestfalen weiterhin von der kreiseigenen Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH: „Die TKG-Südwestfalen hat bereits in den vergangenen zwei Jahren das Thema Mobilfunk im Auftrag aller fünf Kreise betreut und wird Ansprechpartnerin für die Mobilfunkkoordinatoren bleiben“, versichert Geschäftsführer Stefan Glusa.

Die Förderung der Mobilfunkkoordinatorinnen und Mobilfunkkoordinatoren erfolgt auf Grundlage der „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen an Kreise und kreisfreie Städte zur Förderung von Mobilfunkkoordinatorinnen und Mobilfunkkoordinatoren für den flächendeckenden Ausbau von Mobilfunknetzen“ des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) vom 8. Juli 2021.

5G für die Region Südwestfalen: Vodafone baut Infrastruktur aus

Vodafone hat in Südwestfalen mehrere neue 5G-Mobilfunkstationen in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen mitteilte, versorgt Vodafone bereits an

  • 20 Orten im Hochsauerlandkreis (HSK)
  • 5 Orten im Kreis Olpe (OE)
  • 12 Orten im Kreis Soest (SO)
  • 10 Orten im Kreis Siegen Wittgenstein (SI)
  • 19 Orten im Märkischen Kreis (MK)

die Bevölkerung mit 5G, u.a. an folgenden Standorten:

  • HSK: Marsberg, Meschede (2x), Schmallenberg, Eslohe (2x), Hallenberg, Arnsberg (3x)
  • OE: Lennestadt, Drolshagen, Wenden, Kirchhundem und Olpe
  • SO: Möhnesee (2x), Werl, Erwitte, Bad Sassendorf, Soest (2x), Rüthen (2x), Geseke und Lippstadt
  • SI: Bad Laasphe, Burbach, Erndtebrück, Kreuztal (3x), Bad Berleburg, Hilchenbach und Siegen (2x)
  • MK: Altena, Kierspe, Iserlohn (3x), Werdohl (2x), Balve, Herscheid, Hemer, Halver, Plettenberg (3x), Menden (Sauerland), Lüdenscheid und Schalksmühle
Karte der Netzabdeckung von Vodafone in Südwestfalen (Quelle: Bundesnetzagentur, Letzte Datenaktualisierung: 10/2021, GeoBasis-DE / BKG)

Mittelfristiges Ziel sei es, möglichst die gesamte Bevölkerung im Kreis an das 5G-Netz anzubinden – so, wie es bei der Mobilfunkversorgung mit Sprache (GSM =2G) und bei der mobilen Breitbandtechnologie LTE (=4G) bereits heute nahezu der Fall sei. Um ein flächendeckendes 5G-Netz herzustellen, werde Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine 5G-Antennen, wo immer es möglich ist, an den bestehenden Standorten in Südwestfalen in Betrieb nehmen.

Von den bestehenden Mobilfunkstationen werden

  • 127 im Hochauerlandkreis
  • 49 im Kreis Olpe
  • 92 im Kreis Soest
  • 92 im Kreis Siege-Wittenstein
  • 108 im Märkischen Kreis

nach und nach aufgewertet, indem dort zusätzlich 5G-Technologie installiert wird – zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von Rathäusern, Bürogebäuden und Wohnhäusern. Dieses geschieht Station für Station im Laufe der nächsten Jahre.

Aktuell versorgt das Vodafone-Mobilfunknetz

  • 99,8 Prozent (HSK)
  • 99,6 Prozent (OE)
  • 99,9 Prozent (SO)
  • 99,8 Prozent (SI)
  • 99,9 Prozent (MK)

der Bevölkerung, und mit LTE

  • 96,6 Prozent (HSK)
  • 93,8 Prozent (OE)
  • 99,8 Prozent (SO)
  • 97,3 Prozent (SI)
  • 99,3 Prozent (MK)

Weitere LTE-Bauprojekte:

  • 14 im HSK, davon 8 neue in: Schmallenberg (2x), Olsberg (2x), Brilon, Hallenberg, Arnsberg und Bestwig, um bestehende LTE-Funklöcher zu beseitigen. An 3 vorhandenen Standorten in Schmallenberg (2x) und Arnsberg werden zusätzliche LTE-Antennen angebracht, um die Kapazitäten und Geschwindigkeiten im Einzugsbereich dieser LTE-Stationen zu steigern. 3 Neubaustandorte sind in Schmallenberg, Arnsberg und Meschede geplant.
  • 9 in OE, davon 3 neue in Olpe, um bestehende LTE-Funklöcher zu beseitigen. An 2 vorhandenen LTE-Stationen in Attendorn und Olpe werden zusätzliche LTE-Antennen angebracht, um die Kapazitäten und Geschwindigkeiten im Einzugsbereich dieser LTE-Stationen zu steigern. 4 Neubaustandorte sind in Wenden, Drolshagen (2x) und Kirchhundem geplant.
  • 7 in SO, davon 2 in Wickede (Ruhr) und Rüthen, um bestehende LTE-Funklöcher zu beseitigen. An 4 vorhandenen LTE-Stationen in Möhnesee, Geseke und Lippstadt (2x) werden zusätzliche LTE-Antennen angebracht, um die Kapazitäten und Geschwindigkeiten im Einzugsbereich dieser LTE-Stationen zu steigern. Ein LTE-Neubaustandort ist in Ense geplant.
  • 13 in SI, davon 4 neue in Bad Laasphe, Siegen, Bad Berleburg und Kreuztal, um bestehende LTE-Funklöcher zu beseitigen. An 8 vorhandenen LTE-Stationen in Kreuztal (2x), Siegen (4x), Freudenberg und Hilchenbach werden zusätzliche LTE-Antennen angebracht, um die Kapazitäten und Geschwindigkeiten im Einzugsbereich dieser LTE-Stationen zu steigern. Ein LTE-Neubaustandort ist in Kreuztal geplant.
  • 15 im MK, davon 2 neue in Lüdenscheid und Menden, um bestehende LTE-Funklöcher zu beseitigen. An 10 vorhandenen LTE-Stationen in Iserlohn (3x), Werdohl, Balve, Herscheid (2x), Halver und Plettenberg (2x) werden zusätzliche LTE-Antennen angebracht. 3 LTE-Neubaustandorte sind in Werdohl, Hemer und Kierspe geplant.

Weitere Baustarts im Kreis Soest

Nach dem offiziellen Spatenstich im Kreis Soest (wir berichteten) haben im Oktober in drei weiteren Kommunen die Tiefbauarbeiten des 6. Calls für den geförderten Glasfaserausbau begonnen. Die Westenergie Breitband GmbH hat den Baustart in Werl, Rüthen und Lippetal bekanntgegeben.

„Kleiner“ Spatenstich in Lippetal mit Vertretern der Gemeinde, der Westenergie Breitband, dem Ingenieurbüro Jonasson und der Tiefbauunternehmen Waldeier. (Foto: Westenergie Breitband)

Am 10. November 2021 fand das Bauauftaktgespräch für den 6. Call des Breitbandausbaus in Geseke statt. Vertreter der Westenergie Breitband GmbH stellten Bürgermeister Dr. Remco van der Velden die weiteren Planungsschritte für seine Stadt sowie die ausführenden Unternehmen vitronet aus Essen (für den Tiefbau) und das Ingenieurbüro Lindschulte vor.
Auch in Bad Sassendorf und Ense wurden die ersten Bauauftaktgespräche bereits erfolgreich durchgeführt.

Bauauftaktgespräch in Geseke. (Foto: Westenergie Breitband)

Spatenstich 6. Call im Kreis Soest

Am 26.08.2021 hat Landrätin Eva Irrgang zusammen mit Vertretern der Westenergie Breitband GmbH, der Fördergeber von Bund und Land und der Bürgermeister mit einem symbolischen Spatenstich die Runde zwei des geförderten Breitbandausbaus im Kreis Soest eingeläutet. Möglich wurde die Einbeziehung weiterer unterversorgter Gebiete durch den 6. Call, um den die Bundesförderung Ende 2018 erweitert wurde. Wie schon beim 3. Call hatten alle 14 Kommunen über den Kreis erfolgreich einen gemeinsamen Förderantrag gestellt (wir berichteten).

Landrätin Eva Irrgang (4. v. l.) und Matthias Lürbke (6. v. l.), Bürgermeister der Gemeinde Lippetal, feierten zusammen mit Regierungspräsident Hans-Jochen Vogel (3. v. l.) sowie dem Sprecher der Bürgermeister im Kreis Soest, Dr. Remco van der Velden (7. v. l.) und Repräsentanten der beteiligten Unternehmen den symbolischen ersten Spatentisch für den Breitbandausbau in der Gemeinde Lippetal. Mit dabei waren auch Alice Fuhrmann (3. v. r.) von der Bundesförderung Breitband – atene Kom sowie Christoph Hellmann (l.), Breitbandkoordinator des Kreises Soest. (Foto: Kreis Soest)

Rund 100 Mio. Euro wird das Infrastrukturlos 1 dieser Förderung insgesamt kosten, davon kommen 49,9 Mio. Euro als Fördermittel vom Bund, 44,1 Mio. vom Land und 5,8 Mio. sind Eigenanteile der Kommune. „Das sind beeindruckende Zahlen“, stellt die Landrätin Eva Irrgang fest. „Aber Investitionen in schnelles Internet sind Investitionen, die den Kreis Soest für die Zukunft aufstellen. Deshalb haben wir natürlich auch die abgelegenen Einzellagen im Blick. Der Datenverkehr wird in den kommenden Jahren rasant ansteigen und um diese Datenmengen auch zuverlässig zu transportieren, sind leistungsstarke Internet-Anschlüsse zwingend notwendig – überall.“

Im nördlichen Lippetal, Ort des symbolischen Spatenstichs, wird es besonders deutlich, dass bei dieser ländlichen Besiedlung der privatwirtschaftliche Breitbandausbau nicht rentabel ist und es nur mit Hilfe von Fördermitteln zu einer zukunftsfähigen Glasfaserversorgung kommen kann. Nach umfangreichen Planungen und Vorarbeiten laufen die Tiefbauarbeiten bereits seit einigen Wochen, und zwar für kreisweit weitere 2.771 Gebäude in abgelegenen Einzellagen sowie 72 Schulen und 3 Krankenhäuser. In diesen Bereichen sind die Arbeiten im Auftrag des Kreis Soest durch den Vertragspartner und Bauherren, die Westenergie Breitband GmbH, aufgenommen worden. „Die ersten Kilometer der Leitungstrasse sind bereits verlegt und es geht weiter zügig voran“, berichtet der Projektleiter der Westenergie Breitband, Rainer Niehaus. In vielen Teilen kann die innovative Verlege-Methode der Firma LayJet aus Österreich angewandt werden. Mit dieser Arbeitsweise kann gegenüber herkömmlicher Bauweise mit bis zu 3.000 Meter die zehnfache Grabenlänge an einem Arbeitstag erreicht werden (wir berichteten).

Die erforderlichen Tiefbauarbeiten umfassen in allen 14 Kommunen insgesamt eine Länge von rund 800 Kilometern. Der Breitbandausbau erfolgt in 20 Bauabschnitten, die sich über das gesamte Kreisgebiet verteilen. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Bauabschnitte ans Netz gehen. Schritt für Schritt werden die weiteren Abschnitte folgen, wobei die Schulen und Krankenhäuser priorisiert angeschlossen werden. Die Fertigstellung dieser umfangreichen Baumaßnahme insgesamt ist für Ende 2024 geplant.

Die Glasfaser-Kabel werden bei dieser Förderung im öffentlichen Raum bis vor die Gebäude gelegt. Die Entscheidung, ob die Kabel dann bis ins Haus reichen sollen, damit die Bewohner sie nutzen können, trifft letztendlich aber der Eigentümer. Dieser hat bis zum Stichtag, der pro Ausbaugebiet auf der Internetseite der Westenergie Breitband veröffentlicht wird, die Möglichkeit, eine Grundstückseigentümererklärung bei der Westenergie Breitband einzureichen und erhält dann den kostenfreien Glasfaseranschluss bis in das Haus.

Der Gigabitkoordinator des Kreises Soest, Christoph Hellmann, sieht bereits viel erreicht: „Wir verfolgen im Kreis Soest seit 2016 gemeinsam mit den 14 Kommunen im geförderten und im privatwirtschaftlichen Glasfaserausbau das Ziel, möglichst schnell die zukunftssichere Glasfaser in alle Unternehmen und Häuser zu bringen. Mit diesem Ziel sind wir im Kreis Soest sehr gut unterwegs. Wenn der Schnitt in der Glasfaserversorgung in Deutschland heute bei rund 17,7 Prozent liegt, werden durch die aktuell laufenden und geplanten Maßnahmen im Kreis Soest über 30 Prozent der Adressen mit Glasfaser bis in die Häuser versorgt. Weitere 61 Prozent haben bereits das gigabitfähige TV-Kabelnetz zur Verfügung. Es steht also schon jetzt eine gute Internetversorgung zur Verfügung, die wir in den kommenden Jahren mit der zukunftssicheren Technologie Glasfaser weiter voranbringen wollen“.

Alle Informationen zum Breitbandausbau finden Interessierte auf der Internetseite www.kreis-soest.de/breitband.

6. Breitband-Forum Südwestfalen am 2.9.2021 in Hagen

Nachdem unser jährliches „Breitband-Forum Südwestfalen“ in 2020 coronabedingt verschoben werden musste, bündeln wir 2021 die Kräfte mit weiteren starken Partnern:

Dank der Kooperation mit der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer, Produktion.Digital.SWF, dem Gigabitbüro des Bundes und weiteren Beteiligten, kann das 6. Breitband-Forum als Bestandteil des Breitband-Kongresses im Rahmen der SIHK-DigitalWoche
am 2. September 2021 in Hagen stattfinden – in Präsenz und als Livestream!

Schwerpunkt der Veranstaltung wird das Thema 5G-Mobilfunk sein: Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich insbesondere für Unternehmen durch den Einsatz dieser Technik und welche Hürden sind auf dem Weg dorthin zu überwinden? Spannende Live-Demonstrationen eines 4G/5G Campusnetzes, einer ferngesteuerten Logistik-Drohne, portablen Anwendungen in AR und VR, u.v.m. erwarten Sie!

Agenda (vorläufig)

Am Nachmittag findet ein Workshop zum Thema “Internet of Things (IoT) für Unternehmen und Kommunen” durch das Gigabitbüro des Bundes statt Für den Workshop ist eine gesonderte Anmeldung erforderlich.

Außerdem werden die südwestfälischen Breitband- und Gigabitkoordinatoren vor Ort sein und über den geförderten und eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau informieren.

Termin: Donnerstag, den 2.9. ab 10 Uhr
Ort: SIHK zu Hagen, Bahnhofstraße 18, 58095 Hagen und als Livestream.
Zielgruppe: Vertreter von Unternehmen und Kommunen

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, jedoch ist eine Anmeldung zwingend erforderlich.

Die Veranstaltung soll in Präsenz stattfinden und wird zusätzlich per Livestream übertragen. Coronabedingt können sich hierbei kurzfristige Änderungen ergeben. Diese werden angemeldeten Teilnehmern zeitnah per Mail mitgeteilt.

Gigabit für 62 Schulen – Ausschreibung läuft

Die Anbindung für 62 Schulgebäude von 12 verschiedenen Schulträgern an das Telekommunikationsnetz mit mindestens 1 Gigabit pro Sekunde symmetrisch schreibt derzeit die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen zusammen mit der Vergabestelle des Hochsauerlandkreises europaweit aus.

Auf Grundlage der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen für die Glasfaseranbindung der öffentlichen Schulen und der genehmigten Ersatzschulen, soll die Breitbandversorgung und Digitalisierung von Schulen im Kreis Unna, den Städten Bochum, Warstein, Fröndenberg, Werl und Iserlohn, sowie in der Gemeinde Ense verbessert werden.

Die TKG-SWF hatte bereits im Jahr 2019 für 91 Schulen und in 2020 für nochmals 43 Schulen erfolgreiche europaweite Ausschreibungen durchgeführt. Die aktuelle Ausschreibung wird die vermutlich Letze auf Basis der zum Jahresende auslaufenden Förderrichtline sein.

Gesucht werden geeignete Bieter für die Anbindung von Schulgebäuden an ein gigabitfähiges Telekommunikationsnetz, um eine leistungs- und zukunftsfähige Versorgung der Schulstandorte sicherzustellen. Eine dauerhafte Breitbandversorgung von mindestens 1 GBit/s symmetrisch am Schulgebäude ist zu gewährleisten. Die Bieter sollen die notwendige Netzinfrastruktur errichten und entsprechende Dienste erbringen.

Angebotsfrist ist der 06.08.2021.
Die laufende Ausschreibung ist unter folgenden Links abrufbar:

https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:328831-2021:TEXT:EN:HTML&src=0

https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/public/company/project/CXS0YYKYYBR/de/overview?2